<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antraege.gruene.de/1dr26/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>1. Ordentlicher Diversitätsrat 2026 : Alles</title>
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                        <title>A5 - NEU: Für eine wirklich inklusive GRÜNE Partei</title>
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                        <author>Marc Kersten (Delegierter BAG Behindertenpolitik)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_703_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 0 bis 209:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Mehr Inklusion, mehr Repräsentation für Menschen mit Behinderung</strong><br><br></ins>GRÜNE Vielfaltspolitik geht nur mit einer starken Stimme für Menschen mit Behinderung. Das geht nur miteinander, statt gegeneinander<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">. Nur im Gespräch mit uns, statt über uns</del>. Denn Benachteiligung hat viele Dimensionen, ist oft intersektional und verbirgt sich im Unterbewusstsein und unsichtbaren Strukturen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.<br>Ganz offen hingegen greift die AfD die Rechte von Menschen mit Behinderung an und stellt inklusives Lernen grundsätzlich in Frage. Während die Bundesregierung drastisch an der Eingliederungshilfe und bei Assistenzen sparen will. Damit werden die Errungenschaften der Behindertenbewegung und der UN-Behindertenrechtskonvention infrage gestellt und Stück für Stück ausgehöhlt.<br>Die Rechte von Menschen mit Behinderung sind aber Menschenrechte.<br>Der Diversitätsrat vertritt die Rechte von Grünen Mitgliedern mit Behinderung und steht hier klar zusammen: Bündnis 90/Die Grünen müssen die Rechte von Menschen mit Behinderung deutlich verteidigen – politisch, gesellschaftlich und in der Repräsentation. Der Diversitätsrat duldet keine Diskriminierung innerhalb der Partei.<br>„Nicht über uns ohne uns“. Dieser Satz wurde von Menschen mit Behinderung geprägt. Er gilt heute mehr denn je.<br>Der Diversitätsrat fordert die Partei in all ihren Gliederungen auf, Inklusion zu stärken, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderung darin zu ermächtigen, in Repräsentation und Funktionen zu gehen. Die gesellschaftlichen Diskriminierungsstrukturen wachsen und dies macht sich auch in der Partei bemerkbar und hat bereits zu Parteiaustritten geführt. Die Verteidigung der UN-Behindertenrechtskonvention muss klar und sichtbar nach vorne gestellt werden. Gleichzeitig müssen wir selbst mit gutem Beispiel vorangehen und unsere eigenen Strukturen inklusiver machen.<br>Und die Zeit dafür ist jetzt.<br><strong>Die Leitprinzipien, die Bündnis 90/Die Grünen verteidigen sind:</strong><br>1. Die Würde von Menschen mit Behinderung ist nicht verhandelbar.<br>2. Aus Artikel 1 und 3 des Grundgesetzes, der Allgemeinen UN-Menschenrechtserklärung, der Europäischen Sozialcharta, der EU-Vielfaltsrichtlinie und insbesondere der UN-Behindertenrechtskonvention ergeben sich klare Rechtsansprüche.<br>3. Selbstbestimmung und gleiche Teilhabe für Menschen mit Behinderung sind unsere unverrückbaren Grundprinzipien.<br>4. Angriffen auf Menschen mit Behinderung und ihre Grundrechte treten wir entschieden entgegen.<br>5. Inklusion schafft Freiheit und Teilhabe. Nicht nur für einige wenige, sondern für alle.<br>6. Behindertenpolitik ist ein Querschnittsthema. Sie muss auf allen Ebenen unserer Partei mitgedacht und umgesetzt werden.<br>7. Wer Barrieren abbauen will, muss Menschen mit Behinderung Macht, Stimme und Repräsentation geben.<br>8. Wir nutzen vor allem auch die Expertise von Menschen mit Behinderung (in eigener Sache).<br>9. Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Strukturen, die ihre Nachteile ausgleichen (wie etwa bei Redezeiten), statt gut gemeinter Bevormundung.<br>10. Nicht über uns ohne uns heißt: Menschen mit Behinderung gehören mindestens entsprechend ihres gesellschaftlichen Anteils in Parlamente, Vorstände und politische Entscheidungsräume.<br>Wir als Partei Bündnis 90/Die Grünen sind aufgefordert:<br><strong>Die Repräsentationslücke zu schließen: </strong>Wir freuen uns über sichtbare Erfolge in der Repräsentation vielfältiger Gruppen in parlamentarischen Spitzenämtern und Regierungsverantwortung. Doch Menschen mit Behinderung sind in der Partei immer noch unterrepräsentiert. Dies belegen auch die innerparteilichen Zahlen: Während in der Gesamtbevölkerung laut Eurostat (2024) gut 28% und laut Bundesteilhabebericht 24% der Menschen eine Behinderung aufweisen (9,3% haben eine anerkannte Schwerbehinderung), liegt dieser Anteil bei uns derzeit nur bei 14% (davon 6% mit anerkannter Schwerbehinderung). Die Barrieren in unserer Partei müssen konsequent abgebaut und Menschen mit Behinderung so unterstützt werden, dass ihre Repräsentation in Führungs- und Entscheidungspositionen selbstverständlich wird und mindestens ihrem Anteil an der Gesellschaft entspricht. Einzelne sichtbare Personen können strukturelle Repräsentation dabei nicht ersetzen.<br><br><strong>Ableismus in der Partei zu bekämpfen: </strong>Menschen mit Behinderung erleben in der Politik Ableismus. Entsprechend dem Vielfaltsstatut, ist es aber unsere Aufgabe, uns Diskriminierung auch innerhalb unserer Partei entschlossen entgegen zu stellen. Gleichzeitig sollen inklusionsfördernde Strukturen gestärkt werden. Dennoch ist Ableismus leider Lebensrealität vieler Menschen in Deutschland, dies betrifft auch die internen Parteistrukturen. Er ist oft unbewusst und äußert sich teilweise subtil, aber mit massiven Auswirkungen auf die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Ihre Kompetenz und Belastbarkeit werden infrage gestellt und insbesondere unsichtbare Behinderungen oft angezweifelt. Niemand darf aber unter Erklärungs- und Rechtfertigungsdruck gesetzt werden. Herabwürdigende Sprache und Victim-Blaming (Mensch mit Behinderung ist an seinem Zustand angeblich selber schuld) verstärken diese Diskriminierung zusätzlich. Das alles erschwert die gleichberechtigte Teilhabe und drängt Betroffene aus politischen Räumen. Viele sind frustriert und einige haben sogar die Partei verlassen oder denken darüber nach. Bündnis 90/Die Grünen müssen Ableismus erklären, sichtbar machen und systematisch bekämpfen.<br><br><strong>Der Diversitätsrat beschließt deshalb folgende konkrete Maßnahmen und Ziele für eine umfassend barrierefreie und inklusive Partei:</strong><br><strong>Aktualisierung des Leitfadens Inklusion:</strong> Der Leitfaden Inklusion für die politische Arbeit von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird bis 2027 überarbeitet und aktualisiert. Die Überarbeitung erfolgt in Kooperation mit der BAG Behindertenpolitik und dem Vielfaltsreferat der Bundesgeschäftsstelle unter Einbeziehung externer Expertise. Der aktualisierte Leitfaden wird proaktiv in unsere Strukturen und Prozesse eingearbeitet und allen Gliederungen der Partei und der Öffentlichkeit niedrigschwellig zur Verfügung gestellt.<br><br><br><strong>Stärkung der Zusammenarbeit:</strong> Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen dem Vielfaltsreferat, der*des vielfaltspolitischen Sprecherin/Sprechers und der BAG Behindertenpolitik werden intensiviert und durch regelmäßige Abstimmungsrunden verstetigt. Ziel ist es, die behindertenpolitische Arbeit innerhalb der Partei besser zu koordinieren, Inklusion als Querschnittsthema in den politischen Initiativen zu verankern und die Sichtbarkeit sowie Repräsentanz von Menschen mit Behinderung in unserer Partei zu erhöhen.<br><br><br><strong>Mehr Awareness:</strong> Der Bundesverband bietet Workshops und Schulungen zu Ableismus an – insbesondere dazu, was Ableismus ist, wie er wirkt und wie er in Partei und Gesellschaft aktiv bekämpft werden kann.<br><br><br><strong>Strategieentwicklung: </strong>Für 2027 wird ein Strategie-Workshop unter Leitung von Menschen mit Behinderung, mit inhaltlich zuständigen Personen aus Bundestag, Landtagen, BAGen, dem Präsidium des Diversitätsrats und Landesvorständen finanziell und organisatorisch ermöglicht. Dafür werden insbesondere barrierefreie Räumlichkeiten, Moderation/Coaching sowie Reisekosten und Übernachtungen übernommen (für diejenigen, die nicht hauptamtlich Politik machen, beziehungsweise für ehrenamtliche Politiker*innen). Ziel ist es, gemeinsam konkrete Strategien zur Stärkung von Inklusion in der Partei zu erarbeiten. Der Workshop entwickelt zudem einen Forderungskatalog mit konkreten Empfehlungen an Diversitätsrat, Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Vorstände, BAGen, Präsidien sowie Vielfaltsreferat und vielfaltspolitische Sprecher*innen.<br><br><br><strong>Durchführung von Seminaren/Webinaren im Jahr 2026:</strong> Einfache Sprache: Vermittlung von Grundlagen und praktischen Anwendungen, damit politische Inhalte und parteiinterne Kommunikation für alle Menschen zugänglich werden. Barrierefreie Social-Media-Arbeit: Vermittlung von Wissen und konkreten Tipps, wie digitale Kommunikation so gestaltet werden kann, dass sie für alle Menschen nutzbar ist. Barrierefreiheit im analogen Raum: Wie garantieren wir umfassende Barrierefreiheit bei Präsenzveranstaltungen?<br><strong>Abbau von Unterrepräsentanz:</strong> Um die Lücke zwischen dem Anteil von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und ihrer parteiinternen Repräsentanz zu verringern, fordern wir eine systematische Erfassung, regelmäßige Evaluation und wirksame Förderung ihrer Repräsentanz bei der Besetzung von Ämtern und Mandaten. Dazu sollen verbindliche Zwischenziele, messbare Maßnahmen und ein regelmäßiges Monitoring entwickelt werden. Insbesondere mit Blick auf die Landtagswahlen 2027 sind frühzeitig konkrete Schritte zur besseren Repräsentanz von Menschen mit Behinderung zu entwickeln und umzusetzen.<br><br><strong>Wirksame Antidiskriminierungsstruktur:</strong> Das Vielfaltsstatut verspricht, Diskriminierungsfälle aktiv zu bearbeiten und Betroffene zu schützen. Wir fordern den flächendeckenden Aufbau einer Antidiskriminierungsstruktur, die auch bei ableistischen Vorfällen effektiv eingreift und sensibilisiert. Hierzu brauchen wir Richtlinien für den Schutz von Menschen mit Vielfaltsmerkmalen. Die angemessene Einbindung in die Awareness-Strukturen (Achtsamkeit/Bewusstsein) unserer Partei halten wir für unabdingbar. Es braucht klare Verfahren für den Umgang mit ableistischen Verstößen.<br><br><strong>Empowerment durch Vernetzung: </strong>Die BAG Behindertenpolitik initiiert - und begleitet zusammen mit dem Vielfaltsreferat - den Aufbau eines „Netzwerks von Stammtischen für Mandatsträger*innen mit Behinderung“ und ermuntert auch Landes- und Kreisverbände, entsprechend zu verfahren. Damit stärken wir gemäß Vielfaltsstatut Räume, in denen sich Menschen mit Diskriminierungserfahrung in einem geschützten Rahmen austauschen und vernetzen können. Parallel dazu bedarf es ähnlicher digitaler Schutzräume</ins>.