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            <title>2. Ordentlicher Diversitätsrat 2024: Alles</title>
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                <title>2. Ordentlicher Diversitätsrat 2024: Alles</title>
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                        <title>BTW-02: Listen vielfältig besetzen - Vielfaltsstatut umsetzen</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vielfalt unserer Partei und unserer Gesellschaft ist unsere Stärke. Wenn mehr Menschen ihre Perspektiven in die Demokratie einbringen, macht das die politischen Entscheidungen besser. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat sich mit dem Vielfaltsstatut dazu verpflichtet, Repräsentation von gesellschaftlich diskriminierten oder benachteiligten Gruppen mindestens gemäß ihrem gesellschaftlichen Anteil auf der jeweiligen Ebene herstellen zu wollen. Das betrifft Funktionär*innen, Parlamentarier*innen und Angestellte auf allen Ebenen der Partei. Der Diversitätsrat wurde eingesetzt, um die Einhaltung und die Umsetzung des Vielfaltsstatuts zu kontrollieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Kontrollfunktion in der Besetzung von Listen umzusetzen, hat der Diversitätsrat, vertreten durch sein Präsidium, folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Der Diversitätsrat schickt vor anstehenden Listenaufstellungen und Votenvergaben für die Landes-, Bundes- und Europaebene ein Schreiben an die entsprechenden Parteivorstände. In diesem nimmt der Diversitätsrat auf die Ergebnisse der alle zwei Jahre stattfindenden Vielfaltserhebung Bezug und weist auf die notwendige Umsetzung der Ziele des Vielfaltsstatus hin. Der Diversitätsrat lädt diese Parteivorstände in diesem Zuge zu einer Sitzung mit dem Präsidium des Diversitätsrates und dem*der vielfaltspolitischen Sprecher*in des Bundes ein, um gemeinsam die Umsetzung der Ziele des Vielfaltsstatus bei den anstehenden Listenaufstellungen oder Votenvergaben zu besprechen. Im Jahr 2025 sind dies die Landtagswahl im März in Hamburg und die Bundestagswahl im September.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Der Diversitätsrat weist dabei die Parteivorstände auch auf die vorhandenen vielfaltspolitischen Empowernment- und Weiterbildungsangebote hin und holt sich Feedback dazu ein.</p></li></ol></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 17:18:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-01: Bundestagswahl 2025 - Wir gestalten die vielfältige Migrationsgesellschaft</title>
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                        <author>Diversitätsrat (dort beschlossen am: 13.09.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Diversitätsrat beschließt, den folgenden Antrag auf der BDK im November 2025 einzureichen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bundestagswahl 2025 - Wir gestalten die vielfältige Migrationsgesellschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob über Klimaschutz, Migration oder Diversität: In unserem Land wird derzeit viel diskutiert. Der Rückschluss, dass wir in einer zutiefst polarisierten Gesellschaft leben, ist aber dennoch nicht folgerichtig.Denn unsere Demokratie ist auf ständige Aushandlung und gemeinsame Verständigung angewiesen; sie sind Ausdruck einer lebendigen und vielfältigen Gesellschaft. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen befürworten eine plurale, liberale Gesellschaft und erkennen an, dass wir eine Migrationsgesellschaft sind. Das haben nicht zuletzt die Demonstrationen gegen rechtsextreme Kräfte, wie die AfD, und für den Schutz unserer Demokratie gezeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Land ist vielfältiger denn je. Diese Vielfalt ist eine zentrale Stärke unserer Gesellschaft. Immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen tragen aktiv zu den Aushandlungsprozessen bei, wie wir als Gemeinschaft zusammenleben wollen. Migrant*innen und ihre Nachkommen haben maßgeblich zum Aufbau und zur Weiterentwicklung unseres Landes beigetragen. Sie sind ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft und spielen eine Schlüsselrolle in der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine stetig voranschreitende und gelingende Integration und Teilhabe führt aber auch zu der Entstehung neuer Konflikte in unserer Gesellschaft. Denn die zunehmende Vielfalt und Teilhabe führt zu einer zunehmenden Gegenwehr derer, die die Vielfalt unserer Gesellschaft infrage stellen. Rechtsextreme und reaktionäre Akteur*innen versuchen, unsere Gesellschaft in scheinbar unvereinbare Lager zu spalten und Menschen gegeneinander auszuspielen. Ihre aggressive Rhetorik findet sowohl in Deutschland als auch in Europa zunehmend Zustimmung, was sich im Aufstieg rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien zeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgabe aller demokratischen Parteien muss es sein, dem Rechtsruck eine klare Absage zu erteilen und stattdessen die Aushandlungsprozesse zur Gestaltung unseres Zusammenlebens konstruktiv zu fördern. Einer Aneignung reaktionärer Rhetorik und einer Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses nach rechts müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen. Denn gerade in Krisenzeiten brauchen wir Zusammenhalt und eine Gesellschaft, die allen Bürger*innen gleiche Rechte und Möglichkeiten sichert und den Wohlstand gerecht verteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solange wie beispielsweise Menschen mit Migrationsgeschichte auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert, Menschen mit Behinderung der Zugang zu vielen Lebensbereichen verwehrt wird, queere Familienformen nicht anerkannt werden und Kinder aus armutsbetroffenen Familien nicht denselben Zugang zu Bildung haben, ist das Versprechen der liberalen und gleichberechtigten Gesellschaft nicht erfüllt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reaktionäre Kräfte bezeichnen das Eintreten für Vielfalt und Gleichberechtigung oft als „Kulturkampf“. Gleichzeitig bemängeln einige Linke, dass es sich dabei um