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            <title>1. Bundesfrauenrat 2023: Alles</title>
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                <title>1. Bundesfrauenrat 2023: Alles</title>
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                        <title>WP-05: Dr. Pierrette Herzberger-Fofana</title>
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                        <author>Pierrette Herzberger-Fofana (KV Erlangen-Stadt)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/1bfr23/dr-pierrette-herzberger-fofana-23174/viewimage?sectionId=440" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>0</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Bamako</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Kolleg*innen, liebe Freund*innen, liebe Mitstreiter*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>noch frisch inspiriert von der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (United Nations Commission on the Status of Women), die im März in New York stattfand und an der ich als Abgeordnete des Europäischen Parlaments teilnehmen durfte, bewerbe ich mich hiermit für das Präsidium des Bundesfrauenrates unserer Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Stellvertreterin im Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter im Europäischen Parlament arbeite ich seit Beginn der Legislaturperiode intensiv an einer Stärkung der Rechte von Mädchen und Frauen gleich welchen Alters. Hierbei vertrete ich eine intersektionelle Position, versuche also kontinuierlich auf Mehrfachdiskriminierungen aufmerksam zu machen, denen Frauen aus marginalisierten Gruppen ausgesetzt sind. Mit meiner Expertise zum Thema FGM (Female Genitale Mutilation) kann ich kontinuierlich dazu beitragen, im Europäischen Rahmen für eine Sensibilisierung und erhöhte Aufmerksamkeit im Kampf für die Nulltoleranz gegenüber der Beschneidung an Mädchen und Frauen zu sorgen. Der 2021 herausgegebene Schutzbrief der Bundesregierung, der über rechtliche Konsequenzen für jede Person, die eine Beschneidung an einem Mädchen oder einer Frau durchfährt, aufklärt, ist dabei ein Meilenstein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von herausragender Bedeutung für die Rechte von Mädchen und Frauen ist derzeit die Maputo-Charta, die ich Ende letzten Jahres in Mosambik mit initiiert habe. Sie wird demnächst als erstes Abkommen zwischen Europa und den AKP-Staaten (Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten) verabschiedet werden und umfassendere und wirksamere Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt ermöglichen, als es bisher der Fall war. Meine internationale Perspektive auf eine Politik, die Frauen und Mädchen den Rücken stärkt, kann unserer Partei im Kontext des Bundesfrauenrates in hohem Maß zugutekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch möchte ich für unsere Partei dazu beitragen, dem Bereich Frauen im Alter eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken und genauso wie in anderen Themenbereichen auch hier Diversität ernst zu nehmen. Mit immer individuelleren Lebensentwürfen bzw. mit Lebensentwürfen, deren Existenzberechtigung endlich zunehmend sichtbar gemacht werden kann, stellen sich neue Fragen an politische Amtsträger*innen. Wie kann beispielsweise eine rassismus- und LGBTIQ-sensible Pflege möglich gemacht werden? Wie kann verhindert werden, dass die fortschreitende Digitalisierung ältere Frauen zu digitalen Analphabetinnen macht? Wie kann Community im Alter gelebt werden und Einsamkeit, gerade auch von älteren Frauen in der Migration, umgewandelt werden in ein Erleben von Teilhabe und Selbstwirksamkeit?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Schwarze Frau mit Migrationshintergrund im bestem Altersteht es für mich außer Frage, meine politische Agenda weiterhin denen zu widmen, die bisher zu wenig Sichtbarkeit und Teilhabe erleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grün sein und frau* sein muss sich auf eine Weise überschneiden, die der Bundespolitik eine unverkennbar geschlechtergerechte Grundlage bereitet. In diesem Sinne würde ich mich über eine Zustimmung zu meiner Kandidatur sehr freuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Pierrette</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 10:06:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FW-01-033: Mit Vielfalt Wissen schaffen – Für eine feministische Wissenschaftspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/motion/2283/amendment/15872</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 23.03.2023)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/motion/2283/amendment/15872</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_437_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 34:</h4><div><p>Es ist bekannt, dass Frauen oftmals weniger oder anders vernetzt sind und oft keinen Zugang zu traditionellen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">oft cis-männlich dominierten </del>Netzwerken <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mit patriarchalen Strukturen </ins>haben. Viele Frauen pflegen Netzwerke häufig aus einem solidarischen Gedanken heraus und nicht als vorrangiges Mittel </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 13:39:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FW-01-009: Mit Vielfalt Wissen schaffen – Für eine feministische Wissenschaftspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/motion/2283/amendment/15871</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 23.03.2023)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/motion/2283/amendment/15871</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_437_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 8 bis 10 einfügen:</h4><div><p>institutionalisierte patriarchale Machtstrukturen sowie Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, einer Behinderung</ins> und/oder sozialer Klasse bestehen weiterhin. Eine umfassende Transformation des Wissenschaftssystems und eine </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 13:37:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FW-01NEU: Mit Vielfalt Wissen schaffen – Für eine feministische Wissenschaftspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/mit-vielfalt-wissen-schaffen-fur-eine-feministische-wissenschaftspol-51076</link>
