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            <title>2. Bundesfrauenrat 2019: Alles</title>
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                <title>2. Bundesfrauenrat 2019: Alles</title>
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                        <title>S-01NEU2: Grüne Strukturen - auf dem Weg zur Hälfte der Macht</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrüne wachsen - das ist großartig. Wir sind nun schon 90.000 Mitglieder und täglich werden es mehr. Aber wir wachsen nicht nur an Mitgliedern, sondern auch unsere Aufgaben werden mehr, vielfältiger und größer. Mit erfolgreichen Wahlen kommen neue Mandate und Ämter hinzu, die wir ausfüllen wollen und müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 1986 ist in unserem Frauenstatut als Bestandteil der Satzung verankert, dass mindestens die Hälfte der Macht in unserer Partei den Frauen gehören soll. Diesen Anspruch wollen wir auch in Zukunft erfüllen. Dabei ist für uns klar: Frauen sind alle, die sich selbst so definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen müssen wir unsere Strukturen fit machen für die neue Zeit. In einigen Bereichen sind wir schon gut aufgestellt, an anderen Stellen können wir noch besser werden. Wichtig ist uns dabei, im Sinne von Intersektionalität alle Frauen zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen macht dazu folgende Vorschläge und fordert die entsprechenden Partei-Ebenen auf hier Angebote zu machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was der Bundesverband tun soll:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Weiterbildungen speziell für Frauen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Erfahrung hat gezeigt, dass Seminare, zum Beispiel zu Themen wie Rhetorik, sicheres Auftreten, Verhandlungsführung von Frauen, sehr gerne und mit großem Gewinn wahrgenommen werden, wenn sie speziell für Frauen angeboten werden. Diese Weiterbildungen sind daher etwas absolut sinnvolles, das wir als Partei insgesamt ausbauen sollten, denn es stärkt Frauen selbstbewusst in ihren jeweiligen Fachgebieten Aufgaben und Funktionen zu übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher hängt es jedoch von den jeweiligen Vorständen auf unterschiedlichen Ebenen ab, ob spezifische Angebote für die weiblichen Mitglieder gemacht werden. Der Bundesverband hat deshalb 2019 erstmals einen <strong>Frauenkommunikationskongress </strong>veranstaltet,bei dem insgesamt ca. 50 Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen gekommen sind, um sich ein Wochenende lang in verschiedenen Workshops weiterzubilden - zu Rhetorik, Vernetzung oder Präsenz. Jeder Landesvorstand sowie die Grüne Jugend hatte dabei die Möglichkeit, zwei bis drei Frauen vorzuschlagen, die daran teilnehmen konnten. Solche Angebote sollen verstetigt werden. Deswegen fordert der Bundesfrauenrat den Bundesvorstand auf einmal pro Jahr einen solchen Frauenkommunikationskongress zu veranstalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was die Landesverbände tun sollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mentoring: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentoringprogramme, also Programme, bei der eine erfahrene Frau einer Frau am Anfang des politischen Wegs zur Seite steht, sind ein enorm wichtiger Beitrag zur Stärkung von Frauen. Die Mentee wird dabei in bestehende Netzwerke der Mentorin eingeführt und lernt selbst welche zu knüpfen. Mentorin und Mentee beraten sich gegenseitig (auch die Mentee kann Feedback an die Mentorin geben). Es sollte ein verlässliches, aber zeitlich befristetes, Programm sein, bei dem auch Weiterbildungsseminare eine Rolle spielen können, aber nicht müssen. Die Beziehung zwischen Mentee und Mentorin kann sich auch darüber hinaus weiterentwickeln und bestehen bleiben. Aktuell hängt auch die Frage, inwiefern Mentoringprogramme angeboten werden, davon ab, ob ein Vorstand auf Landes- oder Kreis-Ebene das Thema Stärkung von Frauen politisch für prioritär hält. Einige Kreis- und Landesverbänden führen bereits großartige Mentoring-Programme durch, sie sollten aber flächendeckend angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat fordert daher die Landesverbände auf, falls noch nicht realisiert, eigene Mentoringprogramme zu entwickeln, zu beginnen und dauerhaft durchzuführen. Auch eine Einbeziehung von Frauen der Grünen Jugend vor Ort ist sinnvoll. Eine Anleitung für die Entwicklung solcher Mentoringprogramme gibt es vom Bundesverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Seminare für Frauen in der Kommunalpolitik:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einige Landesverbände haben eigene Seminare für Frauen in der Kommunalpolitik. Auch hierbei geht es um den Austausch erfahrener und neuer Kommunalpolitikerinnen. Gerade auf kommunaler Ebene ist es wichtig, sich mit der Stärkung von Frauen zu beschäftigen, denn hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit der Gleichstellung besonders auseinander. Nur 10 Prozent der Bürgermeister*innen sind Frauen, daher haben wir insbesondere auf dieser Ebene noch einiges zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Seminaren für Frauen in der Kommunalpolitik sollte es zum Beispiel um gezielte Schulung (z.b. beim Thema Kommunalhaushalte oder ähnliches) gehen. Frauen sollen damit ermutigt werden, sich auch in Themen einzubringen, die die klassischerweise von Männern dominiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat fordert die Landesverbände auf, ggf. zusammen mit den kommunalpolitischen Vereinigungen, Seminare für Frauen in der Kommunalpolitik anzubieten und diese dauerhaft durchzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was die Kreis- und Ortsverbände tun sollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sprungbrettprogramme:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sprungbrettprogramme dienen dazu, neue oder junge Frauen an die Parteistrukturen herangeführen. Im Gegensatz zum Mentoringprogramm werden Sprungbrettprogramme als “Gruppenangebot” durchgeführt. Es werden z.B. Seminare oder Gespräche mit erfahrenen Parteimitgliedern angeboten, Einführungen gegeben, wie eine Partei grundsätzlich funktioniert, gemeinsam Gremiensitzungen oder informelle Treffen besucht, Diskussionsrunden veranstaltet oder gemeinsame Aktivitäten (Plakatieren oder ähnliches) durchgeführt. Im Vordergrund stehen dabei, neben der Wissensvermittlung über das Funktionieren einer Partei, die Vernetzung und gegenseitige Stärkung der Teilnehmerinnen, um sich in den Parteistrukturen zurechtzufinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Frauen-Vernetzungstreffen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine besonders einfach zu organisierende Variante ist es, Vernetzungstreffen für Frauen anzubieten. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein gemeinsames Frühstück, einen regelmäßigen Stammtisch oder ein anderes Event handeln, zu dem nur die Frauen eines Kreisverbandes eingeladen werden. Hier können sich die Frauen im geschützten Raum austauschen, gegenseitig stärken und “Banden bilden” für die Arbeit in der Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat fordert die Kreisverbände auf, regelmäßig Sprungbrettprogramme oder Frauen-Vernetzungstreffen durchzuführen. Es ist zentral, dass wir direkt auf der kommunalen Ebene Frauen stärken, damit sie sich in der Partei einbringen und ggf. einmal ein Amt oder Mandat übernehmen möchten. Hier lohnt sich ebenfalls eine Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was alle Ebenen tun sollen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergerechtigkeit ist ein Grundwert unserer Partei. Diesen gilt es immer wieder neu zu diskutieren und zu leben. Auf allen Ebenen unserer Partei können und sollten folgende Punkte umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Frauenstatut erklären und bekannt machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer neu in eine Partei kommt, kann nicht sofort alle Regelungen kennen. Gerade das Frauenstatut sollten wir deshalb immer wieder bekannt machen, weil es eine Grundlage Grüner Politik und ein Alleinstellungsmerkmal unserer Partei ist. Ob bei Neumitglieder-Treffen oder bei Kreisverbands-Sitzungen: Wichtig ist, regelmäßig die Instrumente des Frauenstatuts wie Mindestquotierung, quotierte Redelisten, Frauenvotum und Frauen-Veto zu erklären und auf die Einhaltung dieser Regelungen zu achten. Das ist keine Aufgabe, die allein den Frauen zufällt. Alle Mitglieder sollten sich darum bemühen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Politische Kultur </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen nicht nur, dass Frauen mindestens die Hälfte der Macht haben, wir wollen auch die politische Kultur so gestalten, dass alle Menschen Lust haben, sich an Politik zu beteiligen. Deswegen soll auf allen Partei-Ebenen darauf geachtet werden, dass bestimmte Dinge eingehalten werden, die es allen erleichtern, teilzuhaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sitzungsmanagement: Sitzungen sollten gut moderiert werden und so kurz sein wie nötig. Quotierte Redelisten sollten bei grünen Veranstaltungen eine Selbstverständlichkeit sein. Und auch Redezeitbegrenzungen, die auch für lokale “Promis” und “Platzhirsche” gelten, tragen zu einer besseren Sitzungskultur und gutem Zeitmanagement bei.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus: Sexismus und alle anderen Formen von Herabwürdigung haben bei uns keinen Platz. Darauf zu achten ist Aufgabe aller Parteimitglieder, insbesondere derjenigen, die Sitzungen leiten etc.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Familienfreundlichkeit: Kinderbetreuung oder die Möglichkeit zur Finanzierung von Betreuung sollte grundsätzlich für alle Veranstaltungen angeboten werden. Sitzungszeiten sollen so gelegt werden, dass sie auch für Menschen, die sich um Kinder kümmern wahrgenommen werden können. Außerdem ist es gerade für Menschen, die Sorgearbeit leisten, hilfreich, wenn es Angebote zur Mitarbeit gibt, die projektbezogen, zeitlich überschaubar und planbar sind.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 27 Mar 2023 14:58:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-01NEU: Grüne Strukturen - auf dem Weg zur Hälfte der Macht</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/motion/990</link>
                        <author>Bundesfrauenrat (beschlossen am: 19.10.2019)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/motion/990</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrüne wachsen - das ist großartig. Wir sind nun schon 90.000 Mitglieder und täglich werden es mehr. Aber wir wachsen nicht nur an Mitgliedern, sondern auch unsere Aufgaben werden mehr, vielfältiger und größer. Mit erfolgreichen Wahlen kommen neue Mandate und Ämter hinzu, die wir ausfüllen wollen und müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 1986 ist in unserem Frauenstatut als Bestandteil der Satzung verankert, dass mindestens die Hälfte der Macht in unserer Partei den Frauen gehören soll. Diesen Anspruch wollen wir auch in Zukunft erfüllen. Dabei ist für uns klar: Frauen sind alle, die sich selbst so definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen müssen wir unsere Strukturen fit machen für die neue Zeit. In einigen Bereichen sind wir schon gut aufgestellt, an anderen Stellen können wir noch besser werden. Wichtig ist uns dabei, im Sinne von Intersektionalität alle Frauen zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen macht dazu folgende Vorschläge und fordert die entsprechenden Partei-Ebenen auf hier Angebote zu machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was der Bundesverband tun soll:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Weiterbildungen speziell für Frauen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Erfahrung hat gezeigt, dass Seminare, zum Beispiel zu Themen wie Rhetorik, sicheres Auftreten, Verhandlungsführung von Frauen, sehr gerne und mit großem Gewinn wahrgenommen werden, wenn sie speziell für Frauen angeboten werden. Diese Weiterbildungen sind daher etwas absolut sinnvolles, das wir als Partei insgesamt ausbauen sollten, denn es stärkt Frauen selbstbewusst in ihren jeweiligen Fachgebieten Aufgaben und Funktionen zu übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher hängt es jedoch von den jeweiligen Vorständen auf unterschiedlichen Ebenen