Einzelinteressen handle und die grundlegende ökonomische Verteilungsfrage in den Hintergrund rücken würde. Doch für uns bedeutet der Einsatz für Gleichberechtigung und Vielfalt immer auch den Einsatz für soziale Gerechtigkeit und eine Politik, die Ressourcen gerecht verteilt. Denn als feministische Partei wissen wir, dass die Frage der Verteilung von Ressourcen eng mit der Frage der Diskriminierungsfreiheit verknüpft ist. Dort, wo es keine gerechte Verteilung von Ressourcen gibt, wird es keine gerechte Gesellschaft geben. Und dort, wo es keine Diskriminierungsfreiheit gibt, wird es keine gerechte Verteilung von Ressourcen geben. Menschen mit Migrationsgeschichte, queere Menschen, Frauen, Menschen mit geringem sozio-ökonomischen Status und behinderte Menschen sind häufig die Ersten, die die Folgen ungleicher Verteilung und systemischer Diskriminierung zu spüren bekommen. Ihre Erfahrungen und Perspektiven müssen daher zentral in den politischen Diskurs einfließen, um wirklich alle einzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen, dass unser Land stärker ist, wenn wir in unserer Vielfalt zusammenhalten. Wir wissen, dass unsere Gesellschaft stärker ist, wenn wir uns in gegenseitigem Respekt vor unseren unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Lebensrealitäten begegnen. Das zu leben, kann herausfordernd sein. Doch Konflikte, die konstruktiv ausgetragen werden, sind der Motor des gesellschaftlichen Fortschritts. Das Zusammenbringen unterschiedlicher Perspektiven führt dazu, dass mehr produktive und kreative Energie freigesetzt wird; es führt dazu, dass wir als Gesellschaft bessere Antworten auf die Krisen unserer Zeit finden. Aufgabe der Politik ist es, den Rahmen für eine konstruktive Debattenkultur zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zur Bundestagswahl gilt es mehr denn je, unsere vielfältige und demokratische Migrationsgesellschaft zu verteidigen. Dafür braucht es eine Vision, die nicht spaltet, sondern Probleme konstruktiv und gemeinsam löst. Dabei werden wir von folgenden Grundsätzen geleitet:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine gerechte Gesellschaft - der Kampf für die gleichberechtigte Teilhabe, Freiheit, Feminismus, Vielfalt und Gerechtigkeit sind Teil unserer DNA. Wir wollen, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu Ressourcen und Teilhabe haben. Wir stehen für eine Politik, die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielfalts- und Antidiskriminierungspolitik sind Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Gesellschaft. Wir stehen für eine Politik, die den Menschen in seiner Vielfalt in den Mittelpunkt rückt, gleichberechtigte Teilhabe garantiert und unterschiedliche Interessen und Erfahrungen einbezieht. Für uns ist das kein „Nice-to-have“ oder das Erfüllen von Einzelinteressen, sondern eine zentrale Frage unserer Demokratie. Denn dort, wo Menschen ausgeschlossen werden, wenden sie sich ab; dabei kann unsere Gesellschaft nur dann stark sein, wenn Menschen an ihrer Gestaltung mitwirken. Wir verstehen Antidiskriminierungspolitik als Politik, die Fortschritt für alle Menschen in diesem Land bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir gestalten eine Integrationspolitik, die Perspektiven schafft und Ankommen in einer vielfältigen Migrationsgesellschaft als wechselseitigen Prozess mit dem Ziel, gleiche Zugänge und Teilhabechancen in allen Bereichen des Lebens zu schaffen, versteht. Dieser Prozess stellt sowohl eine Herausforderung für die, die neu zu uns kommen, als auch für alle, die schon länger hier leben. Diesen Herausforderungen stellen wir uns und erarbeiten Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Wir wollen, dass Deutschland zu einem stabilen und gut funktionierenden Einwanderungsland wird, Menschen zusammenkommen und wir als Gesellschaft einen gemeinsamen Weg einschlagen. Anstatt zu spalten und Gruppen gegeneinander auszuspielen, führen wir unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammen, nehmen sie ernst und sehen die Chancen, die mit der Förderung einer vielfältigen Gesellschaft einhergehen. Dabei stellen wir uns einer Verschiebung des Sagbaren sowie pauschalisierenden und diskriminierenden Aussagen entschieden entgegen. Denn sie verhindern den demokratischen Diskurs und verschärfen unsere gesellschaftlichen Konflikte. So schaffen wir Vertrauen in unsere Integrationspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schaffen den Rahmen für die konstruktive Austragung gesellschaftlicher Konflikte. Wir wollen, dass alle Menschen in unserem Land gesehen und gehört werden. Demokratie lebt vom Dialog und dem Wettstreit um die besten Ideen. Nicht selten sind diese Konflikte anstrengend und verlangen uns als Gesellschaft viel ab. Doch im gemeinsamen Ringen setzen wir die Maßstäbe für unser Zusammenleben neu und erweitern als Gesellschaft unsere Perspektive. Wir nehmen uns dieser Konflikte an. Grundlage dafür sind immer die Prinzipien des Grundgesetzes sowie die Rechte und Pflichten, die sich daraus ergeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine Politik, die die Vielfalt unserer Gesellschaft stärkt und die Freiheit aller verteidigt. Wir gestalten die Zukunft Deutschlands als eine gerechte, offene und vielfältige Migrationsgesellschaft. Die Debatten der letzten Monate, wie beispielsweise um das Selbstbestimmungsgesetz, Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen, haben viele Menschen aus marginalisierten Gruppen vor den Kopf gestoßen. Hier wollen wir wieder Vertrauen zurückgewinnen. Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es unsere Aufgabe, dem Rollback von Teilen unserer Gesellschaft entschieden entgegenzutreten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 17:17:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-01: Soziale Ungleichheit im Alter bekämpfen!</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/soziale-ungleichheit-im-alter-bekampfen-9800</link>