                        <author>Bundesfrauenrat (dort beschlossen am: 25.03.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Frauen in Deutschland erstmals der Zugang zum Hochschulstudium gewährt. Heute sind in Deutschland zwar mehr als die Hälfte der Studierenden Frauen, die gläserne Decke für Berufswege im Wissenschaftssystem besteht jedoch fort. Beispielsweise sind deutschlandweit lediglich 28% der Professuren durch Frauen besetzt. In den Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Informatik und etlichen Naturwissenschaften ist der Frauenanteil sogar im Studium bereits deutlich unter der Hälfte. Noch immer gibt es ingesamt zu viele Hürden für eine gleichberechtigte Teilhabe, denn institutionalisierte patriarchale Machtstrukturen sowie Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, einer Behinderung und/oder sozialer Klasse bestehen weiterhin. Eine umfassende Transformation des Wissenschaftssystems und eine geschlechtergerechte Hochschulreform sind notwendig, um mehr Gerechtigkeit, mehr Wissen und Perspektiven im Wissenschaftssystem zu bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Feministische Wissenschaftspolitik beschränkt sich nicht darauf mehr Frauen in die Wissenschaft zu bringen und Bedingungen zu schaffen, dass sie sich dort etablieren können. Sie betrachtet Machtverhältnisse im Wissenschaftsbetrieb sowie in der Gesellschaft insgesamt. Hochschulen sind keine diskriminierungsfreien Räume. Eine Feministische Wissenschaftspolitik lenkt den Blick auch auf verschiedene Diskriminierungsformen und ihre Verschränkungen und tritt ein für einen solidarischen Feminismus, der alle Frauen einbezieht und intersektional ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsbedingungen und Zugang zu Wissenschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen dafür sorgen, dass im Wissenschaftsbetrieb alle unabhängig vom Geschlecht die gleichen Chancen haben und nicht von tradierten Geschlechterrollen und strukturellen Diskriminierungen daran gehindert werden Studiengängen wie beispielsweise Ingenieurwissenschaften und Informatik zu ergreifen sowie danach in der Wissenschaft dauerhaft beruflich Fuß zu fassen. Bisher wird von Frauen im Gegensatz zu Männern – auch in Berufen in der Wissenschaft – noch immer zusätzlich zur fachlichen Kompetenz erwartet emotionale Arbeit zu leisten und sie werden beruflich entsprechend mit zweierlei Maß bewertet. Noch immer wird vielen Mädchen das Interesse an Mathematik und Technik durch Vorurteile genommen. Wir wollen deshalb auch weitere Maßnahmen entlang des gesamten Bildungswegs zum Abbau von geschlechtsspezifischen Vorurteilen ergreifen. Klar ist, dass es genug fähige Frauen gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist bekannt, dass Frauen oftmals weniger oder anders vernetzt sind und oft keinen Zugang zu traditionellen Netzwerken mit patriarchalen Strukturen haben. Viele Frauen pflegen Netzwerke häufig aus einem solidarischen Gedanken heraus und nicht als vorrangiges Mittel der Planung des Berufswegs sowie für Machtausbau/-erhalt. Deshalb ist es wichtig, Netzwerke von Frauen zu stärken und Räume dafür zur Verfügung zu stellen sowie ein achtsames und kooperatives Miteinander als Grundlage allen Handelns zu etablieren. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten auch frauenspezifische Mentoring-Programme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Corona-Pandemie haben auch in der Wissenschaft Frauen einen höheren Anteil der Care-Arbeit übernommen. Dadurch wurde der Gender Citation Gap und Gender Publication Gap noch verstärkt. Dies äußert sich auch langfristig in einem geringeren Publikations-Output und pandemiebedingten Unterbrechungen der eigenen Forschungen, die sowohl eine inhaltliche Leerstelle hinterlassen als auch ein Hindernis im wissenschaftlichen Berufsweg darstellen. Durch nachhaltige Strategien, wie beispielsweise ergänzende finanzielle Förderung wollen wir diese Lücke schließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für strukturelle Verbesserungen der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie eine geschlechtergerechte Gestaltung von Qualifizierungsphasen und Berufsperspektiven ein, die auch unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen und die Care-Leistungen anerkennt. Dazu gehören familienfreundliche und langfristig gesicherte Arbeitsplätze. Dies ist durch gute Arbeitsbedingungen für alle im Wissenschaftssystem möglich. Wichtige und notwendige Bausteine dafür sind gute Tarifverträge, eine Abschaffung der Tarifsperre im Wissenschaftssystem, großflächige Entfristungen beziehungsweise für Qualifizierungsstellen und studentische Beschäftigungsverhältnisse lange gesetzliche Mindestvertragslaufzeiten. Elternschaft in der Wissenschaft wollen wir zum Beispiel auch dadurch fördern, indem Dual Career Optionen selbstverständlicher möglich und überall angeboten werden. Dies baut finanzielle Abhängigkeiten für beide Elternteil ab und ermöglicht beiden bessere Entwicklungsmöglichkeiten im Wissenschaftsbetrieb. Die Optionen für Elternzeit und Mutterschutz müssen für alle Stellen ohne Nachteile möglich sein, auch in Qualifizierungsphasen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Besetzung von Professuren ist zudem die konsequente Verankerung des Kaskadenmodells nötig. Bei der Schaffung von neuen Dauerstellen sollten bis zum Erlangen der Parität bevorzugt Frauen eingestellt werden. Maßnahmen zur Nachwuchs- sowie Forschungsförderung müssen auf Geschlechtergerechtigkeit geprüft und überall verankert werden. Auch Programme wie das Professorinnenprogramm, welches insbesondere Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen des Wissenschaftssystems fördert, finden wir wichtig und wollen wir stärken. Momentan steht auf dem Berufsweg im Wissenschaftssystem das Primat der Selbst- und Fremdausbeutung im Vordergrund. Denn das erforderliche Arbeitspensum für eine Karriere im Wissenschaftssystem (beispielsweise zum Erlangen einer Professur) funktioniert derzeit nur, wenn die Organisation des Alltags sowie Sorgearbeit wie Kinderbetreuung oder Pflege von anderen übernommen wird. Deshalb setzen wir uns für eine Änderung der Leistungserwartung und -bewertung ein. Wir wollen einen ehrlichen Dialog in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft wie erforderliche Leistungen und Leistungsbewertung inklusiver und geschlechtergerechter gestaltet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei wissenschaftlichen Veranstaltungen bzw. Tagungen gilt es darauf zu achten, Podien und Panels mindestquotiert zu besetzen und zu finanzieren. Eine Ausnahme kann die Quotierung durch das Kaskadenmodell bieten. Regelungen, die die Repräsentation und Mitsprache von Frauen sichern, müssen in allen Gremien und auf allen Ebenen gelten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausbau von Gleichstellungsstrukturen, Diskriminierungsschutz und Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer europaweiten Studie von 2022 berichteten 62% Mitarbeitende und Studierende mindestens eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt an wissenschaftlichen Einrichtungen erlebt zu haben. Frauen sind dabei signifikant häufiger betroffen als Männer. Da Hochschulgesetze Ländersache sind, variierten etliche Regelungen, die Gleichstellungsstrukturen betreffen, je Bundesland. Es ist unser bundesweiter Anspruch, Diskriminierungsschutz und Gleichstellungsstrukturen in allen Bundesländern auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hat bereits zahlreiche Handlungsempfehlungen erarbeitet, deren Umsetzung dringend geboten sind. Erste Verbesserungen sollten im Dialog mit allen Akteur*innen erfolgen. Die Kompetenzen und Ausstattung der Gleichstellungsbeauftragten sollten erweitert werden, zum Beispiel durch ein verbindliches Vetorecht. Eine Ansprechstelle für Diversity wie es sie zum Beispiel im Thüringer Hochschulgesetz bereits gibt, sind im Sinne der Intersektionalität dringend geboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) für Arbeitnehmer*innen wichtige gesetzliche Rechte regelt, fehlt Studierenden nach wie vor eine gesetzliche Grundlage auf der sie sich gegen