ab, ob spezifische Angebote für die weiblichen Mitglieder gemacht werden. Der Bundesverband hat deshalb 2019 erstmals einen <strong>Frauenkommunikationskongress </strong>veranstaltet,bei dem insgesamt ca. 50 Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen gekommen sind, um sich ein Wochenende lang in verschiedenen Workshops weiterzubilden - zu Rhetorik, Vernetzung oder Präsenz. Jeder Landesvorstand sowie die Grüne Jugend hatte dabei die Möglichkeit, zwei bis drei Frauen vorzuschlagen, die daran teilnehmen konnten. Solche Angebote sollen verstetigt werden. Deswegen fordert der Bundesfrauenrat den Bundesvorstand auf einmal pro Jahr einen solchen Frauenkommunikationskongress zu veranstalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was die Landesverbände tun sollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mentoring: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentoringprogramme, also Programme, bei der eine erfahrene Frau einer Frau am Anfang des politischen Wegs zur Seite steht, sind ein enorm wichtiger Beitrag zur Stärkung von Frauen. Die Mentee wird dabei in bestehende Netzwerke der Mentorin eingeführt und lernt selbst welche zu knüpfen. Mentorin und Mentee beraten sich gegenseitig (auch die Mentee kann Feedback an die Mentorin geben). Es sollte ein verlässliches, aber zeitlich befristetes, Programm sein, bei dem auch Weiterbildungsseminare eine Rolle spielen können, aber nicht müssen. Die Beziehung zwischen Mentee und Mentorin kann sich auch darüber hinaus weiterentwickeln und bestehen bleiben. Aktuell hängt auch die Frage, inwiefern Mentoringprogramme angeboten werden, davon ab, ob ein Vorstand auf Landes- oder Kreis-Ebene das Thema Stärkung von Frauen politisch für prioritär hält. Einige Kreis- und Landesverbänden führen bereits großartige Mentoring-Programme durch, sie sollten aber flächendeckend angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat fordert daher die Landesverbände auf, falls noch nicht realisiert, eigene Mentoringprogramme zu entwickeln, zu beginnen und dauerhaft durchzuführen. Auch eine Einbeziehung von Frauen der Grünen Jugend vor Ort ist sinnvoll. Eine Anleitung für die Entwicklung solcher Mentoringprogramme gibt es vom Bundesverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Seminare für Frauen in der Kommunalpolitik:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einige Landesverbände haben eigene Seminare für Frauen in der Kommunalpolitik. Auch hierbei geht es um den Austausch erfahrener und neuer Kommunalpolitikerinnen. Gerade auf kommunaler Ebene ist es wichtig, sich mit der Stärkung von Frauen zu beschäftigen, denn hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit der Gleichstellung besonders auseinander. Nur 10 Prozent der Bürgermeister*innen sind Frauen, daher haben wir insbesondere auf dieser Ebene noch einiges zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Seminaren für Frauen in der Kommunalpolitik sollte es zum Beispiel um gezielte Schulung (z.b. beim Thema Kommunalhaushalte oder ähnliches) gehen. Frauen sollen damit ermutigt werden, sich auch in Themen einzubringen, die die klassischerweise von Männern dominiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat fordert die Landesverbände auf, ggf. zusammen mit den kommunalpolitischen Vereinigungen, Seminare für Frauen in der Kommunalpolitik anzubieten und diese dauerhaft durchzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was die Kreis- und Ortsverbände tun sollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sprungbrettprogramme:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sprungbrettprogramme dienen dazu, neue oder junge Frauen an die Parteistrukturen herangeführen. Im Gegensatz zum Mentoringprogramm werden Sprungbrettprogramme als “Gruppenangebot” durchgeführt. Es werden z.B. Seminare oder Gespräche mit erfahrenen Parteimitgliedern angeboten, Einführungen gegeben, wie eine Partei grundsätzlich funktioniert, gemeinsam Gremiensitzungen oder informelle Treffen besucht, Diskussionsrunden veranstaltet oder gemeinsame Aktivitäten (Plakatieren oder ähnliches) durchgeführt. Im Vordergrund stehen dabei, neben der Wissensvermittlung über das Funktionieren einer Partei, die Vernetzung und gegenseitige Stärkung der Teilnehmerinnen, um sich in den Parteistrukturen zurechtzufinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Frauen-Vernetzungstreffen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine besonders einfach zu organisierende Variante ist es, Vernetzungstreffen für Frauen anzubieten. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein gemeinsames Frühstück, einen regelmäßigen Stammtisch oder ein anderes Event handeln, zu dem nur die Frauen eines Kreisverbandes eingeladen werden. Hier können sich die Frauen im geschützten Raum austauschen, gegenseitig stärken und “Banden bilden” für die Arbeit in der Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesfrauenrat fordert die Kreisverbände auf, regelmäßig Sprungbrettprogramme oder Frauen-Vernetzungstreffen durchzuführen. Es ist zentral, dass wir direkt auf der kommunalen Ebene Frauen stärken, damit sie sich in der Partei einbringen und ggf. einmal ein Amt oder Mandat übernehmen möchten. Hier lohnt sich ebenfalls eine Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was alle Ebenen tun sollen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergerechtigkeit ist ein Grundwert unserer Partei. Diesen gilt es immer wieder neu zu diskutieren und zu leben. Auf allen Ebenen unserer Partei können und sollten folgende Punkte umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Frauenstatut erklären und bekannt machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer neu in eine Partei kommt, kann nicht sofort alle Regelungen kennen. Gerade das Frauenstatut sollten wir deshalb immer wieder bekannt machen, weil es eine Grundlage Grüner Politik und ein Alleinstellungsmerkmal unserer Partei ist. Ob bei Neumitglieder-Treffen oder bei Kreisverbands-Sitzungen: Wichtig ist, regelmäßig die Instrumente des Frauenstatuts wie Mindestquotierung, quotierte Redelisten, Frauenvotum und Frauen-Veto zu erklären und auf die Einhaltung dieser Regelungen zu achten. Das ist keine Aufgabe, die allein den Frauen zufällt. Alle Mitglieder sollten sich darum bemühen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Politische Kultur </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen nicht nur, dass Frauen mindestens die Hälfte der Macht haben, wir wollen auch die politische Kultur so gestalten, dass alle Menschen Lust haben, sich an Politik zu beteiligen. Deswegen soll auf allen Partei-Ebenen darauf geachtet werden, dass bestimmte Dinge eingehalten werden, die es allen erleichtern, teilzuhaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sitzungsmanagement: Sitzungen sollten gut moderiert werden und so kurz sein wie nötig. Quotierte Redelisten sollten bei grünen Veranstaltungen eine Selbstverständlichkeit sein. Und auch Redezeitbegrenzungen, die auch für lokale “Promis” und “Platzhirsche” gelten, tragen zu einer besseren Sitzungskultur und gutem Zeitmanagement bei.