                        <author>Diversitätsrat (dort beschlossen am: 13.09.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wie können wir für unsere Alten sorgen, ohne den Jungen „die Zukunft zu nehmen“? Für Reformen in den Alterssicherungssystemen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In letzter Zeit ist viel von der Belastung der Gesellschaft und insbesondere der Jüngeren durch die starken Altersjahrgänge, die Rentenzahlungen und die hohe Zahl an Pflegebedürftigen die Rede. Die hieraus abgeleiteten Forderungen nach geringeren Rentensteigerungen, längerer Lebensarbeitszeit oder Kürzung von Hinterbliebenenrenten lösen Ängste bei den Betroffenen aus, insbesondere den weniger begüterten. Sind wir Alten vor allem eine Last für die Jüngeren? Sind die Renten wirklich zu hoch oder gibt es andere Wege, die Finanzierungsprobleme zu lösen? Unsere Gesellschaft braucht die „jungen Alten“ für die Betreuung der Enkel, aber auch der hochbetagten Eltern, für ehrenamtliche Fürsorgearbeit in Familie und Gesellschaft. Ohne diesen Einsatz würden heute und in Zukunft Erwerbsarbeit und gesellschaftliches Leben nicht funktionieren. Diese Arbeit sollte gewürdigt und die Alten nicht vor allem als (finanzielle) Last gesehen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lösungsansätze, Gegenmaßnahmen / Reformvorschläge:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lösungsansätze: Ein neuer Gesellschaftsvertrag sollte versuchen, Interessen der jungen und der älteren Generation zusammenzubringen. Helfen würde eine grundlegende Reform der Sozialsysteme, zum Beispiel eine Renten- bzw. Bürgerversicherung, in die alle einzahlen (auch Beamte, Freiberufler und Selbständige). Außerdem setzen wir uns für faire Löhne und gute Arbeit ein, damit Armut im Alter verhindert wird. Die Rente sollte so organisiert sein, dass sie Armut im Alter verhindert. Unsere reiche und soziale Gesellschaft darf nicht zulassen, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, in Armut geraten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 17:16:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-02: Psychosoziale Arbeit, Frauen- und Kinderschutz intersektional aufstellen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/frauen-und-kinderschutz-und-vielfaltsmerkmale-11264</link>
                        <author>Diversitätsrat (dort beschlossen am: 13.09.2024)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/frauen-und-kinderschutz-und-vielfaltsmerkmale-11264</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Auch im Bereich der sozialen Arbeit sehen wir, dass immer mehr Menschen, mit unterschiedlichen Bedarfen und Vulnerabilitäten auf unterschiedliche Unterstützungen der Sozialhilfesysteme angewiesen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist der Alltag von Fach- und Führungskräften im Bereich der Frauenhilfe (Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie Frauenberatungsstellen), die sich mit allen Vielfaltsmerkmalen der Klientel auseinandersetzen müssen. Ein bedeutender Anteil der Frauen, die nach einem Schutzplatz suchen, hat Migrationshintergrund, gehört zu einem sozialen Umfeld, das unter anderem von Gewalt betroffen ist, oder leidet unter gesundheitlichen oder funktionellen Problemen. Ihre Deutschkenntnisse sind übrigens oft niedrig. Die Person selbst, die Fach- und Führungskräfte in den Einrichtungen, die die Leistungen zur Hilfe gegen Gewalt erbringen, sowie das Sozialhilfesystem sind die Akteure, die gegen diese Hindernisse wehren müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Der Austausch zwischen den vielfalts- und frauenpolitischen Akteur*innen soll gestärkt werden, um Maßnahmen zur intersektionalen Aufstellung der psychosozialen Arbeit zu diskutieren. Hierbei sollen die Bedürfnisse der Frauenhäuser und ihrer Bewohner*innen berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Zusätzlich zu den anderen notwendigen Themen wie Stalking und digitale Gewalt, wollen wir die Inhalte in der Aus- und Weiterbildung von Personal in der psychosozialen Arbeit um Fragen der Vielfalt und der Ungleichheitenbekämpfung erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Im Bundestagswahlprogramm sollen der Schutz von Frauen und Kindern, sowie die Ausweitung der Kapazitäten von Frauenhäusern und die Erweiterung der Anzahl der Beratungs- und Anlaufstellen im Mittelpunkt stehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 17:15:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-01: Für eine zeitgemäße Geschlechtergerechtigkeit auf Bündnisgrünen Listen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/bundnisgrune-finta-listen-zeitgemasse-geschlechtergerechtigkeit-bei-47830</link>
                        <author>Diversitätsrat (dort beschlossen am: 13.09.2024)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/bundnisgrune-finta-listen-zeitgemasse-geschlechtergerechtigkeit-bei-47830</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diversitätsrat beschließt, sich in seiner nächsten Sitzung mit Maßnahmen und konkreten Förderinstrumenten für eine breitere Repräsentanz und Sichtbarkeit von geschlechtlicher Vielfalt (inter, trans, nicht-binär, agender) zu beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Verfahren sind die Vorstände aller Landesverbände einschließlich der jeweiligen frauen*- und vielfaltspolitischen Sprecher*innen, die BAG Frauenpolitik, die BAG Lesbenpolitik, die BAG Schwulenpolitik, der Bundesfrauenrat, die GRÜNE JUGEND und externe Expert*innen einzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Sitzung soll diskutiert werden, wie durch eine Erarbeitung und Überarbeitung von Förderinstrumenten, wie auch Quotenregelungen, die politische Teilhabe und Sichtbarkeit von Inter, trans, nicht- binären und agender Personen erhöht werden kann, ohne das Frauenstatut zu schwächen.<br>
Gleichzeitig rufen wir den Bundesvorstand dazu auf, die Umsetzung des Bundesfrauenstatuts in allen Gremien sicherzustellen und über entsprechende Schritte regelmäßig, mindestens aber alle 1,5 Jahre zu berichten</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 17:11:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-02-001: Frauen- und Kinderschutz und Vielfaltsmerkmale</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2701/amendment/18920</link>