Diskriminierung im Hochschulkontext wehren können. Studierende müssen ins AGG aufgenommen werden, damit die Antidiskriminierungsstelle des Bundes auch für sie zuständig wird, sie ein Klagerecht bekommen und vor Ort unkompliziert Zugang zu AGG-Beschwerdestellen haben. Welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen Hochschulen anwenden können, ist durch die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie der Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bekannt, was davon wie umgesetzt wird und wirkt, jedoch nicht. Deshalb ist eine deutschlandweite Evaluation erforderlich. Gleichstellung wird an Hochschulen auch finanziell gesteuert. Bei der internen Mittelvergabe sowie bei vorhanden Ziel- und Leistungsvereinbarungen muss sie ambitioniert berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis zur erfolgreichen Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes sollte es im Campus-Management-System unkompliziert möglich sein den Rufnamen zu ändern sowie eigene Pronomen anzugeben. Die Ergänzung von Toiletten für alle Geschlechter sollte zur Normalität an Hochschulen werden. Weitere antidiskriminierende Maßnahmen sollen zusammen mit Interessensverbänden entwickelt und umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gestaltung von Lehre, Forschung und Wissenstransfer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den 1970er-Jahren kam mit den Frauenhochschulbewegungen die Kritik an der mangelnden Repräsentanz von Frauen im Wissenschaftsbetrieb auf. Der in der Wissenschaft innewohnende Androzentrismus, der sowohl Themenfindung wie Theorien maßgeblich prägte wurde aufgedeckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Untersuchung der Geschlechterunterschiede und der strukturellen Benachteiligungen sowie die Auswirkung ungleich verteilter politischer Macht auf soziale Strukturen, Kultur, Kunst und Wissen werden in den Gender Studies interdisziplinär und systematisch erforscht. Zudem wollen wir, dass gendersensible Perspektiven in allen Disziplinen verankert werden, da Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen, inter*, nicht-binären und trans* Menschen in jedem Lebens- und Gesellschaftsbereich verankert sind. Beispielsweise ist es längst überfällig im Medizin-Studium Schwangerschaftsabbrüche zu lehren sowie Aufklärung über Körper zu stärken, die nicht cis-männlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die paritätische Besetzung von Prüfungskommissionen. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese zum Beispiel bei juristischen Staatsexamina, erwiesenermaßen wichtig für eine gerechte Benotung von Frauen ist. Darüber hinaus braucht es hochschuldidaktische Weiterbildungen zu Geschlechterfragen. In der Lehrer*innenausbildung wollen wir als Lehrinhalt verankern, wie Genderthematiken in allen Fächern didaktisch aufbereitet werden können. Auch bei der Forschungsfinanzierung wollen wir erreichen, dass bei der Vergabe von Fördergeldern Gender-Budgeting beachtet wird und mindestens entsprechend der Quoten aus dem Kaskadenmodell an Frauen vergeben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sprache schafft Sichtbarkeit. Lehrbücher müssen deshalb langfristig geschlechtergerecht verfasst werden. In der Kommunikation innerhalb der Hochschule soll es möglich sein geschlechtergerechte Sprache umzusetzen: Ob bei internen Schreiben, Flyern, Broschüren, der Homepage oder in eigenen Arbeitsmaterialien. Zudem bleibt es notwendig die Bedeutung dieses Forschungsfeldes für die Gesellschaft durch bessere Wissenschaftskommunikation zu vermitteln. Gleichzeitig müssen in der Breite der Gesellschaft auch die Inhalte der Gender Studies ankommen und der Wissenstransfer über die Existenz des Forschungsfeldes hinaus gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gender Studies selbst gilt es vor allem gegen von rechts motivierte Angriffe zu schützen. Sie sind im europäischen Kontext zu einem Politikum geworden, auf dessen Rücken rechte Gruppierungen populistische Debatten ausfechten, mit dem Ziel patriarchale Strukturen zu erhalten und die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken. Deshalb setzen wir uns zum einen für eine sichere finanzielle Förderung ein, sowohl von Deutschland als auch von der Europäischen Union. Zum anderen erarbeiten wir Maßnahmen innerhalb der EU, um die Wissenschaftsfreiheit der Gender Studies zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns ein, für eine grundlegende Gleichstellung und Teilhabe von Frauen sowie von nicht-binären, inter und trans* Menschen im Wissenschaftsbetrieb, sowohl in der Lehre und Forschung als auch beim Wissenstransfer.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 10:19:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04: Julia Woller</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/julia-woller-30886</link>
                        <author>Julia Woller (KV Köln)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/julia-woller-30886</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/1bfr23/julia-woller-30886/viewimage?sectionId=440" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>41</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Geldern</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wir befinden uns inmitten der digitalen Revolution. Es treibt mich um, dass wir noch keine Lösung gefunden haben für die Problematik mit Algorithmen, die uns Frauen strukturell benachteiligen. Hierfür brauchen wir eine Lösung, damit Frauen im Internet nicht wegen ihres Geschlechtes automatisch die schlechter bezahlten Jobs angezeigt bekommen, wenn sie sich dort auf Arbeitssuche begeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im digitalen Raum ist es außerdem wichtig, dass wir die demokratische Teilhabe und Meinungsvielfalt erhalten. Durch gezielte Angriffe und Hasskommentare werden weibliche Stimmen im Netz zum Verstummen gebracht. Hierdurch entsteht eine eklatante Schieflage, da sich Frauen und auch queere Menschen immer stärker aus der digitalen Welt zurückziehen. Deshalb müssen wir auch auf Bundesebene einen Beitrag leisten zum Gewaltschutz im Internet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, den Gender Data Gap weiter zu schließen – und im Bereich Endometriose ist der Bundestagsfraktion gelungen, erstmals die Gelder zur Erforschung der zweithäufigsten Frauenkrankheit Endometriose aufzustocken. Weiterhin gibt es hier viel zu tun und ich möchte mit euch auch in Zukunft die Bundestagsfraktion mit Beschlüssen unterstützen, um die Datenlage in Bezug auf Frauen sichtbar zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Derzeit haben wir die Möglichkeit, als regierungstragende Fraktion im Bundestag viele unserer frauenpolitischen und feministischen Forderungen umzusetzen: Wir haben eine Außenministerin, die sich für feministische Außenpolitik einsetzt und neue Maßstäbe setzt. Gleichzeitig sind Frauenrechte international massiv unter Beschuss: Im Iran findet zur Zeit die größte feministische Revolution statt, die das Land je gesehen hat. Hunderte Schülerinnen werden in den Schulen vergiftet, was wissbegierige und gebildete junge Frauen massiv einschüchtert. In Afghanistan werden die Frauenrechte stark beschnitten, sodass Frauen mittlerweile keinen Sport