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus: Sexismus und alle anderen Formen von Herabwürdigung haben bei uns keinen Platz. Darauf zu achten ist Aufgabe aller Parteimitglieder, insbesondere derjenigen, die Sitzungen leiten etc.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Familienfreundlichkeit: Kinderbetreuung oder die Möglichkeit zur Finanzierung von Betreuung sollte grundsätzlich für alle Veranstaltungen angeboten werden. Sitzungszeiten sollen so gelegt werden, dass sie auch für Menschen, die sich um Kinder kümmern wahrgenommen werden können. Außerdem ist es gerade für Menschen, die Sorgearbeit leisten, hilfreich, wenn es Angebote zur Mitarbeit gibt, die projektbezogen, zeitlich überschaubar und planbar sind.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 23 Oct 2019 13:03:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-01NEU: Antifeminismus vehement entgegentreten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/antifeminismus_vehement_entgegentreten-62378</link>
                        <author>Bundesfrauenrat (beschlossen am: 19.10.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die sozialen Bewegungen haben die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich verändert. Die Frauenbewegung machte die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft sichtbar und kämpfte für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung. Denn diese war und ist in der Bundesrepublik noch lange keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen feststellen, dass wir auch heute noch nicht am Ziel sind. Frauen werden noch immer schlechter bezahlt, tragen die Hauptlasten der Sorgearbeit und sind weitaus seltener in Führungspositionen von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport vertreten. Die wirkliche Gleichstellung der Geschlechter ist auch 70 Jahre nach Verabschiedung des Grundgesetzes und 25 Jahre nach Inkrafttreten Zusatzes in Art. 3 Abs. 2 GG - „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ – noch nicht eingelöst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig erleben wir in den letzten Jahren eine zunehmende antifeministische Bewegung. Unter dem Vorwand einer vermeintlich “natürlichen” Ordnung und dem „gesunden Menschenverstand“ machen reaktionäre, populistische und rechte Kräfte mobil gegen Gleichstellungspolitik und versuchen offensiv die Grenzen des Sagbaren im Sinne antifeministischer, LGBTIQ-feindlicher und rassistischer Positionen zu verschieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem die Frauen- und Genderpolitik ist zum Feindbild rechtspopulistischer und rechtsextremer Ideologien geworden. Antifeminismus sowie traditionalistische und reaktionäre Geschlechter- und Familienbilder sind dabei wesentliche Elemente des Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Innerhalb rechtspopulistischer und rechtsextremer Vorstellungen spielt die Kategorie „Geschlecht“ eine zentrale Rolle für die gesellschaftliche und soziale Ordnung. Ihre Vorstellungen von Geschlecht und Familie entsprechen dabei einem klar biologistischen Verständnis einer „natürlichen“ Ordnung zwischen Mann und Frau.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antifeminismus stellt die Errungenschaften der Emanzipation und das Selbstbestimmungsrecht von Frauen in Frage. Reproduktive Rechte, Gleichstellungsmaßnahmen und die Gender-Studies stehen unter einem zunehmenden Druck von Rechts. Mit großer Sorge beobachten wir, dass überall in Europa längst erreicht geglaubte Frauen- und Minderheitenrechte offensiv zur Disposition gestellt werden. Das Erstarken des Rechtspopulismus und -extremismus in Europa hat auch zum Erstarken des Antifeminismus geführt. Und auch über Europa hinaus erleben wir beispielsweise einen US-Präsidenten, der seine Geringschätzung für Frauen und marginalisierte Gruppen ganz ungeniert zur Schau trägt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Feminismus und Migration erscheinen dabei gleichermaßen als gesellschaftliche Bedrohung und werden als „innerer und äußere Feinde“ durch rechtspopulistische und rechtsextreme Ideologien bekämpft. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass frauenpolitische Themen durch Rechtspopulisten instrumentalisiert werden. Insbesondere sexualisierte Gewalt gegen Frauen wird immer wieder durch rechte Kräfte genutzt, um ein rassistisches Bild vermeintlich zugewanderter sexueller Gewalt zu zeichnen, vor der es „deutsche Frauen“ zu schützen gelte. Gleichermaßen werden auch andere Minderheitenrechte, wie beispielsweise die Rechte von LSBTIQ, instrumentalisiert, wenn sie als vermeintlicher Beleg der Rückständigkeit von zugewanderten Menschen genutzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen uns klar gegen diese Versuche der Vereinnahmung von Frauen- und Minderheitenrechten durch rassistische Argumentationsmuster. Antiemanzipatorische Politik und rassistische Ressentiments sind zwei Seiten derselben Medaille.