                        <author>Pegah Edalatian</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2701/amendment/18920</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_568_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 25:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Unsere Gesellschaft stellt sich immer vielfältiger dar, insbesondere bei Kollektiven, deren eingetretene oder bestehende Vulnerabilität dazu führt, an das Sozialhilfesystem angewiesen zu sein.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Auch im Bereich der sozialen Arbeit sehen wir, dass immer mehr Menschen, mit unterschiedlichen Bedarfen und Vulnerabilitäten auf unterschiedliche Unterstützungen der Sozialhilfesysteme angewiesen sind.</p><p>Das ist der Alltag von Fach- und Führungskräften im Bereich der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Frauenhilfe</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Frauen- und Kinderhilfe</ins> (Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie Frauenberatungsstellen), die sich mit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">allen Vielfaltsmerkmalen der Klientel auseinandersetzen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">vielfältigen Herausforderungen und Diskriminierungserfahrungenauseinandersetzen</ins> müssen. Ein bedeutender Anteil der Frauen, die nach einem Schutzplatz <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">oder Unterstützung </ins>suchen, hat <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">einen </ins>Migrationshintergrund, gehört zu einem sozialen Umfeld, das unter anderem von Gewalt betroffen ist, oder leidet unter gesundheitlichen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">oder funktionellen </del>Problemen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Ihre Deutschkenntnisse sind übrigens oft niedrig</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Oftmals haben sie zudem geringe Deutschkenntnisse, was die Anbindung an die sozialen Unterstützungsangebote erschwert</ins>. Die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Person</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Betroffenen</ins> selbst, die Fach- und Führungskräfte in den Einrichtungen, die die Leistungen zur Hilfe gegen Gewalt erbringen, sowie das Sozialhilfesystem sind die Akteure, die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gegen diese Hindernisse wehren</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">diesen Herausforderungen begegen</ins> müssen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Um diesen Kontext sowohl intern als auch extern deutlich zu machen, ist der Vorschlag:</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen deshalb:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">- Intensivere interne Zusammenarbeit mit unseren Kolleg:innen der Frauenpolitik, vor allem im Sinne des intersektionalen Feminismus, und Einbeziehung der Vielfaltsmermale in das Sozialhilfesystem unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Frauenhäuser und der Bewohnerinnen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">- Der Austausch zwischen den vielfalts- und frauenpolitischen Akteur*innen soll gestärkt werden, um Maßnahmen zur intersektionalen Aufstellung der psychosozialen Arbeit zu diskutieren. Hierbei sollen die Bedürfnisse der Frauenhäuser und ihrer Bewohner*innen berücksichtigt werden.</p><p>- Zusätzlich zu den anderen notwendigen Themen wie Stalking<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, digitale Gewalt, Erweiterung der förderfähigen Inhalte der Personalqualifizierung in Fragen der Vielfalt und der Ungleichheitenbekämpfung.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und digitale Gewalt, wollen wir die Inhalte in der Aus- und Weiterbildung von Personal in der psychosozialen Arbeit umFragen der Vielfalt und der Ungleichheitenbekämpfung erweitern.</ins></p><p>- Im Bundestagswahlprogramm sollen der Schutz von Frauen und Kindern<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> sowie <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Ausweitung </ins>der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bau</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kapazitäten</ins> von Frauenhäusern und die Erweiterung der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Z</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Anz</ins>ahl der Beratungs- und Anlaufstellen im Mittelpunkt stehen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">- Die Einführung einer Antidiskriminierungspolitik bei der Erbringung von Leistungen im Hilfesystem für Frauen und Kinder.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 20:36:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: S-01-018 zu S-01: Soziale Ungleichheit im Alter bekämpfen!</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2697/amendment/18916?commentId=5399#comm5399</link>
                        <author>Evelyn Thies</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2697/amendment/18916?commentId=5399#comm5399</guid>
                        <description><![CDATA[Eine gute Änderung, gerne übernehmen!]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:53:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-01-009: Bündnisgrüne FINTA*-Listen - Zeitgemäße Geschlechtergerechtigkeit bei der Quotierung durchsetzen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18919</link>
                        <author>Pegah Edalatian</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18919</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_568_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 9 bis 14:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Prozess verfolgt das Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre zu prüfen, wie durch eine Erarbeitung und Überarbeitung von Förderinstrumenten, wie auch Quotenregelungen, die politische Teilhabe und Sichtbarkeit von Inter, trans, nicht- binären und agender Personen erhöht werden kann.<br>Der Landesvorstand ist verpflichtet in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand zu berichten.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">In der Sitzung soll diskutiert werden, wie durch eine Erarbeitung und Überarbeitung von Förderinstrumenten, wie auch Quotenregelungen, die politische Teilhabe und Sichtbarkeit von Inter, trans, nicht- binären und agender Personen erhöht werden kann, ohne das Frauenstatut zu schwächen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:34:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-01-005: Bündnisgrüne FINTA*-Listen - Zeitgemäße Geschlechtergerechtigkeit bei der Quotierung durchsetzen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18918</link>