mehr treiben können, da ihnen der Zutritt zu öffentlichen Parks und Fitnessstudios verwehrt ist. Sie dürfen keine höheren Schulen und seit Ende vergangenen Jahres keine Universitäten mehr besuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier setzen wir an und bekunden nicht nur unermüdlich unsere Solidarität mit den Frauen sondern prüfen, wie Hilfe in den Ländern aussehen muss, damit sie bei den Frauen auch wirklich ankommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben eine Frauenministerin, die sich klar zur Geschlechtergerechtigkeit bekennt und mit dem vierten Gleichstellungsbericht die ökologische Transformation in den Blick nimmt. Denn die Klimakrise trifft Frauen und Männer unterschiedlich. In allen Bereichen unseres Lebens stehen tiefgreifende Veränderungen an, um die Klimaziele zu erreichen. Dies kann nur gelingen, wenn wir diesen Prozess demokratisch, fair und sozial nachhaltig gestalten. Und hierfür braucht es Handlungsempfehlungen, um diese Transformation geschlechtergerecht zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einer Koalition müssen permanent Kompromisse geschlossen werden und nicht alle unsere Forderungen werden wir umsetzen können. Rot-gelb verzögert derzeit im Koalitionsvertrag beschlossene Projekte wie die Kindergrundsicherung. Andere feministische Forderungen, wie die Abschaffung des §218, werden nun von einer Kommission geprüft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Umso wichtiger ist es, in den nächsten Jahren unser parteipolitisches Profil in Hinblick auf die Frauenpolitik weiter zu schärfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden nicht abrücken von der Forderung, das Ehegattensplitting abzuschaffen um Frauen eine reelle Chance auf finanzielle Selbstbestimmung zu geben. Wir werden weiterhin für ein Paritätsgesetz einstehen, denn wir wissen, dass Frauen an alle Orte gehören, an denen Entscheidungen getroffen werden, die uns alle betreffen. Wir werden uns nach der Pandemie umso mehr für einen konsequenten Gewaltschutz für Frauen einsetzen, und wir werden weiterhin mit progressiven Beschlüssen für eine moderne, feministische und inklusive Gesellschaft kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Präsidiumsmitglied möchte ich mit euch gemeinsam weiter einstehen für einen intersektionalen Feminismus, der die Sichtbarkeit lesbischer, bisexueller und trans Frauen erhöht, der BIPoC-Frauen zu Gleichstellung verhilft und auch Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in den Blick nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit euch gemeinsam möchte ich auch in Zukunft die Leitlinien der Grünen Frauenpolitik bestimmen. Ich möchte mit euch ausloten, was es bedeutet, feministisch zu regieren und wie wir es schaffen können, unsere Regierungszeit zu nutzen um möglichst nachhaltig feministische Grundlinien im Bund zu verankern, sodass sie nicht so schnell wieder rückabgewickelt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit zwei Jahren schon darf ich im Präsidium des Bundesfrauenrates in einem tollen Team mit Bahar, Lucie und Mareike mitwirken. Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir das Vertrauen schenkt, auch in den kommenden zwei Jahren im Präsidium weiter mitzuarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße<br>
Julia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über mich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüner Lebenslauf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2012 Mitglieder der LAG Frauen in NRW</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2014-2016 Mitglied im Rat der Stadt Köln und frauenpolitische Sprecherin für die Grüne Fraktion</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2017-2022 Sprecherin der BAG Frauenpolitik</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2021 Mitglied im Präsidium des Bundesfrauenrates</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich begleite ich die Landtagsfraktion NRW als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Themen Frauen-, Geschlechter- und Queerpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn ich mal keine Politik mache, entspanne ich beim Yoga, stricke und koche gerne und mache laute Rockmusik mit meiner Band.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Rückfragen erreicht ihr mich über <a href="mailto:juliawoller@gmx.net">juliawoller@gmx.net</a></p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Mar 2023 21:09:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-03: Lucie Hammecke</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/lucie-hammecke-229</link>
                        <author>Lucie Hammecke (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/lucie-hammecke-229</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/1bfr23/lucie-hammecke-229/viewimage?sectionId=440" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>26</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Magdeburg</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bewerbung Präsidium </strong><br><strong>Bundesfrauenrat</strong><br><strong>Lucie Hammecke</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit mittlerweile zwei Jahren darf ich zusammen mit Mareike, Julia und Bahar gemeinsam im Präsidium den Bundesfrauenrat vertreten. Eins meiner Highlights dabei sicherlich der Vielfaltskongress letztes Jahr, in dem Bahar und ich gemeinsam einen intersektionalen, einen feministischen Blick auf die Ursachen von Armut geworfen haben. Dabei war es mir persönlich wichtig die queere Perspektive, aber vor allem auch die ostdeutsche Perspektive mitzubringen. Zwar ist einerseits der Gender Pay Gap in Ostdeutschland zwar geringer - aber andererseits verdienen Menschen egal welchen Geschlechts einfach weniger und rein zahlenmäßig fehlen Ostdeutschland die Frauen. Junge, gut ausgebildete Frauen verlassen Ostdeutschland und kommen seltener zurück. Diese Perspektive ist für unsere BÜNDNISGRÜNE Gleichstellungspolitik zentral, wenn wir auch im Osten weiter wachsen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb ist es mir auch so wichtig, Gleichstellung als das zu verstehen, was es ist: ein Querschnittsthema und ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Deshalb müssen wir feministische Außen- &amp; Entwicklungs-politik machen, aber ebenso feministische Wirtschafts- &amp; Strukturwandelpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und das funktioniert natürlich am besten mit Feminist*innen in Verantwortung. So gestalten wir in vielen Länderregierungen und seit 2021 nun auch als Teil der Ampel-Koalition im Bund progressive Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin deshalb froh, dass wir BÜNDNISGRÜNE gerade für die Gleichstellungspolitik in vielen Regierungen maßgeblich die Verantwortung tragen und so unsere Gesellschaft moderner machen. Aber natürlich bleibt es wichtig unsere Inhalte und unsere feministische Ausrichtung, über das im Regierungshandeln mögliche hinaus, weiterzuentwickeln und dafür ist der Bundesfrauenrat ein zentraler Ort innerhalb unserer Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesfrauenrat ist ein Gremium, in dem wir bündnisgrüne Frauen uns vernetzen und austauschen, debattieren und Anträge zu gleichstellungspolitischen Linien unserer Partei beschließen. Ein Gremium, von dem man wieder nach Hause fährt, nach tollen und intensiven Debatten, und motivierter für den andauernden Kampf für echte Gleichberechtigung ist, als je zuvor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich darf für Sachsen im Bundesfrauenrat mitarbeiten und wurde vor zwei Jahren von euch auch ins Präsidium gewählt. Ich durfte seitdem in einem super Team und gemeinsam mit euch aus ganz Deutschland über die Leitlinien unserer Gleichstellungspolitik diskutieren. Darauf habe ich weiterhin große Lust und viele Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb bitte ich um euer Vertrauen mich noch einmal in das Präsidium vom bündnisgrünen Bundesfrauenrat zu wählen. Für eine feministische bündnisgrüne Politik!