</p><ol class="deleted" start="1" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Präambel:</strong></li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Für uns BündnisGRÜNE muss deshalb gelten:</p><ol class="deleted" start="1" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Eine inklusive Gesellschaft bringt Vorteile für alle Menschen - mit und ohne Behinderung.</li></ol><ol class="deleted" start="2" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="2">Die Würde von Menschen mit Behinderung ist nicht verhandelbar.</li></ol><ol class="deleted" start="3" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="3">Selbstbestimmung und gleiche Teilhabe für Menschen mit Behinderung sind unsere unverrückbaren Grundprinzipien.</li></ol><ol class="deleted" start="4" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="4">Behindertenpolitik ist kein Nischenthema, sondern ein Querschnittsthema. Wegducken gilt nicht!</li></ol><ol class="deleted" start="5" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="5">Aus Artikel 1 und 3 Grundgesetz, der Allgemeinen UN-Menschenrechtserklärung, der Europäischen Sozialcharta, der EU-Vielfaltsrichtlinie und insbesondere der UN-Behindertenrechtskonvention ergeben sich klare Rechtsansprüche.</li></ol><ol class="deleted" start="6" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="6">Menschen mit Behinderung wollen kein Mitleid, sondern Respekt. Sie haben Fähigkeiten, die sie zum Wohle der Gesellschaft einsetzen wollen.</li></ol><ol class="deleted" start="7" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="7">Schluss mit Sonderstrukturen nach dem Prinzip „Aus den Augen, aus dem Sinn“.</li></ol><ol class="deleted" start="8" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="8">Redet nicht über sondern mit uns über Inklusion.</li></ol><ol class="deleted" start="9" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="9">Nutzt unser vielfältiges Expert*innenwissen in eigener Sache.</li></ol><ol class="deleted" start="10" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="10">Menschen mit Behinderung wollen und brauchen keinen Paternalismus (wohlmeinende Fremdbestimmung), sondern Nachteilsausgleiche.</li></ol><ol class="deleted" start="11" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="11">Angriffen auf Menschen mit Behinderung und ihre Grundrechte begegnen wir lautstark. Wehret den Anfängen!</li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN versteht sich als Bündnispartei, deren Stärke in der Vielfalt liegt. Seit der Gründung setzen wir uns für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen ein. Unser Vielfaltsstatut formuliert das klare Ziel: Die Repräsentation von gesellschaftlich diskriminierten oder benachteiligten Gruppen soll mindestens gemäß ihrem gesellschaftlichen Anteil auf der jeweiligen Ebene erfolgen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Doch die Realität in unseren eigenen Reihen bleibt weit hinter diesem Anspruch zurück. Dies führt zu einer tiefen Frustration: Wir müssen erleben, dass engagierte Mitglieder aus der Partei austreten, weil sie sich persönlich ausgebremst, das Thema Inklusion strukturell nicht umgesetzt und programmatisch nicht ausreichend gespiegelt sehen. Wenn wir als Partei glaubwürdig bleiben wollen, müssen wir unsere eigenen, unsichtbaren und ausschließenden Strukturen sichtbar machen und einreißen.</p><ol class="deleted" start="2" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="2"><strong>Repräsentationslücke: </strong></li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir freuen uns über sichtbare Erfolge in der Repräsentation vielfältiger Gruppen in parlamentarischen Spitzenämtern und Regierungsverantwortung. Doch Menschen mit Behinderung fehlen in dieser Sichtbarkeit eklatant. Dies belegen auch die innerparteilichen Zahlen: Während in der Gesamtbevölkerung laut Bundesteilhabebericht fast 30% der Menschen eine Behinderung aufweisen (davon 9,3% mit anerkannter Schwerbehinderung), liegt dieser Anteil bei uns derzeit nur bei 6% mit anerkannter Schwerbehinderung. Diese Unterrepräsentation zeigt, dass unsere Strukturen noch immer nicht so durchlässig und inklusiv sind, wie wir es uns zur Aufgabe gemacht haben. Insbesondere auch auf höherer Mandatsebene (Landtag, Bundestag) klafft eine große Lücke.</p><ol class="deleted" start="3" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="3"><strong>Ableismus im parteiinternen Alltag: </strong></li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir stellen uns laut Statut Diskriminierung auch innerhalb unserer Partei entschlossen entgegen. Die vorhandenen inklusionsfeindlichen &quot;strukturellen und omnipräsenten Privilegien&quot; müssen verringert und eingeschränkt werden. Dennoch ist Ableismus bittere parteiinterne Realität. Er äußert sich oft subtil, aber mit massiven Auswirkungen auf die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Tokenismus und Quotendenken:</strong> Es kommt vor, dass Kandidat*innen mit Behinderungen ein guter Listenplatz mit der Begründung verwehrt wird, dass bereits eine andere Person mit sichtbarer Behinderung gewählt worden sei (Zitat: „Es wurde schon ein Mensch mit Behinderung gewählt“). Vielfalt ist jedoch keine Checkliste, die man mit einer einzelnen Person abhakt.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Degradierung von Leistung und Kompetenz:</strong> Politischer Erfolg von Mandatsträger*innen mit Behinderung wird intern teils auf die Behinderung reduziert („nur so weit gekommen, weil...“). Gleichzeitig wird Betroffenen pauschal eine geringere Leistungsfähigkeit unterstellt, weshalb ihnen von Kandidaturen abgeraten wird oder sie aus Fraktionen und Ämtern gedrängt werden, samt Aufforderung, ihr Mandat/Amt niederzulegen. Tatsächlich gehen Menschen mit Behinderung oft über ihre Leistungsgrenzen und zeigen aufgrund ihrer härteren Lebenserfahrung eine überdurchschnittliche Resilienz.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Victim-Blaming:</strong> Absurde Argumentationsmuster, bei denen Menschen die Schuld an erworbenen Behinderungen (z.B. durch Unfälle) zugewiesen wird, um ihnen die Legitimation abzusprechen, das Thema Vielfalt politisch zu vertreten, sind inakzeptabel.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Sprachliche Diskriminierung:</strong> Ableismus reproduziert sich in unserer Alltagssprache. Unbedachte ableistische Metaphern in politischen Debatten wirken exkludierend. Durch kritische Selbstreflexion müssen wir ein Bewusstsein über diese Diskriminierungsmechanismen verankern und sie abbauen. Umgekehrt steht es Betroffenen stets frei, sich negativ besetzte Begriffe wieder anzueignen und sie als Selbstbezeichnung politisch positiv umzudeuten.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Infragestellung der Behinderung:</strong> Vor allem unsichtbare und psychische Behinderungen werden oft abgewertet oder ganz in Frage gestellt. Niemand sollte aber unter Rechtfertigungsdruck gestellt werden, persönlichste Dinge offenbaren zu müssen, die aus gutem Grund hohen Ansprüchen an Vertraulichkeit unterliegen und entsprechend rechtlich behandelt werden. Hier werden Betroffene in eine unmögliche Situation mit hohem Risikopotenzial gebracht, da die Informationen gegen sie verwendet werden (können).</li></ul><ol class="deleted" start="4" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="4"><strong>Unsere Forderungen zur strukturellen Verankerung:</strong></li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Es reicht nicht mehr, Inklusion nur in Sonntagsreden zu fordern. Wir verlangen, dass das Thema endlich konkreten Niederschlag bei all unseren Abgeordneten und in der täglichen Arbeit findet. Das Vielfaltsstatut sieht ausdrücklich vor, Instrumente wie Quoten oder Empowerment-Maßnahmen zu entwickeln, um unsere Ziele zu erreichen. Daraus leiten wir folgende Forderungen ab:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Einführung einer Quote:</strong> Um die Lücke zwischen den knapp 30% von Menschen mit Behinderungen (davon 9,3 % anerkannt schwerbehindert) einerseits und unserer parteiinternen Repräsentanz von nur 6 % mit anerkannter Schwerbehinderung andererseits zu schließen, fordern wir eine verbindliche Quote für Menschen mit Behinderung bei der Besetzung von Ämtern und Mandaten. Insbesondere auch bei den bevorstehenden Landtagswahlen 2027 in NRW und Schleswig-Holstein.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Wirksame Antidiskriminierungsstruktur:</strong> Das Statut verspricht, Diskriminierungsfälle aktiv zu bearbeiten und Betroffene zu schützen. Wir fordern den flächendeckenden Ausbau einer unabhängigen, weisungsfreien Antidiskriminierungsstruktur, die bei ableistischen Vorfällen effektiv eingreift und sensibilisiert. Hierzu brauchen wir zeitnah Richtlinien für den Umgang mit Menschen mit Behinderung bzw. schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die angemessene Einbindung in die Awareness-Strukturen (Achtsamkeit/Bewusstsein) unserer Partei halten wir für unabdingbar. Verstöße bedürfen einer klaren Sanktionierung.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Empowerment durch Vernetzung:</strong> Wir fordern die offizielle Einrichtung und dauerhafte finanzielle Unterstützung eines „Netzwerks von Stammtischen für Mandatsträger*innen mit Behinderung“. Das Statut sieht explizit vor, Räume zu stärken, in denen sich Menschen mit Diskriminierungserfahrung in einem geschützten Rahmen austauschen und vernetzen können. Parallel dazu bedarf es ähnlicher digitaler Schutzräume.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Wahl von Inklusions-Obleuten:</strong> Wir fordern die Einführung von Obleuten (Ob-Frau, Ob-Mann, Ob-Person) auf allen Gliederungsebenen. Diese müssen mit den nötigen Befugnissen ausgestattet werden, um auf die konsequente Umsetzung der Inklusion in der alltäglichen Parteiarbeit zu achten.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Umfassend barrierefreie Partei:</strong> Zeitnahe Überarbeitung und Präzisierung des Leitfadens für barrierefreie Veranstaltungen. Mit einem aus Verzichtsspenden finanzierten Sozialfonds behinderungsübergreifend für gleiche Teilhabe in der Partei sorgen. Konkrete Nachteilsausgleiche (u.a. bei Redezeiten) in den Parteistatuten statt neuer und zusätzlicher Hürden.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Version in einfacher Sprache:</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>1. Einleitung: </strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Diskriminierung von Menschen mit Behinderung gibt es oft auch in unserer Partei. Sie ist häufig unsichtbar. Sie ist nicht immer absichtlich. Viele Menschen mit Behinderung werden und sind zusätzlich aus anderen Gründen benachteiligt (schweres Wort dafür: intersektionale und Mehrfach-Diskriminierung).