                        <author>Pegah Edalatian</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18918</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_568_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 8:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In diesem Verfahren sind die Vorstände aller Landesverbände einschließlich der jeweiligen Frauen*- und Vielfaltspolitischen Sprecher*innen, die BAG Frauenpolitik, die BAG Lesbenpolitik, die BAG Schwulenpolitik, der Bundesfrauenrat, die GRÜNE JUGEND</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">In dieser Sitzung sind neben den Delegierten des Diversitätsrates auch die jeweiligen Frauen*- und Vielfaltspolitischen Sprecher*innen der Landesverbände, die BAG Frauenpolitik, die BAG Lesbenpolitik, die BAG Schwulenpolitik und das Präsidium des Bundesfrauenrates</ins> und externe Expert*innen einzubeziehen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:32:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-01-001: Bündnisgrüne FINTA*-Listen - Zeitgemäße Geschlechtergerechtigkeit bei der Quotierung durchsetzen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18917</link>
                        <author>Pegah Edalatian</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18917</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_568_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 4:</h4><div><p>Der Diversitätsrat <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">setzt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">beschließt,</ins> sich <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">im Bundesverband für ein geeignetes Verfahren für einen transparenten und beteiligungsorientierten Prozess für</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in seiner nächsten Sitzung mit</ins> Maßnahmen und konkrete<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">n</ins> Förderinstrumenten für eine breitere Repräsentanz und Sichtbarkeit von geschlechtlicher Vielfalt (inter, trans, nicht-binär, agender) <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zu beschäftigen</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:29:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-01-018: Soziale Ungleichheit im Alter bekämpfen!</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2697/amendment/18916</link>
                        <author>Pegah Edalatian</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2697/amendment/18916</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_568_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 17 bis 20:</h4><div><p>Sozialsysteme, zum Beispiel eine Renten- bzw. Bürgerversicherung, in die alle einzahlen (auch Beamte, Freiberufler und Selbständige). <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Niedriglöhne und Minijobs würden dann der Vergangenheit angehören und die junge Generation müsste das Alter weniger fürchten.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Außerdem setzen wir uns für faire Löhne und gute Arbeit ein, damit Armut im Alter verhindert wird.</ins> Die Rente sollte so organisiert sein, dass sie Armut im Alter verhindert. Unsere reiche und </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:26:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-01-012: Bündnisgrüne FINTA*-Listen - Zeitgemäße Geschlechtergerechtigkeit bei der Quotierung durchsetzen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18915</link>
                        <author>Dominique Schirmer (KV Freiburg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700/amendment/18915</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_568_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 11 bis 14:</h4><div><p>politische Teilhabe und Sichtbarkeit von Inter, trans, nicht- binären und agender Personen erhöht werden kann<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, ohne dass das Frauenstatut geschwächt wird</ins>.<br>Der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">La</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bu</ins>ndesvorstand ist verpflichtet in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zu berichten. Gleichzeitig rufen wir den Bundesvorstand dazu auf, die Umsetzung des Bundesfrauenstatuts in allen Gremien sicherzustellen und über entsprechende Schritte regelmäßig, mindestens aber alle 1,5 Jahre </ins>zu berichten.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Geschlechterbinarität wird in Gremien und Dokumenten häufig vorausgesetzt. Das verhindert die Teilhabe Aller. Allerdings gehen Diskussionen und Maßnahmen in der Debatte häufig in die Richtung, die 50-Plus-Quote, die das Frauenstatut von Bündnis 90/Die Grünen vorsieht, aufzuheben. Gerade die gesellschaftliche Realität zeigt, dass die 50-Plus-Quote im Sinne eines Prozesse anstoßenden und Teilhabe sichernden Instruments nach wie vor notwendig ist. Derzeit ist die Umsetzung des Bundesfrauenrats in zahlreichenden Gremien leider keine Realität.<br>
<br>
Wichtig ist, dass die Gleichbehandlung von INTA*-Personen und die Gleichbehandlung von Frauen und Lesben nicht gegeneinander ausgespielt werden. Deshalb braucht es eine Quote mit drei Elementen und der folgenden Reihenfolge: Frauenplatz, TINA-Platz, offener Platz. Und deshalb sollten Lesben nicht aus dem Begriff „FINTA*“ getilgt werden. (s.a. <a href="https://berlin.antragsgruen.de/LDK24-1/finta-vollversammlung-und-finta-konferenz-17128/79443">https://berlin.antragsgruen.de/LDK24-1/finta-vollversammlung-und-finta-konferenz-17128/79443</a>]). Der vorliegende Änderungsantrag legt zudem den Begriff „INTA*-Personen“ nahe.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 14:19:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04: Tenko-Aemilia Bauer</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/tenko-aemilia-bauer-17990</link>