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lucie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu mir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Lucie Hammecke und ich bin seit der Bundestagswahl 2017 innerhalb unserer bündnisgrünen Strukturen unterwegs. Seit 2019 darf ich mich im Sächsischen Landtag für unsere bündnisgrünen Ziele speziell im Bereich Gleichstellungspolitik &amp; Queerpolitik, Europa, und Justizvollzug einsetzen. Für zwei Jahre durfte ich jetzt schon im Präsidium des Bundesfrauenrats mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kurz &amp; Knapp:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Name: </strong>Lucie Hammecke<br><strong>Wohnort: </strong>Dresden<br><strong>Herzensthemen: </strong>Feminismus, Europa, Generationengerechtigkeit<br><strong>Persönliches:</strong> ein süßer Hund<br><strong>Kontaktadresse: </strong>lucie.hammecke@yahoo.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Daten:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>geboren 1996 in Magdeburg</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2017 in BÜNDNISGRÜNEN Kontexten unterwegs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>August 2019 Abschluss Politikwissenschaft (B.A.)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2019 Landtagsabgeordnete Sachsen für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Sprecherin für Gleichstellung&amp;Queerpolitik, Europa, Justizvollzug</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied im Vorstand Landesfrauenrat Sachsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied im Präsidium Europäische Bewegung Sachsen</li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Mar 2023 18:49:05 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-02: Bahar Haghanipour</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/bahar-haghanipour-5876</link>
                        <author>Bahar Haghanipour (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/bahar-haghanipour-5876</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/1bfr23/bahar-haghanipour-5876/viewimage?sectionId=440" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>39</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dieses Jahr wird uns sehr viel abverlangen. Die Krisen treffen uns alle. Aber sie treffen uns nicht alle gleich. Sie treffen vor allem Frauen; Frauen mit wenig Einkommen, mit Migrationsgeschichte, jüngere oder ältere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich mit einer starken frauenpolitischen Stimme im Bundesfrauenrat einbringen. Damit jede Frau alle Chancen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ge</strong><strong>waltschutz von Frauen und Mädchen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jede dritte Frau in Deutschland hat in ihrem Leben Gewalt erlebt. An jedem dritten Tag stirbt eine Frau durch Partnerschaftsgewalt. Während der angespannten Corona-Zeit, der Energiekrise und der Inflation nimmt die häusliche Gewalt zu. Das heißt: Gewaltschutz ist wichtiger denn je.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit genau fünf Jahren gilt in Deutschland die Istanbul Konvention. Mit unserer Beteiligung im Bund ist der Vorbehalt Art. 59 endlich weg. Jetzt gilt die Istanbul-Konvention nicht nur für einige Menschen in diesem Land, sondern für alle Frauen. Egal wo sie herkommen und wie ihr Aufenthalt geregelt ist. Ich will mich im Bundesfrauenrat dafür einsetzen, dass wir alle Betroffenen vor Gewalt schützen und die Istanbul Konvention vollständig umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Parität - </strong><strong>n</strong><strong>ur mit Grün</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauen machen die Hälfte unserer Bevölkerung aus, deshalb steht uns auch überall die Hälfte der Macht zu. Seit über 100 Jahren sind Frauen wahlberechtigt. Gleichberechtigt beteiligt an politischen Prozessen und Entscheidungen sind wir jedoch nicht. Deshalb fordern wir Bündnisgrüne ein Paritätsgesetz für Parlamente. Wir wollen, dass alle Geschlechter gleichberechtigt im Bundestag, den Länder- und Kommunalparlamenten vertreten sind. In unserer Partei sind wir da schon weiter. Wir haben mindestens 50 Prozent Frauen in unseren Parlamenten und Ämtern. Ich werde mich weiter für eine gesetzliche Regelung für Parität stark machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zeit für intersektionalen Feminismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich will im Bundesfrauenrat die Perspektive von diskriminierten Frauen einbringen. Wir müssen konsequent berücksichtigen, was politische Maßnahmen z.B. für Frauen mit Behinderungen, Women of Colour, queere Frauen, Alleinerziehende oder Frauen mit geringem Einkommen bedeuten. Sozialpolitische Maßnahmen kommen vielen Frauen zugute, weil sie häufiger wenig Einkommen haben. Die Kindergrundsicherung unterstützt vor allem alleinerziehenden Mütter, die besonders von Armut gefährdet sind. Ich will Intersektionalität nicht nur als theoretisches, sondern als praktisches Konzept in den Bundesfrauenrat einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauen müssen endlich gleiche Rechte und Chancen bekommen wie Männer. Und eben auch gleiche Chancen für <em>alle </em>Frauen. Das geht nur wenn wir solidarisch füreinander und miteinander eintreten. Für eine starke Demokratie und für eine vielfältige Gesellschaft, in der alle frei und selbstbestimmt leben können. Dafür bitte ich euch um euer Vertrauen und um eure Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Bahar</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>39 Jahre alt, seit 13 Jahren in dieser wunderbaren Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2021 bin ich Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und Vizepräsidentin sowie Sprecherin für Frauenpolitik und Gleichstellung in unserer Fraktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von 2014 bis 2018, sowie 2020 bis 2021 war ich Co-Sprecherin der Berliner LAG Frauen* und Gender / LAG Feminismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2013 bin ich (Ersatz-)Delegierte im Bundesfrauenrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2021 bin ich Mitglied im Präsidium des Bundesfrauenrats.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 12:26:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-01: Mareike Engels</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/mareike-engels-58614</link>