<br><br>Deshalb brauchen wir klare Regeln für den Umgang mit uns Menschen mit Behinderung in unserer Partei. Und brauchen Grundsätze für politischen Austausch:</p><ol class="deleted" start="1" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Wir sind für eine inklusive Gesellschaft, weil sie gut für alle ist.</li></ol><ol class="deleted" start="2" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="2">Unsere Menschenwürde ist nicht verhandelbar.</li></ol><ol class="deleted" start="3" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="3">Selbstbestimmung und gleiche Teilhabe ohne wenn und aber.</li></ol><ol class="deleted" start="4" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="4">Behindertenpolitik ist ein Querschnittsthema (das heißt: Wir Menschen mit Behinderung müssen überall mitgedacht werden und alle sollten dabei helfen).</li></ol><ol class="deleted" start="5" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="5">Deutsche, europäische und internationale Gesetze und Verträge geben Menschen mit Behinderung klare Rechte. Insbesondere die UN-Behindertenrechtskonvention.</li></ol><ol class="deleted" start="6" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="6">Wir wollen Respekt und haben Fähigkeiten, die wir zum Wohle der Gesellschaft einsetzen wollen.</li></ol><ol class="deleted" start="7" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="7">Schluss mit Sonderstrukturen, die uns unsichtbar machen.</li></ol><ol class="deleted" start="8" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="8">Redet nicht über sondern mit uns.</li></ol><ol class="deleted" start="9" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="9">Wir sind die Experten: Nutzt unser Wissen in eigener Sache.</li></ol><ol class="deleted" start="10" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="10">Wir brauchen keine unerbetene Hilfe, sondern konkrete Nachteilsausgleiche.</li></ol><ol class="deleted" start="11" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="11">Wenn wir Menschen mit Behinderung und unsere Grundrechte angegriffen werden, dann müssen wir alle sofort und laut „Stopp“ sagen!</li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Anspruch und Wirklichkeit:</strong><br><br>Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sagt: Vielfalt macht uns Stark. Seit der Gründung setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen immer mitmachen können. Unser Vielfalts-Statut (das sind unsere Regeln für Vielfalt) sagt ganz klar: Benachteiligte Gruppen sollen in der Partei genauso stark vertreten sein wie in der Gesellschaft.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aber die Wirklichkeit in der Partei sieht leider anders aus. Das macht viele sehr traurig und wütend. Aktive Mitglieder verlassen sogar die Partei. Sie sagen: Die Partei redet nur über Inklusion, tut aber zu wenig dafür. Wenn wir als Partei glaubwürdig sein wollen, müssen wir unsere eigenen, unsichtbaren Barrieren erkennen und abbauen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>2. Wir sind zu wenige (Repräsentationslücke):</strong><br><br>Wir freuen uns, dass verschiedene Gruppen in der Partei und in der Regierung besser vertreten sind. Aber Menschen mit Behinderung fehlen in wichtigen Ämtern. Die Zahlen zeigen das deutlich: In Deutschland haben fast 30% eine Behinderung. Das sind sehr viele! <strong>9,4 Prozent</strong> der Menschen haben eine Schwerbehinderung. Aber in unserer Partei haben ab der Kreis-Ebene aufwärts nur <strong>6 Prozent</strong> in Ämtern und Mandaten eine Schwerbehinderung. Das zeigt: Wir lassen Menschen mit Behinderung noch immer nicht richtig mitmachen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>3. Diskriminierung im Partei-Alltag (Ableismus):</strong><br><br>Ableismus ist das Fach-Wort für die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. In unseren Regeln steht, dass wir gegen Diskriminierung sind. Trotzdem gibt es auch in unserer Partei Ableismus. Er zeigt sich oft im Verborgenen, hat aber schlimme Folgen:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>„Einer reicht“ wird oft gesagt:</strong> Manchmal bekommt eine Person mit Behinderung keinen guten Listen-Platz. Die Ausrede ist dann: „Es wurde schon ein Mensch mit Behinderung gewählt.“ Aber Vielfalt ist keine Liste, auf der man einfach ein Häkchen macht.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Leistung wird schlechtgemacht:</strong> Manchmal wird gesagt: „Die Person hat es nur wegen der Behinderung so weit geschafft.“ Gleichzeitig wird oft behauptet, Menschen mit Behinderung könnten nicht so viel leisten. Deshalb wird ihnen davon abgeraten, für ein Amt zu kandidieren. Oder sie werden sogar aus ihrem Amt oder Mandat gedrängt. Das ist Mobbing, das darf nicht sein!</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Falsche Vorwürfe (Victim-Blaming):</strong> Manchmal wird Leuten gesagt, sie seien an ihrem Unfall oder ihrer Behinderung selbst schuld. Darum dürften sie das Thema Vielfalt nicht vertreten. Das ist völlig falsch.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Verletzende Sprache:</strong> Diskriminierung zeigt sich auch in unserer Sprache. Oft werden verletzende Wörter benutzt, ohne nachzudenken. Wir müssen unsere Sprache ändern, damit sie niemanden ausschließt.<br><br>Manchmal benutzen wir selber solche Worte. Das ist dann gut und richtig, wenn es uns stärkt und Kraft gibt.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Infragestellung der Behinderung:</strong> Viele Menschen haben eine unsichtbare oder psychische Behinderung. Das darf nicht abgewertet oder in Frage gestellt werden. Niemand soll sich rechtfertigen müssen oder sehr persönliche Dinge erzählen müssen.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>4. Unsere Forderungen (was sich ändern muss):</strong><br><br>Schöne Reden reichen nicht mehr. Wir fordern, dass Inklusion im Alltag der Partei und bei den Abgeordneten wirklich gelebt wird. Unsere Regeln für Vielfalt erlauben Maßnahmen wie Quoten. Darum fordern wir:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Eine feste Quote:</strong> Wir wollen die Lücke zwischen den 9,4 Prozent (in der Gesellschaft) und den 6 Prozent (in der Partei) schließen. Deshalb fordern wir feste Plätze (eine Quote) für Menschen mit Behinderung bei Ämtern und Wahlen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Hilfe bei Diskriminierung:</strong> Wenn Menschen mit Behinderung diskriminiert werden müssen sie wissen, an wen sie sich wenden können. Dafür muss es überall in der Partei unabhängige Stellen geben, die dann helfen. Sie dürfen nicht weisungsgebunden sein, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen. Sie müssen auch Strafen verhängen dürfen. Wir fordern dafür klare Regeln und wollen mehr Bewusstsein in der Partei schaffen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Treffen für den Austausch:</strong> Wir fordern regelmäßige Treffen für Menschen mit Behinderung, die gewählt wurden. Die Partei muss diese Treffen offiziell machen und Geld dafür geben. Dort können sich Betroffene in einem geschützten Raum austauschen und gegenseitig stärken. Diese Treffen soll es mal in live und mal digital geben.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Ansprech-Personen (Ob-Leute):</strong> Es muss auf jeder Ebene der Partei mindestens eine Person geben, die sich um Inklusion kümmert. Diese Personen brauchen echte Rechte, damit sie bei der Partei-Arbeit auf Inklusion achten können.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Umfassend barrierefreie Partei:</strong> Wir überarbeiten ganz schnell die Richtlinien für Barrierefreiheit. Damit alle unsere Veranstaltungen niemanden ausschließen. Wir fordern einen Spar-Topf, aus dem alles bezahlt wird, der für gleiche Teilhabe aller Parteimitglieder sorgt. Das finanzieren wir aus Verzichtsspenden. Auch unsere Satzung und Regeln müssen barrierefrei sein: wir brauchen mehr Nachteilsausgleiche.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Zwischen Antragsteller und Präsidium geeinter Antragstext.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 May 2026 13:14:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Tagesordnung</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Tagesordnung-57645</link>
                        <author>Präsidium (dort beschlossen am: 22.05.2026)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Tagesordnung-57645</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TO zum 1. Diversitätsrat 29. und 30.5.2026</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antragsschluss für eigenständige Anträge: 15.05.2026, 14:00 Uhr<br>
Antragsschluss für Änderungsanträge: 26.05.2026, 14:00 Uhr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antragsgrün:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26">https://antraege.gruene.de/1dr26</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tagungsort: smartvillage Berlin, Karl-Marx-Straße 101, 12043 Berlin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freitag, 29.05.2026</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>18.00 – 21.00 Uhr Programm Impuls</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://impuls.gruene.de/#programm">https://impuls.gruene.de/#programm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Samstag, 30.05.2026</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>08.15 Uhr Ankommen und Akkreditierung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>09.00 Uhr Begrüßung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>09.15 Uhr <strong>TOP 1 Formalia</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>09.40 Uhr Politische Rede Pegah Edalatian</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>09.45 Uhr <strong>TOP 2 Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.1. A3:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3415">Sichtbarkeit verteidigen. Solidarität leben. Queere Rechte europaweit stärken.</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.2. A4:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3416">Aufnahme der BAG Religionen in den Bundesdiversitätsrat</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.3. A6:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3418">Vielfalt in Versammlungen stärken</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.4. A8:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3422">Strukturelle und geschlechtsspezifische Gewalt sowie Diskriminierung in Parteistrukturen sichtbar machen und wirksam entgegenwirken</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.5. A5:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3421">Für eine wirklich inklusive GRÜNE Partei</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11.15 Uhr <strong>TOP 3 Berichte Vielfaltsreferat</strong>: Vielfaltscent Bericht 2025 und Vorhaben 2026 mit anschließender Aussprache</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>12.15 Uhr <strong>TOP 4 Verschiedenes</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anträge ohne Aussprache:
<ul><li>A1:<a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3393">Bereitstellung einer Informationsplattform und Dokumentation der Sitzungen und Tätigkeiten des Diversitätsrats</a></li><li>A9: <a href="https://antraege.gruene.de/1dr26/admin/motion/update/3423">Feministische Führungskompetenz konsequent stärken</a></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berichte der Länder</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>13.00 Uhr Mittagessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ab 13.30 Uhr Programm vom Impuls und Umbau des Raumes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://impuls.gruene.de/#programm">https://impuls.gruene.de/#programm</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 22 May 2026 19:45:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Feministische Führungskompetenz konsequent stärken</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Feministische-Fuhrungskompetenz-konsequent-starken-4931</link>
                        <author>Xenia Kellner (KV Hannover)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Feministische-Fuhrungskompetenz-konsequent-starken-4931</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Bundesvorstand wird aufgefordert , soweit möglich, auch in Kooperation mit den Landesvorständen, intersektional feministische Führungskompetenz stärker in der Partei verankern. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dazu sind folgende Maßnahmen zu ergreifen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Erarbeitung eines Verständnisses von Feminist Leadership</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong> Unter der Federführung des Bundesverbands wird eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der BAG Frauenpolitik und der Präsidien des Bundesfrauen- und Vielfaltsrates eingesetzt, die ein gemeinsames Verständnis von „Feminist Leadership“ für Bündnis 90/Die GRÜNEN entwickelt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong> Dabei soll externe Expertise einbezogen werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Entwicklung von Schulungsangeboten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong> Auf Grundlage dieses Verständnisses entwickelt der Bundesverband Module und Schulungsangebote zum Thema Feminist Leadership. Diese sollen auch für die Landes- und Kreisverbandsebene adaptierbar sein.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong> Diese Schulungen richten sich insbesondere an Menschen mit Führungsverantwortung oder solche, die Führungsaufgaben anstreben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Bereitstellung von Ressourcen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong> Für die Entwicklung und Umsetzung der Inhalte werden die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt, insbesondere zur Einbindung externer Expertise.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sollte sich herausstellen, dass das Angebot nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen wird, sollen Maßnahmen entwickelt werden um eine verbindlichere Teilnahme zu erreichen.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:45:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Strukturelle und geschlechtsspezifische Gewalt sowie Diskriminierung in Parteistrukturen sichtbar machen und wirksam entgegenwirken</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Strukturelle-und-geschlechtsspezifische-Gewalt-sowie-Diskriminierung-i-29233</link>
                        <author>Xenia Kellner (KV Hannover)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Strukturelle-und-geschlechtsspezifische-Gewalt-sowie-Diskriminierung-i-29233</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Diversitätsrat möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Diversitätsrat von Bündnis 90/Die Grünen erkennt an, dass geschlechtsspezifische Gewalt, Diskriminierung, Ausschluss und Machtmissbrauch innerhalb politischer Parteien ein ernstzunehmendes demokratiepolitisches und organisationskulturelles Problem darstellen können und demokratische Mitgestaltung erschweren oder verhindern.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Insbesondere Frauen und weiblich gelesene Personen sind im politischen Raum disproportional von Gewalt, Einschüchterung, Abwertung und strukturellem Ausschluss betroffen. Internationale Studien von unter anderem UN Women, International IDEA und der Inter-Parliamentary Union zeigen seit Jahren, dass Frauen in der Politik überdurchschnittlich häufig Erfahrungen mit:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sexistischer Gewalt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sexualisierter Belästigung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>psychischer Gewalt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>digitaler Gewalt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Einschüchterung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Herabwürdigung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sowie strukturellem Ausschluss<br>
machen.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Diese Studien zeigen auch, dass insbesondere</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Frauen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>queere Menschen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>junge Menschen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>migrantische und rassifizierte Personen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Menschen mit Behinderung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sowie andere marginalisierte Gruppen<br>
überproportional von Gewalt, Diskriminierung, Einschüchterung und Ausschluss im politischen Raum betroffen sind.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Forschung zeigt zugleich, dass viele Formen politischer Gewalt und Diskriminierung nicht nur von externen Akteuren ausgehen, sondern auch innerhalb politischer Institutionen und Parteien stattfinden können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sie zeigt auch, dass Gewalt und Diskriminierung im politischen Raum häufig nicht nur Ausdruck individuellen Fehlverhaltens einzelner Personen sind, sondern mit strukturellen Machtverhältnissen, informellen Hierarchien, Organisationskulturen und ungleichen Zugängen zu Ressourcen und Einfluss zusammenhängen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Viele Formen struktureller und geschlechtsspezifischer Gewalt bleiben dabei unsichtbar, weil sie informell stattfinden, z.B.:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>durch Ausschluss aus Netzwerken,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>strategische Isolation,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>soziale Sanktionierung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Rufschädigung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>systematisches Nicht-Ernstnehmen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>das Unterlassen von Unterstützung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Einschüchterung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>oder subtile Formen psychischer und institutioneller Gewalt.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Viele Betroffene melden entsprechende Erfahrungen zudem nicht, unter anderem aus Angst vor:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Retaliation,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Karriereeinbußen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sozialer Isolation,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>öffentlicher Stigmatisierung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>oder mangelndem Vertrauen in bestehende Strukturen.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gleichzeitig besteht global bislang eine erhebliche Wissens- und Datenlücke über Gewalt-, Diskriminierungs- und Machtstrukturen innerhalb politischer Parteien selbst. Während Untersuchungen zu struktureller Diskriminierung zunehmend in NGOs, Ministerien, Sicherheitsbehörden, Universitäten, internationalen Organisationen oder Unternehmen durchgeführt werden, fehlen vergleichbare systematische Untersuchungen innerhalb politischer Parteien bislang weitgehend.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was nicht erhoben wird und wozu es keine Daten gibt, bleibt unsichtbar. Und was unsichtbar bleibt, dem kann nicht effektiv und strategisch entgegengewirkt werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dabei tragen Parteien als zentrale demokratische Institutionen eine besondere Verantwortung. Sie entscheiden u.a. maßgeblich darüber:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>wer Zugang zu politischer Mitgestaltung erhält,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>wer kandidiert,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>wer sichtbar wird,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>wer politische Entscheidungen prägt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>und welche Menschen langfristig im politischen Raum bleiben.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Als Bündnis 90/Die Grünen setzen wir uns gesellschaftlich für Antidiskriminierung, Gleichberechtigung, Transparenz und den Schutz vor Gewalt ein. Deshalb sehen wir uns in der Verantwortung, diese Ansprüche auch innerhalb unserer eigenen Strukturen konsequent zu reflektieren und weiterzuentwickeln.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerade in einer Zeit starken Mitgliederwachstums und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung ist es entscheidend, demokratische Beteiligung, diskriminierungssensible Parteikultur und den Schutz vor Gewalt strukturell zu stärken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Diversitätsrat versteht diese Auseinandersetzung deshalb als Teil einer demokratischen, feministischen Organisationsentwicklung und als Beitrag zur Stärkung von Vertrauen, Teilhabe und demokratischer Resilienz innerhalb politischer Parteien.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordert der Diversitätsrat:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1. Entwicklung eines Konzepts für eine unabhängige und wissenschaftlich begleitete Untersuchung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Diversitäts Rat beauftragt den Bundesvorstand, gemeinsam mit:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>relevanten Parteigremien, wie den BAGen als fachpolitische Gremien, insbesondere der BAG Frauen, dem Diversitätsrat und dem Bundesfrauenrat</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtungen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Demokratieforschung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>feministischer Organisationsforschung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Antidiskriminierungsstellen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sowie zivilgesellschaftlichen Expert*innen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ein Konzept für eine unabhängige und anonymisierte Untersuchung zu:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>geschlechtsspezifischer Gewalt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Diskriminierung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Ausschlussmechanismen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Machtstrukturen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>digitaler Gewalt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sowie strukturellen Barrieren innerhalb der Partei<br>