                        <author>Tenko-Aemilia Sappho Johanna Bauer (KV Bad Dürkheim)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/tenko-aemilia-bauer-17990</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2dr24/tenko-aemilia-bauer-17990/viewimage?sectionId=571" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>0</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Müde, resigniert und trotzdem da – depressive AntiFa“, steht schon seit viel Jahren in meinem Whatsapp-Status, ab und zu ausgetauscht mit „transgeschlechtliche“ statt „depressive“. Mit diesem Slogan hat Nico Semsrott definitiv in vielerlei Hinsicht meine Lebensrealität getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen mit Vielfaltsmerkmalen werden ihn kennen diesen Zustand, insbesondere spüre ich das immer wieder in queeren Kontexten. Die Diskriminierung der wir tagtäglich ausgesetzt sind, sorgt in Kombination mit der fast genauso alltäglichen Auseinandersetzung mit uns selbst nicht selten für langfristige Schäden unserer Gesundheit, insbesondere der psychischen. Burn-Out, Depression, PTSD und viele andere, meist chronische Diagnosen, begleiten unseren Alltag. Wegen der beiden ersteren, kann ich auch leider nicht in Potsdam dabei sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und doch geben wir nicht auf. Wie auch? Die Welt brennt zunehmend lichterloh, jede vernunftgeleitete, rationale Politik beißt in Medien und dem gesellschaftlichen Diskurs zunehmend auf Granit. Gleichzeitig müssen wir auch mit der lange sich anbahnenden Realität umgehen, dass Populismus und Faschismus im Herzen der Politik angekommen sind und demokratische Mehrheiten, egal in welcher Ausprägung, kein Automatismus bei Wahlen mehr sind. Das war in anderen Ländern schon länger so, bei uns vereinzelt auch, aber jetzt geht es wirklich zunehmend um unser demokratisches System in seiner Ganzheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer angesichts der aktuellen Lage resigniert und sich zurückzieht handelt menschlich und verständlich. Aber wie wir aus leidvoller Geschichte und Gegenwart wissen: Vor den Menschen in ihrer Vielfalt macht das Böse nicht einfach halt, so sehr wir uns auch einigeln mögen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Djenabou, Atahan und Ellen durfte ich die vergangenen zwei Jahre im Präsidium für euch daran mitwirken, dass wir in insbesondere zwei Punkten keinen Schritt zurückweichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Unsere Partei vielfältiger zu machen und das Wasser, dass wir predigen, auch selbst trinken.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Immer wieder mit Anträgen, Diskussionen und Veranstaltungen Positionen abstecken, die deutlich machen, dass wir als Partei nicht den verfehlten Weg der meisten demokratische Akteur:innen nach rechts mitgehen werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden keine rechten Narrative übernehmen im Irrglauben, dass sich dann die Wahlergebnisse der Faschisten halbieren. Genauso wenig sind wir bereit unsere vielfältige Gesellschaft dem Pragmatismus zu opfern oder den Kampf für eine Verbesserung der Verhältnisse hintenanzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Demokratie kann ohne Vielfalt auf Dauer nicht funktionieren. Das gilt genauso für die Partei wie für das Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei durften wir in den zwei Jahren auch als Präsidiumsmitglied gemeinsam mit euch viele Erfahrungen sammeln und Dinge anstoßen. Auch der Antrag von Pegah und dem Bundesvorstand auf diesem Diversitätsrat trägt diesen Umständen Rechnung. Es gilt jetzt weitere Pflöcke einzuschlagen, um unsere Arbeit als Diversitätsratsrat stärker in der Partei zu verankern und dabei immer selbstkritisch zu hinterfragen „was können wir verbessern“? Dabei gehen wir nun einen ersten Schritt und weitere müssen folgen. Strukturdebatten sind oft anstrengend, aber gemeinsame, offen und demokratisch erarbeitete Struktur schützt vor Willkür und ist die Grundlage für nachhaltige Veränderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wäre mir eine große Freude, diesen Weg in der Partei und außerhalb weiter mit euch gehen zu dürfen. Ich kann nicht versprechen, dass meine Gesundheit dabei immer mitspielen wird, aber die Arbeit im Präsidium hat immer wieder gezeigt: Wir sind ein Team, dass einander in allen Lebenslagen auffängt. Dafür möchte ich Djenabou, Atahan, Ellen, Pegah danken, insbesondere aber auch Naima und dem Team des Vielfaltsreferats, ohne die vieles schwieriger gewesen wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und am Ende gilt als gute Antifaschistin auch für mich „trotzdem da“. In diesem Sinne: Auf geht’s!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tenko</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>P.S.: Angesichts meiner Abwesenheit stehe ich euch gerne im Vorfeld der Sitzung für Rückfragen unter bauer.tenko@googlemail.com oder der 0171 2926878 zur Verfügung.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 06 Sep 2024 16:56:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-03: Djenabou Diallo Hartmann</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/djenabou-diallo-hartmann-24320</link>