                        <author>Mareike Engels (KV Hamburg-Altona)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/mareike-engels-58614</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/1bfr23/mareike-engels-58614/viewimage?sectionId=440" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>34</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit vielen Jahren mache ich für die GRÜNEN Politik: Ganz zentral in der Hamburgischen Bürgerschaft, aber auch lange bei der Grünen Jugend und im Bundesverband in den Frauengremien. All diese Erfahrung möchte ich nutzen und weiterhin in das tolle Team des Präsidiums in Zusammenarbeit mit Ricarda und Claudia einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Herausforderungen für uns als Partei sind groß und es stehen schwere Zeiten für uns als Gesellschaft an. Es gilt die Klimakrise zu bekämpfen, Armut zu überwinden und weitgehende soziale Verwerfungen im Zuge der aktuellen Inflationskrise, aber auch zukünftigen Krisen, zu verhindern. Hierzu sind wir als GRÜNE besonders gefragt, hierzu erwarten die Menschen entschiedenes Handeln, eine klare Haltung und taugliche Lösungsvorschläge – dem müssen wir gerecht werden. Unsere Aufgabe als Bundesfrauenrat ist es, hierbei auch immer wieder die feministische Perspektive in die innerparteiliche Debatte einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Jahr steht das Europawahlprogramm und die Aufstellung vieler Kommunalwahlprogramme an. Hierbei spielen natürlich die Bundesarbeitsgemeinschaften eine zentraleRolle, als Bundesfrauenrat sollten wir dabei wie gewohnt kollegial mit der BAG Frauenpolitikunsere Anliegen im Wahlprogramm unterbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein politisches Herzensanliegen war immer die Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen:Ökonomisch, ein Leben frei von Gewalt und sexuelleSelbstbestimmung. In manchen Punkte konntenwir in den letzten Jahren Fortschritte - wennauch teilweise nur diskursiv - erreichen. Invielen Bereichen gibt es aber noch einigeszu tun um für Gleichstellung zu sorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche Errungenschaften sind aber auch unter Angriff und es droht so etwas wie eine konservative Wende. Für feministische Kämpfe wird es in den nächsten Jahren ein schwieriger Balanceakt. Einerseits können wir immer mehr Menschen überzeugen, aber um breitere Mehrheiten zu erreichen, müssen wir für mehr Anschlussfähigkeit sorgen. Unser Feminismus ist intersektional, inklusiv und geschlechterdivers. Zeigen - gerade auch für breitere Mehrheiten - muss sich dies in der konkreten Umsetzung: Bekommt eine grüne Regierungsbeteiligung es hin, die finanzielle Situation von Alleinerziehenden zu verbessern? Wird die rechtliche Stellung von Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die sich aus gewalttätigen Beziehungen lösen wollen tatsächlich besser? Können wir einen substanziellen Beitrag zur Bekämpfung von Altersarmut leisten? Können wir die Mitbestimmung und den Gewaltschutz von Frauen mit Behinderung verbessern? Nur konkret wird wirksam und daher sollten wir als Frauenrat auch immer wieder konkrete Vorschläge erarbeiten - nicht nur für die Bundesebene, sondern auch hinsichtlich koordinierter grüner Initiativen in Ländern und Kommunen. Daran möchte ich gerne im Präsidium weiter mitwirken und bitte um euer Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße, Mareike</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>(Grüner) Lebenslaufvon Mareike</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2015 MdHB, seit 2020 als direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Altona</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sprecherin für Soziales, Inklusion, Frauen und Gleichstellung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2020 Erste Vizepräsidentin der Bürgerschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Engagement in der Partei</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorsitzende des Kreisverbandes Hamburg-Altona</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>(seit Sep. 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sprecherin der BAG Frauenpolitik (2013 - August 2022)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied im Bundesfrauenratspräsidium (seit 2021)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>lange aktiv bei der Grünen Jugend Hamburg, u.a. als Landessprecherin (2009-2015)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Privat</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>34 Jahre alt, wohne mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen in Hamburg-Altona</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Studium der Soziologie</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Fragen?</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>mareike.engels@hamburg.gruene.de</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="http://www.mareike-engels.de/">www.mareike-engels.de</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>facebook.com/mareikeengels</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Instagram: @mareikeengels</li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 12:04:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FW-01: Mit Vielfalt Wissen schaffen – Für eine feministische Wissenschaftspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/motion/2283</link>
                        <author>Miriam Block (KV Hamburg-Harburg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/motion/2283</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Frauen in Deutschland erstmals der Zugang zum Hochschulstudium gewährt. Heute sind in Deutschland zwar mehr als die Hälfte der Studierenden Frauen, die gläserne Decke für Berufswege im Wissenschaftssystem besteht jedoch fort. Beispielsweise sind deutschlandweit lediglich 28% der Professuren durch Frauen besetzt. In den Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Informatik und etlichen Naturwissenschaften ist der Frauenanteil sogar im Studium bereits deutlich unter der Hälfte. Noch immer gibt es ingesamt zu viele Hürden für eine gleichberechtigte Teilhabe, denn institutionalisierte patriarchale Machtstrukturen sowie Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung und/oder sozialer Klasse bestehen weiterhin. Eine umfassende Transformation des Wissenschaftssystems und eine geschlechtergerechte Hochschulreform sind notwendig, um mehr Gerechtigkeit, mehr Wissen und Perspektiven im Wissenschaftssystem zu bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Feministische Wissenschaftspolitik beschränkt sich nicht darauf mehr Frauen in die Wissenschaft zu bringen und Bedingungen zu schaffen, dass sie sich dort etablieren können. Sie betrachtet Machtverhältnisse im Wissenschaftsbetrieb sowie in der Gesellschaft insgesamt. Hochschulen sind keine diskriminierungsfreien Räume. Eine Feministische Wissenschaftspolitik lenkt den Blick auch auf verschiedene Diskriminierungsformen und ihre Verschränkungen und tritt ein für einen solidarischen Feminismus, der alle Frauen einbezieht und intersektional ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitsbedingungen und Zugang zu Wissenschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen dafür sorgen, dass im Wissenschaftsbetrieb