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für eine feministische Gesellschaft ohne Menschenfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig erleben wir eine große zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Hass, Hetze und die Spaltung der Gesellschaft stellt. Ob der Women’s March on Washington in den USA, die Proteste in Polen gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts oder die mutigen Aktivist*innen, die sich beispielsweise in der Türkei für die Rechte von LSBTIQ einsetzen, ihnen allen gilt unsere Solidarität. Wir kämpfen gemeinsam mit all jenen, die sich international für die Rechte von Frauen und LSBTIQ einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für eine vielfältige und emanzipatorische Gesellschaft, in der die Menschen nach ihren eigene Wünschen und Vorstellungen leben können. Der Vorstellung einer natürlichen Geschlechterordnung erteilen wir genauso eine Absage wie traditionalistischen Familienbildern, die Ein-Eltern-Familien und andere Familienformen als die heterosexuelle Kernfamilie diffamieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne sind der Gegenentwurf zu allen Ewiggestrigen. Wir stehen für Vielfalt, Feminismus, Antirassismus und die offene Gesellschaft. Gerade diese Grundüberzeugungen sind es, die wir nach vorne stellen, um Antifeminismus, Nationalismus und Chauvinismus vehement entgegenzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 23 Oct 2019 12:59:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G-01NEU: Geschäftsordnung des Bundesfrauenrates</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/aenderung_der_geschaeftsordnung_des_bundesfrauenrates-37504</link>
                        <author>Bundesfrauenrat (beschlossen am: 19.10.2019)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/aenderung_der_geschaeftsordnung_des_bundesfrauenrates-37504</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschäftsordnung Bundesfrauenrat vom 27.10.2007</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Der Frauenrat trifft sich in der Regel mindestens zweimal jährlich. Er wird vom Bundesvorstand mit einer Ladungsfrist von drei Wochen einberufen. Zu weiteren Sitzungen mit einer verkürzten Ladungsfrist von zwei Wochen tritt der Frauenrat zusammen, wenn ein Fünftel der Delegierten oder der Bundesvorstand es verlangen.<br><br>
2. Der Frauenrat wählt das Präsidium. Das Präsidium besteht aus der Frauenpolitischen Sprecherin des Bundesvorstandes und vier weiteren zu wählenden Mitgliedern. Dem Präsidium gehört die Bundesfrauenreferentin mit beratender Stimme an.<br>
Das Präsidium leitet die Sitzungen und schlägt die Tagesordnung vor. Es wird für zwei Jahre gewählt. Das Präsidium ist zusammen mit der Bundesfrauenreferentin verantwortlich für die Weitergabe von Informationen zwischen Präsidium und allen Delegierten.<br><br>
Verantwortlich für die politische Vorbereitung des Frauenrates ist das Präsidium in Abstimmung mit dem Bundesvorstand, für die organisatorische Vor- und Nachbereitung die Bundesgeschäftsstelle.<br><br>
3. (1) Alle Anträge und Resolutionen sind schriftlich in der Regel, mindestens vierzehn Tage vor der Sitzung beim Präsidium einzureichen. Spätestens sieben Tage vor dem Frauenrat sollten die Anträge an die Delegierten verschickt werden. Die Anträge werden nach Prüfung der Formalia, umgehend online veröffentlicht. Antragsberechtigt sind die Delegierten des Frauenrates sowie der Bundesvorstand.<br><br>
(2) Bei Initiativanträgen kann in dringenden Fällen diese Frist auf Antrag von mindestens fünf Delegierten des Frauenrates unterschritten werden. Eine derartige Dringlichkeit liegt nur dann vor, wenn das Ereignis auf das sich der Dringlichkeitsantrag bezieht, nach Antragsschluss eingetreten ist. Alle Initiativanträge müssen spätestens zu Beginn des Frauenrates dem Präsidium vorliegen.<br><br>
(3) Änderungsanträge sind schriftlich, bzw. über das Antragstool 24 Std. vor Beginn der Sitzung einzubringen. Der weitestgehende Änderungsantrag ist zuerst abzustimmen.<br><br>
(4) Geschäftsordnungsanträge sind sofort zu behandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Der Frauenrat kann aus seiner Mitte Arbeitsgruppen einrichten. Sie sind mit einem konkreten Auftrag für einen bestimmten Zeitraum zu benennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Das Beschlussprotokoll wird von der Bundesgeschäftsstelle erstellt. Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn vier Wochen nach Verschickung kein Widerspruch erfolgt.<br><br>
6. Im übrigen gilt die Geschäftsordnung der Bundesdelegiertenkonferenz entsprechend.<br><br>
7. Damit alle Mitglieder ihre Rechte und Pflichten wahrnehmen können, müssen alle Versammlungsorte behindertengerecht barrierefrei sein, das heißt, auch das Podium muss für alle stufenlos erreichbar sein. Auf vorhergehenden schriftlichen Antrag ist Gehörlosen bei Bedarf ein Gebärdendolmetscher zu stellen und blinden oder sehbehinderten Menschen ist eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.<br><br>
8. Für alle Veranstaltungen des Bundesfrauenrates wird eine Kinderbetreuung angeboten – hierauf wird in der Einladung hingewiesen. Es ist eine rechtzeitige Anmeldung bei der Bundesfrauenreferentin notwendig.<br><br>
Die Geschäftsordnung tritt mit Beschlussfassung in Kraft</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 22 Oct 2019 15:39:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-446: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5535</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 17.10.2019)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5535</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 445 bis 447 einfügen:</h4><div><p>Modell gute Erfahrungen gemacht. Nach einem Zeitraum von fünf Jahren sollte überprüft werden, ob der Fonds einen nachhaltigen Effekt hatte.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Daneben sollen sowohl maßgeschneiderte Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen für Frauen, die neue Geschäftsfelder oder auchdie Gründung, Weiterentwicklung oder Übernahme kleiner Unternehmen anstreben finanziell unterstützt werden als auch Netzwerkorganisationen, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit unterschiedlichster Kooperationspartner*innen zu fördern. Solche Plattformen können dazu dienen, im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe gemeinsam neue Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen.</ins> Jede fünfte Gründerin und jeder fünfte Gründer hat eine Einwanderungsgeschichte. Für sie wollen wir ein zugeschnittenes </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 21:22:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-331: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5534</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 17.10.2019)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5534</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 331:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><em>Neue Jobs</em></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">„<strong>Für eine gerechte Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit“</strong><br><br>Nach wie vor gilt Sorgearbeit in unserer Gesellschaft vielfach noch als „Privatsache“ und spiegelt sich in den üblichen Wohlstandsmessungen nicht wieder. Dabei ist diese Arbeitsleistung essentiell für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft und eine funktionierende Wirtschaft. Immer noch werden diese Aufgaben zum Großteil von Frauen geleistet, sei es in der Pflege oder in der Kinderbetretung. Mangelnde Vereinbarkeit von Familie sowie Pflege und Beruf führt dabei häufig dazu, dass insbesondere die eigenständige Absicherung von Frauen zu kurz kommt. Dies spiegelt sich in dem hohen Anteil von Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen und führt in der Konsequenz zu einem um ein vielfach erhöhtes Altersarmutsrisiko.<br>Deshalb setzen wir uns für effektive Maßnahmen ein, die die Vereinbarkeit von Familie sowie Pflege und Beruf für Frauen und Männer erleichtern.<br>Massive Investitionen in gute und verlässliche Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen, die gut ausgestattet sind und über genügend Personal verfügen sind deshalb unerlässlich. Aber darüber hinaus sind auch gesetzliche Maßnahmen notwendig. Wir wollen mit einer KinderZeit Plus Eltern zeitlich zu unterstützen und dazu beitragen, damit vor allem Mütter ihr Arbeitsvolumen in der Erwerbsarbeit zu erhöhen können. Darüber hinaus wollen wir ein Gesetz für mehr Zeitsouveränität für berufstätige Pflegende entwickeln und eine dreimonatige PflegeZeit Plus pro zu pflegender Person einzuführen.<br><br><strong>Professionelle Sorgearbeit aufwerten</strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 21:06:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-330: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5533</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 17.10.2019)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5533</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 329 bis 330 einfügen:</h4><div><p>Einwanderungsgesetz mit einem transparenten Punktesystem und der Möglichkeit eines Spurwechsels.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Wir wollen die Potentiale von Geflüchteten stärker in den Arbeitsmarkt integrieren. Dazu braucht es u.a. passgenaue Angebote für Spracherwerb und Aus- und Weiterbildung für eine Qualifizierung für den Arbeitsmarkt.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 20:59:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-393: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5532</link>
                        <author>Präsidium Bundesfrauenrat (beschlossen am: 17.10.2019)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5532</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 393 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir streben eine neue Unternehmenskultur an. Gerade aus der Sicht von Frauen und Familien ist es wichtig, an der Art wie wir arbeiten, etwas zu ändern.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 403 bis 408:</h4><div><p>Frauen) wird aufgrund der Einschränkungen das Recht auf Rückkehr in Vollzeit nicht in Anspruch nehmen können.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Wir wollen außerdem, dass die Hälfte der Plätze in den Führungspositionen von Unternehmen mit Frauen besetzt werden, Deshalb braucht es <strong>verbindliche Frauenquoten für Aufsichtsräte</strong> und vergleichbare Regelungen auch für Vorstände. Durch die Digitalisierung wird es auch einfacher für die Beschäftigen, von zu Hause zu arbeiten. Wir werden deswegen ein <strong>Recht auf Home-Office</strong> einführen.</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">In vielen Unternehmen herrscht eine nach wie vor ausgeprägte Präsenzkultur, bei der lange Anwesenheit am Arbeitsplatz als besonderes Leistungskriterium gilt. Wir wollen, dass sich Unternehmen in eine andere Richtung entwickeln: So ist es gerade für Frauen und Menschen, die sich um Kinder oder Angehörige kümmern, eine große Erleichterung, wenn Meetings im Zeitraum von ca. 9 bis 15 Uhr stattfinden. Ebenso ist es gerade für Frauen und Eltern wichtig, dass Modelle wie Job-Sharing und Führung in Teilzeit möglich sind. Damit eben nicht immer nur die Personen befördert werden, die rund um die Uhr verfügbar sind, und gleichzeitig diejenigen, die Care-Arbeit leisten, in der Einmal-Teilzeit-immer-Teilzeit-Falle landen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen in einem ersten Schritt mit freiwilligen Maßnahmen, wie zum Beispiel Unternehmens-Initiativen und Anreizen dafür sorgen, dass Unternehmen sich hier weiterentwickeln. Unternehmen, die sich dieser Aufgaben annehmen, wollen wir bei der öffentlichen Auftragsvergabe bevorzugt berücksichtigen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen außerdem, dass die Hälfte der Plätze in den Führungspositionen von Unternehmen mit Frauen besetzt werden, Deshalb braucht es <strong>verbindliche Frauenquoten für Aufsichtsräte</strong> und vergleichbare Regelungen auch für Vorstände. Für Aufsichtsräte fordern wir eine 40-Prozent-Quote für alle 3.500 börsennotierten oder mitbestimmten Unternehmen und Sanktionsmöglichkeiten, wenn diese nicht eingehalten wird. Denn die Quote ist keine Belastung für die Wirtschaft, sondern eine Chance wirklich die besten Köpfe in Führungspositionen zu bekommen. In der Finanzbranche wollen wir zum Beispiel die Firmen bei den Kreditkonditionen benachteiligen, deren Vorstände und Aufsichtsräte die Quotierungsregelung nicht einhalten.