                        <author>Djenabou Diallo Hartmann (Hannover (OV Garbsen))</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/djenabou-diallo-hartmann-24320</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2dr24/djenabou-diallo-hartmann-24320/viewimage?sectionId=571" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>39</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Conakry</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit mehreren Jahren engagiere ich mich intensiv für eine weltoffene und gleichberechtigte Migrationsgesellschaft. Aber wir erleben seit ein paar Jahren bei uns und allgemein in ganz Europa, dass oft die Unantastbarkeit der Menschenwürde wohl nicht für Minderheiten und Menschen auf der Flucht gilt (GEAS und hier bei uns mit dem Rückführungsverbesserungsgesetz und zuletzt die Abschiebung nach Afghanistan). Werte unserer Demokratie und Menschenrechte werden mit Füßen getreten und wir Grüne sind mehr denn je gefragt, um diese zu verteidigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Idee einer Gesellschaft, die Frieden, Wohlstand und Solidarität für alle Menschen sichern sollte, bröckelt massiv und die Wahlen in Thüringen und Sachsen machen es mehr als deutlich. Eine starke, weltoffene Gesellschaft, die global Verantwortung übernimmt, fehlt. Wir Grüne in Regierungsverantwortung im Bund müssen alles tun, um diese Werte zu verteidigen und zu schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn moderne Gesellschaften beruhen nicht auf Solidarität, die aus Ähnlichkeit erwächst, sondern auf Solidarität, die auf Verschiedenheit und gegenseitiger Abhängigkeit fußt. Das haben wir Grüne verstanden und wollen uns für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir erleben derzeit überall auf der Welt, aber auch bei uns in Deutschland eine Polarisierung und öffentliche Debatten die rassistisch, diskriminierend und ausgrenzend gegenüber Queeren, BIPoCs, Menschen mit Behinderung, andere Religionszugehörige und weitere Minderheiten sind. Immer mehr Organisationen/Initiativen fordern von uns Parteien sich endlich unter anderem rassismuskritisch aufstellen. Wir Grüne können die Vorreiter*innen-Rolle übernehmen und ungleiche Behandlungen mit strukturellen Maßnahmen bekämpfen. Um diese Veränderungen für unsere Gesellschaft zu erreichen, haben wir bei uns anfangen. Aber dieser Prozess ist am Anfang und es ist noch sehr viel zu tun. Wir können stolz darauf sein seit 1986 ein Frauenstatut zu haben. Im Jahr 2024 müssen wir die Veränderungen da draußen erkennen und der vielfältigen Gesellschaft als Partei Angebote machen. Was bedeutet, eine gleichberechtigte politische Teilhabe und Repräsentation für alle zu ermöglichen, um Diskriminierung entgegenzuwirken. Ich habe mich in unserer LAG Migration und Flucht zusammen mit unserem Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay, dafür eigesetzt, dass wir als Partei in Niedersachsen vielfältiger werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb hat es unsere LAG sehr gefreut, als der von uns vorgelegte Diversitätsantrag beim Landesparteitag 2019 angenommen wurde. Es ist gut, dass unsere Bundespartei auch diesen Weg gegangen ist und wir ein Vielfaltstatut haben. Dieses wichtige Gremium, wir als Bundesdiversitätstat, haben die Aufgabe, dazu beizutragen, schnell voranzukommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam arbeiten wir an unseren Parteistrukturen, um sie in allen Bereichen vielfältiger aufzustellen und ebenfalls an Empowerment-Maßnahmen, um Vielfalt in unserer Partei zu fördern. Das freut mich sehr, denn wir müssen dazu beitragen unsere Demokratie resilienter zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte weiterhin mit Euch gemeinsam dafür sorgen, dass die Beschlüsse, die wir als Diversitätsrat fassen, nachhaltig angegangen und umgesetzt werden. Ich bin vor 12 Jahren Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen geworden, um mich für eine offene Gesellschaft einzusetzen, bei der die geschlechtliche Orientierung, eine Behinderung, die Herkunft, Hautfarbe oder Religion kein Problem darstellen. Denn Bündnis/ 90 Die Grünen kann als Partei, sich ernsthaft für Gleichberechtigung und den Schutz von Minderheiten einsetzen. Dafür werde ich ganz persönlich in unserer Partei konstruktiv streiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Eure Unterstützung erneut als Mitglied unseres Präsidiums würde ich mich sehr freuen, um mit Euch für eine Gesellschaft der Vielen zu werben, und Teilhabe in unserer Partei zum Erfolg zu führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vielen Dank</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Djenabou</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Djenabou Diallo Hartmann </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Studium der Politikwissenschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bis zu meiner Wahl im Niedersächsischen Landtag, war ich Referentin für Politische Bildung für Geflüchtete bei amfn e.V (Arbeitsgemeinschaft Migrant*innen und Flüchtlinge in Niedersachsen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Seit November 2022 Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geburtsdatum und -ort:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>11.04.1985 (39 Jahre alt), Conakry</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Familienstand: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zwei Kinder (17 und 5 Jahr alt)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geschlecht: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiblich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Regionsverband: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hannover (OV Garbsen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Themen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Migration und Flüchtlingspolitik, Antirassismus, Europa und Internationale Politik, Kinder, Jugend und Familie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Grünes Engagement:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen seit 2012</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Von Februar 2015 bis Oktober 2018- Beisitzerin im Landesvorstand der Partei und von Juni 2021 bis März 2023 (Niedersachsen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Von September 2019 bis Dezember 2021 Sprecherin der LAG Migration und Flucht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegierte für die Bundes- und Landesdelegierten-Konferenzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Seit Anfang 2014 Delegierte für die BAG Globale Entwicklung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Seit November 