alle unabhängig vom Geschlecht die gleichen Chancen haben und nicht von tradierten Geschlechterrollen und strukturellen Diskriminierungen daran gehindert werden Studiengängen wie beispielsweise Ingenieurwissenschaften und Informatik zu ergreifen sowie danach in der Wissenschaft dauerhaft beruflich Fuß zu fassen. Bisher wird von Frauen im Gegensatz zu Männern – auch in Berufen in der Wissenschaft – noch immer zusätzlich zur fachlichen Kompetenz erwartet emotionale Arbeit zu leisten und sie werden beruflich entsprechend mit zweierlei Maß bewertet. Noch immer wird vielen Mädchen das Interesse an Mathematik und Technik durch Vorurteile genommen. Wir wollen deshalb auch weitere Maßnahmen entlang des gesamten Bildungswegs zum Abbau von geschlechtsspezifischen Vorurteilen ergreifen. Klar ist, dass es genug fähige Frauen gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist bekannt, dass Frauen oftmals weniger oder anders vernetzt sind und oft keinen Zugang zu traditionellen oft cis-männlich dominierten Netzwerken haben. Viele Frauen pflegen Netzwerke häufig aus einem solidarischen Gedanken heraus und nicht als vorrangiges Mittel der Planung des Berufswegs sowie für Machtausbau/-erhalt. Deshalb ist es wichtig, Netzwerke von Frauen zu stärken und Räume dafür zur Verfügung zu stellen sowie ein achtsames und kooperatives Miteinander als Grundlage allen Handelns zu etablieren. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten auch frauenspezifische Mentoring-Programme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Corona-Pandemie haben auch in der Wissenschaft Frauen einen höheren Anteil der Care-Arbeit übernommen. Dadurch wurde der Gender Citation Gap und Gender Publication Gap noch verstärkt. Dies äußert sich auch langfristig in einem geringeren Publikations-Output und pandemiebedingten Unterbrechungen der eigenen Forschungen, die sowohl eine inhaltliche Leerstelle hinterlassen als auch ein Hindernis im wissenschaftlichen Berufsweg darstellen. Durch nachhaltige Strategien, wie beispielsweise ergänzende finanzielle Förderung wollen wir diese Lücke schließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für strukturelle Verbesserungen der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie eine geschlechtergerechte Gestaltung von Qualifizierungsphasen und Berufsperspektiven ein, die auch unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen und die Care-Leistungen anerkennt. Dazu gehören familienfreundliche und langfristig gesicherte Arbeitsplätze. Dies ist durch gute Arbeitsbedingungen für alle im Wissenschaftssystem möglich. Wichtige und notwendige Bausteine dafür sind gute Tarifverträge, eine Abschaffung der Tarifsperre im Wissenschaftssystem, großflächige Entfristungen beziehungsweise für Qualifizierungsstellen und studentische Beschäftigungsverhältnisse lange gesetzliche Mindestvertragslaufzeiten. Elternschaft in der Wissenschaft wollen wir zum Beispiel auch dadurch fördern, indem Dual Career Optionen selbstverständlicher möglich und überall angeboten werden. Dies baut finanzielle Abhängigkeiten für beide Elternteil ab und ermöglicht beiden bessere Entwicklungsmöglichkeiten im Wissenschaftsbetrieb. Die Optionen für Elternzeit und Mutterschutz müssen für alle Stellen ohne Nachteile möglich sein, auch in Qualifizierungsphasen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Besetzung von Professuren ist zudem die konsequente Verankerung des Kaskadenmodells nötig. Bei der Schaffung von neuen Dauerstellen sollten bis zum Erlangen der Parität bevorzugt Frauen eingestellt werden. Maßnahmen zur Nachwuchs- sowie Forschungsförderung müssen auf Geschlechtergerechtigkeit geprüft und überall verankert werden. Auch Programme wie das Professorinnenprogramm, welches insbesondere Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen des Wissenschaftssystems fördert, finden wir wichtig und wollen wir stärken. Momentan steht auf dem Berufsweg im Wissenschaftssystem das Primat der Selbst- und Fremdausbeutung im Vordergrund. Denn das erforderliche Arbeitspensum für eine Karriere im Wissenschaftssystem (beispielsweise zum Erlangen einer Professur) funktioniert derzeit nur, wenn die Organisation des Alltags sowie Sorgearbeit wie Kinderbetreuung oder Pflege von anderen übernommen wird. Deshalb setzen wir uns für eine Änderung der Leistungserwartung und -bewertung ein. Wir wollen einen ehrlichen Dialog in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft wie erforderliche Leistungen und Leistungsbewertung inklusiver und geschlechtergerechter gestaltet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei wissenschaftlichen Veranstaltungen bzw. Tagungen gilt es darauf zu achten, Podien und Panels mindestquotiert zu besetzen und zu finanzieren. Eine Ausnahme kann die Quotierung durch das Kaskadenmodell bieten. Regelungen, die die Repräsentation und Mitsprache von Frauen sichern, müssen in allen Gremien und auf allen Ebenen gelten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausbau von Gleichstellungsstrukturen, Diskriminierungsschutz und Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer europaweiten Studie von 2022 berichteten 62% Mitarbeitende und Studierende mindestens eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt an wissenschaftlichen Einrichtungen erlebt zu haben. Frauen sind dabei signifikant häufiger betroffen als Männer. Da Hochschulgesetze Ländersache sind, variierten etliche Regelungen, die Gleichstellungsstrukturen betreffen, je Bundesland. Es ist unser bundesweiter Anspruch, Diskriminierungsschutz und Gleichstellungsstrukturen in allen Bundesländern auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hat bereits zahlreiche Handlungsempfehlungen erarbeitet, deren Umsetzung dringend geboten sind. Erste Verbesserungen sollten im Dialog mit allen Akteur*innen erfolgen. Die Kompetenzen und Ausstattung der Gleichstellungsbeauftragten sollten erweitert werden, zum Beispiel durch ein verbindliches Vetorecht. Eine Ansprechstelle für Diversity wie es sie zum Beispiel im Thüringer Hochschulgesetz bereits gibt, sind im Sinne der Intersektionalität dringend geboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) für Arbeitnehmer*innen wichtige gesetzliche Rechte regelt, fehlt Studierenden nach wie vor eine gesetzliche Grundlage auf der sie sich gegen Diskriminierung im Hochschulkontext wehren können. Studierende müssen ins AGG aufgenommen werden, damit die Antidiskriminierungsstelle des Bundes auch für sie zuständig wird, sie ein Klagerecht bekommen und vor Ort unkompliziert Zugang zu AGG-Beschwerdestellen haben. Welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen Hochschulen anwenden können, ist durch die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie der Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bekannt, was davon wie umgesetzt wird und wirkt, jedoch nicht. Deshalb ist eine deutschlandweite Evaluation erforderlich. Gleichstellung wird an Hochschulen auch finanziell gesteuert. Bei der internen Mittelvergabe sowie bei vorhanden Ziel- und Leistungsvereinbarungen muss sie ambitioniert berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis zur erfolgreichen Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes sollte es im Campus-Management-System unkompliziert möglich