zu entwickeln.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2. Sichtbarmachung struktureller und informeller Machtmechanismen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Diversitätsrat fordert den Bundesvorstand auf, dass innerhalb der Partei stärker untersucht wird und Daten dazu erhoben werden:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>wie informelle Machtstrukturen wirken,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>welche Ausschlussmechanismen bestehen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>welche Gruppen die Partei häufiger verlassen oder sich zurückziehen,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>und welche strukturellen Faktoren politische Teilhabe erschweren.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dabei sollen insbesondere auch Erfahrungen mehrfachdiskriminierter Personen berücksichtigt werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>3. Entwicklung evidenzbasierter Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Auf Grundlage der Erkenntnisse sollen neben den schon bestehenden Maßnahmen, weitere konkrete Maßnahmen entwickelt werden zur:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Prävention geschlechtsspezifischer und struktureller Gewalt,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Sensibilisierung innerhalb der Partei,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Stärkung diskriminierungssensibler Parteikultur,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Unterstützung und Schutz Betroffener,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Verbesserung demokratischer Beteiligung,</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>sowie Reduzierung struktureller Ausschlussmechanismen.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4. Beitrag zur Schließung einer gesellschaftlich relevanten Forschungslücke</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Diversitätsrat erkennt an, dass innerhalb politischer Parteien bislang kaum systematische Forschung zu Gewalt-, Diskriminierungs- und Machtstrukturen existiert und sieht darin eine relevante demokratiepolitische Forschungslücke.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bündnis 90/Die Grünen sollen deshalb dazu beitragen, diese Wissenslücke verantwortungsvoll mit zu schließen und neue Standards für demokratische, diskriminierungssensible und inklusive Parteikulturen global mitzuentwickeln.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:36:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Für eine wirklich inklusive GRÜNE Partei</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/fur-eine-wirklich-inklusive-grune-partei-7458</link>
                        <author>Marc Kersten (KV Köln)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/fur-eine-wirklich-inklusive-grune-partei-7458</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>GRÜNE Vielfaltspolitik geht nur mit einer starken Stimme für Menschen mit Behinderung. Das geht nur miteinander, statt gegeneinander. Nur im Gespräch mit uns, statt über uns. Denn Benachteiligung hat viele Dimensionen, ist oft intersektional und verbirgt sich im Unterbewusstsein und unsichtbaren Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Präambel:</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns BündnisGRÜNE muss deshalb gelten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Eine inklusive Gesellschaft bringt Vorteile für alle Menschen - mit und ohne Behinderung.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die Würde von Menschen mit Behinderung ist nicht verhandelbar.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Selbstbestimmung und gleiche Teilhabe für Menschen mit Behinderung sind unsere unverrückbaren Grundprinzipien.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Behindertenpolitik ist kein Nischenthema, sondern ein Querschnittsthema. Wegducken gilt nicht!</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Aus Artikel 1 und 3 Grundgesetz, der Allgemeinen UN-Menschenrechtserklärung, der Europäischen Sozialcharta, der EU-Vielfaltsrichtlinie und insbesondere der UN-Behindertenrechtskonvention ergeben sich klare Rechtsansprüche.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Menschen mit Behinderung wollen kein Mitleid, sondern Respekt. Sie haben Fähigkeiten, die sie zum Wohle der Gesellschaft einsetzen wollen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Schluss mit Sonderstrukturen nach dem Prinzip „Aus den Augen, aus dem Sinn“.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Redet nicht über sondern mit uns über Inklusion.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Nutzt unser vielfältiges Expert*innenwissen in eigener Sache.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Menschen mit Behinderung wollen und brauchen keinen Paternalismus (wohlmeinende Fremdbestimmung), sondern Nachteilsausgleiche.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Angriffen auf Menschen mit Behinderung und ihre Grundrechte begegnen wir lautstark. Wehret den Anfängen!</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN versteht sich als Bündnispartei, deren Stärke in der Vielfalt liegt. Seit der Gründung setzen wir uns für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen ein. Unser Vielfaltsstatut formuliert das klare Ziel: Die Repräsentation von gesellschaftlich diskriminierten oder benachteiligten Gruppen soll mindestens gemäß ihrem gesellschaftlichen Anteil auf der jeweiligen Ebene erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch die Realität in unseren eigenen Reihen bleibt weit hinter diesem Anspruch zurück. Dies führt zu einer tiefen Frustration: Wir müssen erleben, dass engagierte Mitglieder aus der Partei austreten, weil sie sich persönlich ausgebremst, das Thema Inklusion strukturell nicht umgesetzt und programmatisch nicht ausreichend gespiegelt sehen. Wenn wir als Partei glaubwürdig bleiben wollen, müssen wir unsere eigenen, unsichtbaren und ausschließenden Strukturen sichtbar machen und einreißen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Repräsentationslücke: </strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir freuen uns über sichtbare Erfolge in der Repräsentation vielfältiger Gruppen in parlamentarischen Spitzenämtern und Regierungsverantwortung. Doch Menschen mit Behinderung fehlen in dieser Sichtbarkeit eklatant. Dies belegen auch die innerparteilichen Zahlen: Während in der Gesamtbevölkerung laut Bundesteilhabebericht fast 30% der Menschen eine Behinderung aufweisen (davon 9,3% mit anerkannter Schwerbehinderung), liegt dieser Anteil bei uns derzeit nur bei 6% mit anerkannter Schwerbehinderung. Diese Unterrepräsentation zeigt, dass unsere Strukturen noch immer nicht so durchlässig und inklusiv sind, wie wir es uns zur Aufgabe gemacht haben. Insbesondere auch auf höherer Mandatsebene (Landtag, Bundestag) klafft eine große Lücke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Ableismus im parteiinternen Alltag: </strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen uns laut Statut Diskriminierung auch innerhalb unserer Partei entschlossen entgegen. Die vorhandenen inklusionsfeindlichen &quot;strukturellen und omnipräsenten Privilegien&quot; müssen verringert und eingeschränkt werden. Dennoch ist Ableismus bittere parteiinterne Realität. Er äußert sich oft subtil, aber mit massiven Auswirkungen auf die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Tokenismus und Quotendenken:</strong> Es kommt vor, dass Kandidat*innen mit Behinderungen ein guter Listenplatz mit der Begründung verwehrt wird, dass bereits eine andere Person mit sichtbarer Behinderung gewählt worden sei (Zitat: „Es wurde schon ein Mensch mit Behinderung gewählt“). Vielfalt ist jedoch keine Checkliste, die man mit einer einzelnen Person abhakt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Degradierung von Leistung und Kompetenz:</strong> Politischer Erfolg von Mandatsträger*innen mit Behinderung wird intern teils auf die Behinderung reduziert („nur so weit gekommen, weil...“). Gleichzeitig wird Betroffenen pauschal eine geringere Leistungsfähigkeit unterstellt, weshalb ihnen von Kandidaturen abgeraten wird oder sie aus Fraktionen und Ämtern gedrängt werden, samt Aufforderung, ihr Mandat/Amt niederzulegen. Tatsächlich gehen Menschen mit Behinderung oft über ihre Leistungsgrenzen und zeigen aufgrund ihrer härteren Lebenserfahrung eine überdurchschnittliche Resilienz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Victim-Blaming:</strong> Absurde Argumentationsmuster, bei denen Menschen die Schuld an erworbenen Behinderungen (z.B. durch Unfälle) zugewiesen wird, um ihnen die Legitimation abzusprechen, das Thema Vielfalt politisch zu vertreten, sind inakzeptabel.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Sprachliche Diskriminierung:</strong> Ableismus reproduziert sich in unserer Alltagssprache. Unbedachte ableistische Metaphern in politischen Debatten wirken exkludierend. Durch kritische Selbstreflexion müssen wir ein Bewusstsein über diese Diskriminierungsmechanismen verankern und sie abbauen. Umgekehrt steht es Betroffenen stets frei, sich negativ besetzte Begriffe wieder anzueignen und sie als Selbstbezeichnung politisch positiv umzudeuten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Infragestellung der Behinderung:</strong> Vor allem unsichtbare und psychische Behinderungen werden oft abgewertet oder ganz in Frage gestellt. Niemand sollte aber unter Rechtfertigungsdruck gestellt werden, persönlichste Dinge offenbaren zu müssen, die aus gutem Grund hohen Ansprüchen an Vertraulichkeit unterliegen und entsprechend rechtlich behandelt werden. Hier werden Betroffene in eine unmögliche Situation mit hohem Risikopotenzial gebracht, da die Informationen gegen sie verwendet werden (können).