<br>Durch die Digitalisierung wird es auch einfacher für die Beschäftigen, von zu Hause zu arbeiten. Wir werden deswegen ein <strong>Recht auf Home-Office</strong> einführen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 20:56:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-07-663: BDK-WKF-07: BDK-Leitantrag BuVo u.a. Handeln – und zwar jetzt! Maßnahmen für ein klimaneutrales Land</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/Handeln__und_zwar_jetzt_Massnahmen_fuer_ein_klimaneutrales_Land-58335/5531</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/Handeln__und_zwar_jetzt_Massnahmen_fuer_ein_klimaneutrales_Land-58335/5531</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 663 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">das Anschärfen des Bußgeldkatalogs für Falschparken und zu schnelles Fahren.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Wer falsch parkt darf nicht leichter davon kommen, als jemand, der Schwarz fährt. Entsprechend ist entweder beides im Ordnungs- oder im Strafrecht zu behandeln.</ins></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 20:25:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-07-199: BDK-WKF-07: BDK-Leitantrag BuVo u.a. Handeln – und zwar jetzt! Maßnahmen für ein klimaneutrales Land</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/Handeln__und_zwar_jetzt_Massnahmen_fuer_ein_klimaneutrales_Land-58335/5530</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/Handeln__und_zwar_jetzt_Massnahmen_fuer_ein_klimaneutrales_Land-58335/5530</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 198 bis 201:</h4><div><ul><li value="1">Die Energiesteuern im Bereich Verkehr und Wärme wollen wir mit einer CO<sub>2</sub>-Komponente reformieren. Der Einstiegspreis in diesen Sektoren sollte aktuell bei <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">40</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">80</ins> Euro liegen und 2021 auf <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">60</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">120</ins> Euro steigen, um etwas zu bewirken. Der Preis muss danach weiter planbar ansteigen. Dafür schlagen wir für Deutschland ein unabhängiges Gremium vor, </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 211 bis 213:</h4><div><ul><li value="1">Ländern wie Frankreich und die Niederlande, einen gemeinsamen Mindestpreis in Höhe von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">40</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">80</ins> Euro festlegen. Zeigt sich, dass der Mindestpreis keine Wirkung erzielt, muss hier nachgesteuert werden.</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 17:44:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-01-054: Antifeminismus vehement entgegentreten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/motion/899/amendment/5529</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/motion/899/amendment/5529</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 53 bis 55 einfügen:</h4><div><p>Geschlechterordnung erteilen wir genauso eine Absage wie traditionalistischen Familienbildern, die <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ein-Eltern-Familien, </ins>Alleinerziehende und andere Familienformen als die heterosexuelle Kernfamilie diffamieren.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Alleinerziehende ist eine Person: Die, die alleinige Verantwortung für ihre Kinder trägt. Sie selbst ist aber nicht die Familie, die Kinder sind im Begriff &quot;Alleinerziehende&quot; nicht inkludiert. Um die gemeinte Familienform hier abzubilden, habe ich den Begriff Ein-Eltern-Familie ergänzt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 17:21:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-944: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5523</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5523</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 943 bis 944 einfügen:</h4><div><p>mit gutem Beispiel voran gehen und nur noch Produkte aus nachweislich entwaldungsfreien Lieferketten einkaufen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Nicht nur die Produkte, auch die Logistik soll entsprechend des Pariser Abkommens klimaneutral ausgestaltet werden. Dazu wollen wir in der EU ein Import- und Exportverbot für Güter, die mit Schweröl betankten Schiffen transportiert werden, durchsetzen und Luftfracht nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:50:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-928: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5521</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5521</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 927 bis 929 einfügen:</h4><div><p>Das <strong>Vorsorgeprinzip</strong> wollen wir zum Schutz von Umwelt und Verbraucher*innen für alle Teile von Handelsverträgen geltend machen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Natürlicher Bestandteil des Vorsorgeprinzips ist dabei die Berücksichtigung von geschlechterspezifischen Unterschieden bspw. bei Medikamenten- und Sicherheitstests.</ins> Parlamente dürfen durch Regeln zur regulatorischen Zusammenarbeit in Handelsabkommen nicht umgangen oder geschwächt werden. Faire </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:48:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-453: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5520</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5520</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 452 bis 456:</h4><div><p>Wirtschaftsweise stärken und Innovationen fördern. Wir wollen, dass Vergabeverfahren so gestalten werden, <strong>dass <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der Bund</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bund, Länder und Kommunen</ins> im Rahmen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">seiner</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ihrer</ins> öffentlichen Auftragsvergabe und Ausschreibungen Startups und jüngere Unternehmen, neue Technologien und innovative Geschäftsmodelle stärker berücksichtig<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">t</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins>.</strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dabei ist uns der Grundsatz wichtig: Keine Auftragsvergabe ohne Nachweis der Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen sowie die konsequente Ausrichtung auf die Standards der Fairen und Nachhaltigen Beschaffung.