sein den Rufnamen zu ändern sowie eigene Pronomen anzugeben. Die Ergänzung von Toiletten für alle Geschlechter sollte zur Normalität an Hochschulen werden. Weitere antidiskriminierende Maßnahmen sollen zusammen mit Interessensverbänden entwickelt und umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gestaltung von Lehre, Forschung und Wissenstransfer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den 1970er-Jahren kam mit den Frauenhochschulbewegungen die Kritik an der mangelnden Repräsentanz von Frauen im Wissenschaftsbetrieb auf. Der in der Wissenschaft innewohnende Androzentrismus, der sowohl Themenfindung wie Theorien maßgeblich prägte wurde aufgedeckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Untersuchung der Geschlechterunterschiede und der strukturellen Benachteiligungen sowie die Auswirkung ungleich verteilter politischer Macht auf soziale Strukturen, Kultur, Kunst und Wissen werden in den Gender Studies interdisziplinär und systematisch erforscht. Zudem wollen wir, dass gendersensible Perspektiven in allen Disziplinen verankert werden, da Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen, inter*, nicht-binären und trans* Menschen in jedem Lebens- und Gesellschaftsbereich verankert sind. Beispielsweise ist es längst überfällig im Medizin-Studium Schwangerschaftsabbrüche zu lehren sowie Aufklärung über Körper zu stärken, die nicht cis-männlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die paritätische Besetzung von Prüfungskommissionen. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese zum Beispiel bei juristischen Staatsexamina, erwiesenermaßen wichtig für eine gerechte Benotung von Frauen ist. Darüber hinaus braucht es hochschuldidaktische Weiterbildungen zu Geschlechterfragen. In der Lehrer*innenausbildung wollen wir als Lehrinhalt verankern, wie Genderthematiken in allen Fächern didaktisch aufbereitet werden können. Auch bei der Forschungsfinanzierung wollen wir erreichen, dass bei der Vergabe von Fördergeldern Gender-Budgeting beachtet wird und mindestens entsprechend der Quoten aus dem Kaskadenmodell an Frauen vergeben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sprache schafft Sichtbarkeit. Lehrbücher müssen deshalb langfristig geschlechtergerecht verfasst werden. In der Kommunikation innerhalb der Hochschule soll es möglich sein geschlechtergerechte Sprache umzusetzen: Ob bei internen Schreiben, Flyern, Broschüren, der Homepage oder in eigenen Arbeitsmaterialien. Zudem bleibt es notwendig die Bedeutung dieses Forschungsfeldes für die Gesellschaft durch bessere Wissenschaftskommunikation zu vermitteln. Gleichzeitig müssen in der Breite der Gesellschaft auch die Inhalte der Gender Studies ankommen und der Wissenstransfer über die Existenz des Forschungsfeldes hinaus gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gender Studies selbst gilt es vor allem gegen von rechts motivierte Angriffe zu schützen. Sie sind im europäischen Kontext zu einem Politikum geworden, auf dessen Rücken rechte Gruppierungen populistische Debatten ausfechten, mit dem Ziel patriarchale Strukturen zu erhalten und die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken. Deshalb setzen wir uns zum einen für eine sichere finanzielle Förderung ein, sowohl von Deutschland als auch von der Europäischen Union. Zum anderen erarbeiten wir Maßnahmen innerhalb der EU, um die Wissenschaftsfreiheit der Gender Studies zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns ein, für eine grundlegende Gleichstellung und Teilhabe von Frauen sowie von nicht-binären, inter und trans* Menschen im Wissenschaftsbetrieb, sowohl in der Lehre und Forschung als auch beim Wissenstransfer.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Mar 2023 22:22:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-01: Tagesordnung</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1bfr23/vorlaufige-tagessordnung-44197</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 03.02.2023)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1bfr23/vorlaufige-tagessordnung-44197</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorschlag zur Tagesordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Samstag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ankommen 9.30 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begrüßung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 10 Uhr Politische Rede</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ricarda Lang</strong>, Bundesvorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 11 Uhr Gewaltschutz im Umgangsrecht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sabine Heinke</strong>, Familienrichterin a.D. am Amtsgericht Bremen, ehemalige Vorsitzende der Kommission Zivil-, Familien- und Erbrecht beim DJB<br><strong>Katrin Bülthoff,</strong> VaMV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 12 Uhr Politische Rede</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lisa Paus</strong>, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend<br>
Vorhabenplanung, Kindergrundsicherung, Gewaltschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>13.30 Uhr Mittagspause, Selbstverpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 15 Uhr Feministische Wissenschaftspolitik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Laura Kraft</strong>, MdB, Obfrau im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>N.N.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antragsberatung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 17 Uhr StoP Projekt: Stadtteile ohne Partnerschaftsgewalt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Prof. Dr. Sabine Stövesand</strong>, Professorin für Soziale Arbeit an der HAW Hamburg<br><strong>Abeba Kiflu</strong>, SToP-Projektkoordinatorin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>danach gemeinsames Abendessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ende gegen 20 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonntag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beginn 9.30 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Wahl des Präsidiums</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Bericht aus der Bundestagsfraktion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ulle Schauws</strong><strong>, </strong>MdB, Leiterin der AG Familie, Senior*innen, Frauen, Jugend und Queer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8 11 Uhr Frauen im Strafvollzug</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Katja Meier</strong>, Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung von Sachsen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 9 12 Uhr Frauenproteste im Iran</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pegah Edalatian</strong>, stellvertretende Bundesvorsitzende und vielfaltspolitische Sprecherin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mina Khani</strong>, Publizistin und Aktivistin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 10 Verschiedenes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauenstatut</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ende gegen 14.00 Uhr</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 08:17:01 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>