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Unsere Forderungen zur strukturellen Verankerung:</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es reicht nicht mehr, Inklusion nur in Sonntagsreden zu fordern. Wir verlangen, dass das Thema endlich konkreten Niederschlag bei all unseren Abgeordneten und in der täglichen Arbeit findet. Das Vielfaltsstatut sieht ausdrücklich vor, Instrumente wie Quoten oder Empowerment-Maßnahmen zu entwickeln, um unsere Ziele zu erreichen. Daraus leiten wir folgende Forderungen ab:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einführung einer Quote:</strong> Um die Lücke zwischen den knapp 30% von Menschen mit Behinderungen (davon 9,3 % anerkannt schwerbehindert) einerseits und unserer parteiinternen Repräsentanz von nur 6 % mit anerkannter Schwerbehinderung andererseits zu schließen, fordern wir eine verbindliche Quote für Menschen mit Behinderung bei der Besetzung von Ämtern und Mandaten. Insbesondere auch bei den bevorstehenden Landtagswahlen 2027 in NRW und Schleswig-Holstein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wirksame Antidiskriminierungsstruktur:</strong> Das Statut verspricht, Diskriminierungsfälle aktiv zu bearbeiten und Betroffene zu schützen. Wir fordern den flächendeckenden Ausbau einer unabhängigen, weisungsfreien Antidiskriminierungsstruktur, die bei ableistischen Vorfällen effektiv eingreift und sensibilisiert. Hierzu brauchen wir zeitnah Richtlinien für den Umgang mit Menschen mit Behinderung bzw. schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die angemessene Einbindung in die Awareness-Strukturen (Achtsamkeit/Bewusstsein) unserer Partei halten wir für unabdingbar. Verstöße bedürfen einer klaren Sanktionierung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Empowerment durch Vernetzung:</strong> Wir fordern die offizielle Einrichtung und dauerhafte finanzielle Unterstützung eines „Netzwerks von Stammtischen für Mandatsträger*innen mit Behinderung“. Das Statut sieht explizit vor, Räume zu stärken, in denen sich Menschen mit Diskriminierungserfahrung in einem geschützten Rahmen austauschen und vernetzen können. Parallel dazu bedarf es ähnlicher digitaler Schutzräume.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wahl von Inklusions-Obleuten:</strong> Wir fordern die Einführung von Obleuten (Ob-Frau, Ob-Mann, Ob-Person) auf allen Gliederungsebenen. Diese müssen mit den nötigen Befugnissen ausgestattet werden, um auf die konsequente Umsetzung der Inklusion in der alltäglichen Parteiarbeit zu achten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Umfassend barrierefreie Partei:</strong> Zeitnahe Überarbeitung und Präzisierung des Leitfadens für barrierefreie Veranstaltungen. Mit einem aus Verzichtsspenden finanzierten Sozialfonds behinderungsübergreifend für gleiche Teilhabe in der Partei sorgen. Konkrete Nachteilsausgleiche (u.a. bei Redezeiten) in den Parteistatuten statt neuer und zusätzlicher Hürden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Version in einfacher Sprache:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Einleitung: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diskriminierung von Menschen mit Behinderung gibt es oft auch in unserer Partei. Sie ist häufig unsichtbar. Sie ist nicht immer absichtlich. Viele Menschen mit Behinderung werden und sind zusätzlich aus anderen Gründen benachteiligt (schweres Wort dafür: intersektionale und Mehrfach-Diskriminierung).<br><br>
Deshalb brauchen wir klare Regeln für den Umgang mit uns Menschen mit Behinderung in unserer Partei. Und brauchen Grundsätze für politischen Austausch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir sind für eine inklusive Gesellschaft, weil sie gut für alle ist.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Unsere Menschenwürde ist nicht verhandelbar.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Selbstbestimmung und gleiche Teilhabe ohne wenn und aber.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Behindertenpolitik ist ein Querschnittsthema (das heißt: Wir Menschen mit Behinderung müssen überall mitgedacht werden und alle sollten dabei helfen).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Deutsche, europäische und internationale Gesetze und Verträge geben Menschen mit Behinderung klare Rechte. Insbesondere die UN-Behindertenrechtskonvention.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Wir wollen Respekt und haben Fähigkeiten, die wir zum Wohle der Gesellschaft einsetzen wollen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Schluss mit Sonderstrukturen, die uns unsichtbar machen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Redet nicht über sondern mit uns.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Wir sind die Experten: Nutzt unser Wissen in eigener Sache.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Wir brauchen keine unerbetene Hilfe, sondern konkrete Nachteilsausgleiche.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Wenn wir Menschen mit Behinderung und unsere Grundrechte angegriffen werden, dann müssen wir alle sofort und laut „Stopp“ sagen!</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Anspruch und Wirklichkeit:</strong><br><br>
Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sagt: Vielfalt macht uns Stark. Seit der Gründung setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen immer mitmachen können. Unser Vielfalts-Statut (das sind unsere Regeln für Vielfalt) sagt ganz klar: Benachteiligte Gruppen sollen in der Partei genauso stark vertreten sein wie in der Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber die Wirklichkeit in der Partei sieht leider anders aus. Das macht viele sehr traurig und wütend. Aktive Mitglieder verlassen sogar die Partei. Sie sagen: Die Partei redet nur über Inklusion, tut aber zu wenig dafür. Wenn wir als Partei glaubwürdig sein wollen, müssen wir unsere eigenen, unsichtbaren Barrieren erkennen und abbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Wir sind zu wenige (Repräsentationslücke):</strong><br><br>
Wir freuen uns, dass verschiedene Gruppen in der Partei und in der Regierung besser vertreten sind. Aber Menschen mit Behinderung fehlen in wichtigen Ämtern. Die Zahlen zeigen das deutlich: In Deutschland haben fast 30% eine Behinderung. Das sind sehr viele! <strong>9,4 Prozent</strong> der Menschen haben eine Schwerbehinderung. Aber in unserer Partei haben ab der Kreis-Ebene aufwärts nur <strong>6 Prozent</strong> in Ämtern und Mandaten eine Schwerbehinderung. Das zeigt: Wir lassen Menschen mit Behinderung noch immer nicht richtig mitmachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Diskriminierung im Partei-Alltag (Ableismus):</strong><br><br>
Ableismus ist das Fach-Wort für die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. In unseren Regeln steht, dass wir gegen Diskriminierung sind. Trotzdem gibt es auch in unserer Partei Ableismus. Er zeigt sich oft im Verborgenen, hat aber schlimme Folgen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>„Einer reicht“ wird oft gesagt:</strong> Manchmal bekommt eine Person mit Behinderung keinen guten Listen-Platz. Die Ausrede ist dann: „Es wurde schon ein Mensch mit Behinderung gewählt.“ Aber Vielfalt ist keine Liste, auf der man einfach ein Häkchen macht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Leistung wird schlechtgemacht:</strong> Manchmal wird gesagt: „Die Person hat es nur wegen der Behinderung so weit geschafft.“ Gleichzeitig wird oft behauptet, Menschen mit Behinderung könnten nicht so viel leisten. Deshalb wird ihnen davon abgeraten, für ein Amt zu kandidieren. Oder sie werden sogar aus ihrem Amt oder Mandat gedrängt. Das ist Mobbing, das darf nicht sein!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Falsche Vorwürfe (Victim-Blaming):</strong> Manchmal wird Leuten gesagt, sie seien an ihrem Unfall oder ihrer Behinderung selbst schuld. Darum dürften sie das Thema Vielfalt nicht vertreten. Das ist völlig falsch.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Verletzende Sprache:</strong> Diskriminierung zeigt sich auch in unserer Sprache. Oft werden verletzende Wörter benutzt, ohne nachzudenken. Wir müssen unsere Sprache ändern, damit sie niemanden ausschließt.<br><br>
Manchmal benutzen wir selber solche Worte. Das ist dann gut und richtig, wenn es uns stärkt und Kraft gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Infragestellung der Behinderung:</strong> Viele Menschen haben eine unsichtbare oder psychische Behinderung. Das darf nicht abgewertet oder in Frage gestellt werden. Niemand soll sich rechtfertigen müssen oder sehr persönliche Dinge erzählen müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Unsere Forderungen (was sich ändern muss):</strong><br><br>
Schöne Reden reichen nicht mehr. Wir fordern, dass Inklusion im Alltag der Partei und bei den Abgeordneten wirklich gelebt wird. Unsere Regeln für Vielfalt erlauben Maßnahmen wie Quoten. Darum fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Eine feste Quote:</strong> Wir wollen die Lücke zwischen den 9,4 Prozent (in der Gesellschaft) und den 6 Prozent (in der Partei) schließen. Deshalb fordern wir feste Plätze (eine Quote) für Menschen mit Behinderung bei Ämtern und Wahlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hilfe bei Diskriminierung:</strong> Wenn Menschen mit Behinderung diskriminiert werden müssen sie wissen, an wen sie sich wenden können. Dafür muss es überall in der Partei unabhängige Stellen geben, die dann helfen. Sie dürfen nicht weisungsgebunden sein, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen. Sie müssen auch Strafen verhängen dürfen. Wir fordern dafür klare Regeln und wollen mehr Bewusstsein in der Partei schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Treffen für den Austausch:</strong> Wir fordern regelmäßige Treffen für Menschen mit Behinderung, die gewählt wurden. Die Partei muss diese Treffen offiziell machen und Geld dafür geben. Dort können sich Betroffene in einem geschützten Raum austauschen und gegenseitig stärken. Diese Treffen soll es mal in live und mal digital geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ansprech-Personen (Ob-Leute):</strong> Es muss auf jeder Ebene der Partei mindestens eine Person geben, die sich um Inklusion kümmert. Diese Personen brauchen echte Rechte, damit sie bei der Partei-Arbeit auf Inklusion achten können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Umfassend barrierefreie Partei:</strong> Wir überarbeiten ganz schnell die Richtlinien für Barrierefreiheit. Damit alle unsere Veranstaltungen niemanden ausschließen. Wir fordern einen Spar-Topf, aus dem alles bezahlt wird, der für gleiche Teilhabe aller Parteimitglieder sorgt. Das finanzieren wir aus Verzichtsspenden. Auch unsere Satzung und Regeln müssen barrierefrei sein: wir brauchen mehr Nachteilsausgleiche.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>(einstimmig beschlossen auf der Sitzung der BAG Behindertenpolitik am 26.4.2026)</em></strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 11:05:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Vielfalt in Versammlungen stärken</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Vielfalt-in-Versammlungen-starken-27100</link>