</ins> Vergabelose sollten KMU-freundlich ausgeschrieben werden.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:46:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-349: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5518</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5518</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 348 bis 350:</h4><div><p>Gute Arbeitsbedingungen und eine faire Verteilung des Wohlstandes zwischen Arbeit und Kapital auszuhandeln, ist zunächst Aufgabe der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Sozialpartner</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Sozialpartner*innen</ins>. Wir wollen die kollektive <strong>Selbstorganisation und Mitbestimmung</strong> wieder stärken und prekäre Beschäftigung überwinden. </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:40:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-325: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5516</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5516</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 324 bis 326 einfügen:</h4><div><p>reagieren, indem wir nicht nur engagiert auf Qualifizierung und Weiterbildung setzen und die Erwerbstätigkeit von Frauen weiter stärken.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Eltern, die auch Arbeitnehmer*innen sind, haben jährlich nur 10 Tage, um alle ihre kranken Kinder zu Hause zu betreuen. Das ist insbesondere, wenn es mehrere kleine Kinder im Haushalt gibt, viel zu wenig und behindert die Erwerbstätigkeit vorwiegend von jungen Müttern. Hier wollen wir Abhilfe schaffen.</ins> Gerade angesichts des demographischen Wandels halten wir zusätzlich auch eine <strong>ambitionierte Einwanderungspolitik</strong> für dringend notwendig. </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:38:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-379: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5515</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5515</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 378 bis 380 einfügen:</h4><div><p>die heute noch meist von Frauen ausgeübt werden, beispielsweise in der Erziehung, der Pflege oder im Gesundheitssystem, und sie besser zu bezahlen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Hierzu ist auch der Zuverdienst bei der Grundsicherung im Alter entsprechend zu reformieren.</ins> Wir wollen, dass <strong>Arbeit auf Abruf</strong> nicht mehr möglich ist, wenn die Tätigkeiten mit normalen Arbeitsverhältnissen erledigt </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:34:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-344: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5514</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5514</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 343 bis 346:</h4><div><p>Menschen in Deutschland beschäftigt. Erwartet wird hier ein Anstieg von jährlich 6,7 Prozent. Für diese Zukunftsbranche brauchen wir also qualifizierte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Maschinenbauer, Elektrotechnikerinnen, Ingenieurinnen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Maschinen*innenbauer, Elektrotechniker*innen, Ingenieur*innen</ins>, Vertriebsmitarbeiter*innen, Bürokräfte – von der Berufseinsteiger<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">*in</ins> bis zur erfahrenen Fachkraft.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:27:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-410: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5513</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5513</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 410 bis 415:</h4><div><p>Eine verbesserte <strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mitarbeiterbeteiligung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mitarbeiter*innenbeteiligung</ins> an Unternehmen</strong> kann sowohl dem Fachkräftemangel als auch einer ungleichen Vermögensentwicklung entgegenwirken. Sie ist ein Weg, um die Bevölkerung besser am gesellschaftlichen Produktivvermögen zu beteiligen. Bislang sind wir im europäischen Vergleich jedoch Schlusslicht bei der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mitarbeiterbeteiligung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mitarbeiter*innenbeteiligung</ins>. Wir wollen daher den steuerlichen Freibetrag für die Überlassung von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mitarbeiterbeteiligungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mitarbeiter*innenbeteiligungen</ins> deutlich anheben. Außerdem wollen wir eine Plattform schaffen, um Beispiele von erfolgreichen </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:24:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BDK-WKF-05-252: BDK-Leitantrag BuVo WKF-05 &quot;Anders Wirtschaften für nachhaltigen Wohlstand - Auf dem Weg in die sozial-ökologische Marktwirtschaft&quot;</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5512</link>
                        <author>Ina Jacobi (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2bfr19/BDK-Leitantrag_BuVo_Anders_Wirtschaften_fuer_nachhaltigen_Wohlstand_-_-3222/5512</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_193_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 251 bis 254:</h4><div><p>Entscheidungen über Investitionen und Kreditvergaben gemacht werden, brauchen wir einen verbindlichen <strong>europäischen Standard für Nachhaltigkeit</strong>, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dessen Leitplanken die 17 UN-Ziele Nachhaltigkeit (SDGs) sind, </ins>anhand dessen auch <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sozial-, geschlechter-, </ins>klima- und umweltschädliche Wirtschaftsbereiche klar benannt werden können. Auf dieser Grundlage müssen alle Finanzmarktakteure die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Klima und Umweltauswirkungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Auswirkungen</ins> ihrer Investitionen offenlegen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 16:16:22 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>