                        <author>Marc Kersten (KV Köln)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Vielfalt-in-Versammlungen-starken-27100</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Bundesdiversitätsrat beschließt, auf der nächsten BDK folgenden Änderungsantrag zum Bundesvielfaltsstatut zu stellen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline">Ergänzung eines Punktes (5) in § 2 Versammlungen:</span><br><br>
(5) Auf Bundesebene und in allen Untergliederungen muss vor jeder Abstimmung (nicht jedem Wahlgang innerhalb einer Abstimmung) über ein personengebundenes Votum, ein per Wahl zu besetzendes Parteiamt oder eine Delegation/Ersatzdelegation folgende zentrale Aussage dieses Statuts vorgelesen werden:<br><br>
&quot;Die Repräsentation von gesellschaftlich diskriminierten oder benachteiligten Gruppen mindestens gemäß ihrem gesellschaftlichen Anteil auf der jeweiligen Ebene ist unser Ziel (...) in Bezug auf das Geschlecht, eine rassistische, antisemitische oder antiziganistische Zuschreibung, die Religion und Weltanschauung, eine Behinderung oder Erkrankung, das Lebensalter, die Sprache, die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität, den sozialen oder Bildungsstatus oder die Herkunft&quot;.<br><br>
Soweit rechtlich zulässig wird dies auch für Kandidierenden-Aufstellungen (in Wahlkreisen, auf Listen o.ä.) nach Parteien- und Wahlgesetzen analog angewandt. Ansonsten wird die weitgehendste Umsetzung in diesem Sinne angestrebt.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die 2. Vielfaltsumfrage wird die subjektive Wahrnehmung vermutlich bestätigen: An der Unterrepräsentation von Menschen mit Behinderung und anderen im Vielfaltsstatut aufgeführten Gruppen hat sich in unserer Partei strukturell wenig geändert, trotz vorhandener Bemühungen.<br><br>
Es braucht zusätzliche Umsetzungsschritte, die nicht nur beim notwendigen individuellen Empowerment ansetzen, sondern auch an den entscheidenden Punkten greifen, wo sich Repräsentation entscheidet: Bei Wahlen und Votenvergaben.<br><br>
Solange es keine Vielfaltsquote gibt, kann der Hinweis auf das Vielfaltsstatut bereits eine gewisse Wirkung entfalten. Denn in unserer schnell wachsenden Partei gibt es viele (Neu-)Mitglieder, die dieses gar nicht kennen und nicht wissen, dass es konkrete Forderungen und Ziele vorgibt.<br><br>
Etwas, was sinnvollerweise auch Thema von Neumitgliedertreffen sein sollte und bei Vorgesprächen zu Kandidaturen.<br><br><strong>Lasst uns das Vielfaltsstatut mit Leben erfüllen und in die Breite der Partei tragen!</strong><br><br><br></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 14 May 2026 15:20:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Zugang zu Schutzrechten im GEAS-Kontext evaluieren und sichern</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Zugang-zu-Schutzrechten-im-GEAS-Kontext-evaluieren-und-sichern-42920</link>
                        <author>Tobias Seebeck (KV Bremerhaven)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Zugang-zu-Schutzrechten-im-GEAS-Kontext-evaluieren-und-sichern-42920</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesdiversitätsrat fordert vor dem Hintergrund der Reformen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sowie der entsprechenden nationalen Anpassungen, die praktische Umsetzung der dort vorgesehenen Unterstützungs- und Schutzrechte für Geflüchtete mit besonderen Schutzbedarfen regelmäßig zu monitoren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierfür soll ein bundesweit koordiniertes Monitoring etabliert werden, dessen praktische Durchführung unter Einbeziehung der Länder erfolgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die hierfür zuständigen Stellen sollen zum Zweck der Evaluation angemessenen Zugang zu relevanten Einrichtungen, Unterbringungsstrukturen sowie Transit. und Verfahrensbereichen erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse sollen veröffentlicht und den zuständigen Gremien regelmäßig vorgelegt und dort im Hinblick auf mögliche Zugangsbarrieren und Unterstützungsbedarfe diskutiert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sowie der entsprechenden nationalen Umsetzungsregelungen beinhalten eine Vielzahl von Verfahrensänderungen, Zuständigkeitsverschiebungen und neuen strukturellen Abläufen im Asylsystem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Reformen eröffnen zugleich die Möglichkeit, Schutzstandards für Geflüchtete mit besonderen Schutzbedarfen zu stärken, insbesondere durch eine frühe Identifikation von Vulnerabilitäten, eine stärkere Vereinheitlichung von Verfahren, sowie verbesserte Dokumentations- und Nachweispflichten im Hinblick auf Schutzbedarfe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor diesem Hintergrund besteht jedoch die Notwendigkeit, die tatsächliche Zugänglichkeit der vorgesehenen Unterstützungs- und Schutzangebote systematisch zu beobachten und auszuwerten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade für Personen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf - etwa aufgrund von Traumatisierungen, Behinderungen, geschlechtlicher Identiät, sexueller Orientierung oder weiterer vulnerabilisierender Faktoren - kann die zunehmende Komplexität der Verfahren sowie die Vielzahl beteiligter Stellen zugleich zu praktischen Hürden im Zugang zu notwendigen Schutz- und Unterstützungsleistungen führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein regelmäßiges Monitoring ermöglicht es, sowohl die Umsetzung potenzieller Verbesserungen als auch mögliche strukturelle Zugangsbarrieren frühzeitig zu identifizieren und auf dieser Grundlage zielgerichtete Anpassungen in den Verfahren und Unterstützungsstrukturen abzuleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ziel ist es, sicherzustellen, dass die in der GEAS-Reform vorgesehenen Rechte nicht nur formal bestehen, sondern in ihrer tatsächlichen Umsetzung diskriminierungsarm, niedrigschwellig und effektiv zugänglich sind.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 14 May 2026 13:24:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Aufnahme der BAG Religionen in den Bundesdiversitätsrat</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Aufnahme-der-BAG-Religionen-in-den-Bundesdiversitatsrat-37096</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 27.04.2026)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Aufnahme-der-BAG-Religionen-in-den-Bundesdiversitatsrat-37096</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand beantragt auf Wunsch der BAG Religionen die Aufnahme der neu formierten BAG Religionen als Delegierte für den Bundesdiversitätsrat. Bei der nächsten BDK am 04.-06.12.2026 soll der Bundesdiversitätsrat einen Antrag zur Satzungsänderung im Vielfaltsstatut einbringen. Die BAG Religionen soll im Vielfaltsstaut unter II. Innerparteiliche Strukturen § 5 Diversitätsrat unter Punkt 2.4 mitaufgeführt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Religion ist im Vielfaltsstatut in der Präambel als Vielfaltsmerkmal gelistet. Andere themenbezogene BAGen wie z.B. BAG Behindertenpolitik oder Dachstruktur QueerGrün sind im Bundes-Diversitätsrat vertreten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 18:43:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Sichtbarkeit verteidigen. Solidarität leben. Queere Rechte europaweit stärken.</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Sichtbarkeit-verteidigen-Solidaritat-leben-Queere-Rechte-europaweit-33199</link>
                        <author>Präsidium (dort beschlossen am: 13.05.2026)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Sichtbarkeit-verteidigen-Solidaritat-leben-Queere-Rechte-europaweit-33199</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Lage: Queere Rechte unter Druck – Sichtbarkeit als demokratische Praxis</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rechte von LSBTIQA*-Personen stehen europaweit unter wachsendem Druck. Rechtspopulistische und autoritäre Kräfte nutzen queerfeindliche Narrative gezielt, um gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben und demokratische Errungenschaften zurückzudrängen. Queerfeindlichkeit ist damit Teil einer politischen Strategie gegen Vielfalt und Gleichberechtigung. Besonders betroffen von queerfeindlicher Gewalt und Ausgrenzung sind mehrfach marginalisierte Personen – etwa queere BIPoC, trans* Personen, queere Menschen mit Behinderung, jüdische oder muslimische Queers sowie Menschen mit geringem Einkommen. Solidarität muss diese unterschiedlichen Lebensrealitäten mitdenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders sichtbar wurde diese Entwicklung in Polen. Angriffe auf Aktivist*innen, Einschränkungen von Sichtbarkeit und die sogenannten „LGBT-freien Zonen“ haben deutlich gemacht: Queere Rechte müssen aktiv verteidigt werden. Trotz politischer Veränderungen bleibt die Lage vieler Initiativen herausfordernd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Deutschland beobachten wir eine zunehmende Polarisierung und Gewalt. Dies bezieht sich nicht nur auf Ostdeutschland, aber gerade in den ostdeutschen Bundesländern ist die Lage besonders kritisch. Gerade kleinere und mittlere CSDs berichten von steigenden Bedrohungen, rechten Gegenprotesten und wachsendem Sicherheitsaufwand. Gleichzeitig leisten lokale Initiativen unter schwierigen Bedingungen zentrale Arbeit für Sichtbarkeit, Schutzräume und demokratische Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CSDs sind dabei weit mehr als Veranstaltungen: Sie sind Orte politischer Sichtbarkeit, zivilgesellschaftlicher Organisation, demokratischer Selbstbehauptung und wichtige Schutzräume für die queere Community - insbesondere im ländlichen Raum. Gerade dort, wo Druck wächst, ist Sichtbarkeit kein Selbstzweck – sie ist Schutz und politisches Signal zugleich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Initiativen haben in den vergangenen Jahren unter hohem Einsatz genau diese Räume geschaffen und verteidigt. Dieses Engagement braucht konkrete Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Bündnis 90/Die Grünen ergibt sich daraus eine klare Verantwortung: <strong>Solidarität muss praktisch werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Herausforderungen und Fortschritte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rahmenbedingungen für viele Initiativen sind schwierig: begrenzte Ressourcen, steigender Sicherheitsbedarf und zunehmende gesellschaftliche Spannungen. Gleichzeitig arbeiten viele Strukturen am Limit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotzdem wurden in den letzten Jahren wichtige Fortschritte erreicht:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prides wurden auch unter schwierigen Bedingungen organisiert</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Neue Netzwerke sind entstanden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Queere Themen wurden sichtbarer in politische Debatten eingebracht</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Selbstbestimmungsgesetz wurde verabschiedet</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Entwicklungen zeigen: Veränderung ist möglich – wenn sie unterstützt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Langfristige Ziele in Deutschland: Sichtbarkeit stärken, Kooperation ausbauen, Strukturen sichern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um bestehende Strukturen zu stärken und Austausch zu ermöglichen, wollen wir in der Pride-Saison 2026 queere Sichtbarkeit gezielt stärken und gleichzeitig internationale und regionale Zusammenarbeit ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zentrale Ziele unserer Grünen Politik vor Ort sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Stärkung von LSBTIQA*-Sichtbarkeit</strong> in herausfordernden Regionen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Praktische Umsetzung europäischer Solidarität</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Vertiefung deutsch-polnischer Kooperationen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Unterstützung von Prides insbesondere in Ostdeutschland</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen und </strong><strong>queerer Beratungsorte</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Aufbau langfristiger Netzwerke zwischen Politik, Aktivismus und Gesellschaft</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es nicht um einzelne Ereignisse, sondern um nachhaltige politische Wirkung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Gemeinsam handeln: Europäische Verantwortung ernst nehmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angriffe auf queere Rechte sind Angriffe auf demokratische Grundwerte. Sie betreffen nicht nur einzelne Länder, sondern Europa als Ganzes. Deshalb braucht es eine gemeinsame Antwort: <strong>Zusammenarbeit statt Vereinzelung. Solidarität statt Rückzug.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verbindung von Initiativen in Ostdeutschland und Polen schafft konkrete Mehrwerte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gegenseitige Unterstützung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erfahrungsaustausch</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gemeinsame Strategien gegen queerfeindliche Mobilisierung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kämpfe vor Ort sind Teil eines größeren europäischen Zusammenhangs. Sie gemeinsam zu führen stärkt alle Beteiligten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Umsetzung: Sichtbarkeit konkret stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Projekt verbindet internationale Zusammenarbeit mit regionaler Unterstützung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deutsch-polnischer Austausch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir knüpfen an die guten Beziehungen zu den polnischen Grünen an und arbeiten gemeinsam daran, die Rechte von LSBTIQA*-Personen in Polen und Deutschland zu verteidigen. Unter anderem möchten wir das Jubiläum der Warschau Pride nutzen, um gemeinsam unsere Kooperation und Vernetzung mit den polnischen Grünen zu vertiefen, indem wir sie dabei unterstützen, mehr Sichtbarkeit für ihren Einsatz für LSBTIQA*-Rechte zu erlangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterstützung zentraler Programmpunkte rund um das 25. Jubiläum der Warschau Pride in Kooperation mit dem europapolitischen Sprecher des Bundesvorstands:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzungs- und Austauschformate</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Teilnahme einer deutschen Delegation und Unterstützung bei der 25-jährigen Warschau Pride sowie Durchführung eines Vernetzungstreffens in Warschau</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist die Stärkung der Sichtbarkeit queerer Kämpfe und die Erhöhung europäischer Aufmerksamkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterstützung von Prides insbesondere in Ostdeutschland</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gezielte Förderung von:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>CSD Mecklenburg-Vorpommern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>CSD in Sachsen-Anhalt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist die Stärkung lokaler Strukturen, die Absicherung von Sichtbarkeit und die konkrete Umsetzung von Solidarität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarität jenseits von Wahlkämpfen - „Grün ist Queer” leben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Community Building Maßnahmen und Besuche bei zivilgesellschaftlichen queeren Organisationen, die queere Rechte stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Gremien der Partei wie z.B. Dachstruktur QueerGrün sollen stärker eingebunden und Zusammenarbeit ausgebaut werden.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 18:12:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Ageismus endlich zum Thema machen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Ageismus-endlich-zum-Thema-machen-61796</link>
                        <author>Christa Möller-Metzger (KV Hamburg-Wandsbek)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Ageismus-endlich-zum-Thema-machen-61796</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ältere Menschen sind so bunt und vielfältig wie nie zuvor. Trotzdem werden sie oft alle in einen Topf geworfen und Vorurteile halten sich hartnäckig. Das fand auch die Antidiskriminierungsstudie des Bundes heraus, viele Deutsche haben leider negative Altersbilder: in ihren Augen sind die Alten nicht fit genug, unflexibel und gehören einfach nicht mehr dazu. Solche Bilder beeinflussen aber nicht nur die Menschen, mit denen Ältere zu tun haben, sondern auch die Älteren selbst. Das geht so weit, dass ältere Menschen mit einem negativen Altersbild sieben Jahre weniger leben als andere. Wir müssen deshalb weg von überholten, defizitorientierten Bildern und stattdessen die Potentiale des Alters erkennen. Wir müssen sensibler werden und ungerechtfertigte Behandlung von Menschen aufgrund ihres Lebensalters erkennen, anstatt Ageismus zu bagatellisieren.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu jung, zu alt - mehr als 23 % der Menschen, die in den letzten Jahren Diskriminierung erlebt haben, berichten von Benachteiligung aufgrund ihres Alters. Frauen öfter als Männer, Ältere sind öfter betroffen als Jüngere. Das passiert zum Beispiel bei der Jobsuche, im Ehrenamt, in der Politik, bei Banken oder Versicherungen... Es werden unsinnige Altersgrenzen aufgestellt und ältere Menschen erhalten weniger Weiterbildungsangebote und werden selbst im Ehrenamt aufgrund ihres Alters aussortiert. Kommen dann noch Migrationshintergrund, die Zugehörigkeit zur LSBTIQ Community, Beeinträchtigungen oder ein sexistischer Blick auf Frauen hinzu, sind wir schnell bei intersektionaler Diskriminierung. Deshalb ist es so wichtig, dass wir wegkommen von defizitären Altersbildern, den Unterschied zwischem biologischem und kalendarischem Alter erkennen und endlich Ageismus zum Thema machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 18:47:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Bereitstellung einer Informationsplattform und Dokumentation der Sitzungen und Tätigkeiten des Diversitätsrats</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/1dr26/Bereitstellung-einer-Informationsplattform-und-Dokumentation-der-Sitzu-51357</link>
                        <author>Dominique Schirmer (KV Freiburg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/1dr26/Bereitstellung-einer-Informationsplattform-und-Dokumentation-der-Sitzu-51357</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit der Diversitätsrat die vielfältigen und umfassenden Aufgaben wahrnehmen kann, die im Vielfaltsstatut und in der Geschäftsordnung formuliert sind, wird im Grünen Netz eine interne Plattform eingerichtet, auf der Dokumente und Informationen für diese Arbeit verfügbar sind. Die Dokumente sind an einem Ort gebündelt und nach einer verständlichen Struktur geordnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solche Dokumente sind zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geschäftsordnung des Diversitätsrates, alle Einladungen, Ergebnisprotokolle und weiteren Dokumente, die im Rahmen der einzelnen Diversitätsratssitzungen (seit der ersten Sitzung) verwendet wurden, Dokumente der Arbeitsgruppen sowie weitere relevante Dokumente und Informationen, die für die Mitglieder des Diversitätsrates hilfreich sind, um die Beschlüsse und Maßnahmen des Diversitätsrates nachverfolgen zu können.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher sind Informationen und Dokumente zu den Sitzungen des Bundesdiversitätsrates unvollständig und verstreut über öffentliche und interne Seiten der Partei. Eine sinnvolle Arbeit des Diversitätsrates ist aber nur auf Basis der relevanten Informationen möglich. Dazu gehört die Übersicht über Themen und Beschlüsse bisheriger Sitzungen. Weiterhin ist wichtig, dass der Diversitätsrat die Umsetzung der Beschlüsse kontrollieren und ggf. auch ihre Wirksamkeit überprüfen kann. Bisher verfügt der Diversitätsrat weder über die Informationen, noch schöpft er die Mittel aus, die nötig sind, um die im Vielfaltsstatut und in der Geschäftsordnung festgeschriebenen Aufgaben wahrzunehmen. Eine interne Informationsplattform ist deshalb ein wichtiger Baustein, damit der Diversitätsrat die vielfältigen und umfassenden Aufgaben wahrnehmen kann, die im Vielfaltsstatut (§5) und in der Geschäftsordnung formuliert sind.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 16:25:35 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>