2021 Kommunalpolitikerin im Stadtrat meiner Stadt Garbsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied im Diversitätsrat unserer Partei im Bund- und Landesverbands- Niedersachsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sonstiges: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied in der Kommission zu Fragen der Migration und Teilhabe (des niedersächsischen Landtages)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied beim NABU</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied bei der Tafel Garbsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied beim DRK Garbsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>amfn e.V (Arbeitsgemeinschaft Migrant*innen und Flüchtlinge in Niedersachsen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied beim Flüchtlingsrat Niedersachsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied im Verein Unterstützerkreis für Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied beim Freundeskreis Malawi und Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre e.V</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Fördermitglied bei SOS Méditerranée (Europäische Organisation zur Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer)</li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 03 Sep 2024 12:46:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-02: Frauen- und Kinderschutz und Vielfaltsmerkmale</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2701</link>
                        <author>Elena Lorente-Rodriguez (KV Mannheim)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2701</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Gesellschaft stellt sich immer vielfältiger dar, insbesondere bei Kollektiven, deren eingetretene oder bestehende Vulnerabilität dazu führt, an das Sozialhilfesystem angewiesen zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist der Alltag von Fach- und Führungskräften im Bereich der Frauenhilfe (Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie Frauenberatungsstellen), die sich mit allen Vielfaltsmerkmalen der Klientel auseinandersetzen müssen. Ein bedeutender Anteil der Frauen, die nach einem Schutzplatz suchen, hat Migrationshintergrund, gehört zu einem sozialen Umfeld, das unter anderem von Gewalt betroffen ist, oder leidet unter gesundheitlichen oder funktionellen Problemen. Ihre Deutschkenntnisse sind übrigens oft niedrig. Die Person selbst, die Fach- und Führungskräfte in den Einrichtungen, die die Leistungen zur Hilfe gegen Gewalt erbringen, sowie das Sozialhilfesystem sind die Akteure, die gegen diese Hindernisse wehren müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen Kontext sowohl intern als auch extern deutlich zu machen, ist der Vorschlag:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Intensivere interne Zusammenarbeit mit unseren Kolleg:innen der Frauenpolitik, vor allem im Sinne des intersektionalen Feminismus, und Einbeziehung der Vielfaltsmermale in das Sozialhilfesystem unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Frauenhäuser und der Bewohnerinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Zusätzlich zu den anderen notwendigen Themen wie Stalking, digitale Gewalt, Erweiterung der förderfähigen Inhalte der Personalqualifizierung in Fragen der Vielfalt und der Ungleichheitenbekämpfung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Im Bundestagswahlprogramm sollen der Schutz von Frauen und Kindern sowie der Bau von Frauenhäusern und die Erweiterung der Zahl der Beratungs- und Anlaufstellen im Mittelpunkt stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Einführung einer Antidiskriminierungspolitik bei der Erbringung von Leistungen im Hilfesystem für Frauen und Kinder.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 14:14:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-01: Bündnisgrüne FINTA*-Listen - Zeitgemäße Geschlechtergerechtigkeit bei der Quotierung durchsetzen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700</link>
                        <author>Martin Helbig (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2700</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diversitätsrat setzt sich im Bundesverband für ein geeignetes Verfahren für einen transparenten und beteiligungsorientierten Prozess für Maßnahmen und konkrete Förderinstrumenten für eine breitere Repräsentanz und Sichtbarkeit von geschlechtlicher Vielfalt (inter, trans, nicht-binär, agender) ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Verfahren sind die Vorstände aller Landesverbände einschließlich der jeweiligen Frauen*- und Vielfaltspolitischen Sprecher*innen, die BAG Frauenpolitik, die BAG Lesbenpolitik, die BAG Schwulenpolitik, der Bundesfrauenrat, die GRÜNE JUGEND und externe Expert*innen einzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Prozess verfolgt das Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre zu prüfen, wie durch eine Erarbeitung und Überarbeitung von Förderinstrumenten, wie auch Quotenregelungen, die politische Teilhabe und Sichtbarkeit von Inter, trans, nicht- binären und agender Personen erhöht werden kann.<br>
Der Landesvorstand ist verpflichtet in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand zu berichten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 00:07:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-02: Listen vielfältig besetzen - Vielfaltsstatut umsetzen</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2699</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 26.08.2024)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2699</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vielfalt unserer Partei und unserer Gesellschaft ist unsere Stärke. Wenn mehr Menschen ihre Perspektiven in die Demokratie einbringen, macht das die politischen Entscheidungen besser. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat sich mit dem Vielfaltsstatut dazu verpflichtet, Repräsentation von gesellschaftlich diskriminierten oder benachteiligten Gruppen mindestens gemäß ihrem gesellschaftlichen Anteil auf der jeweiligen Ebene herstellen zu wollen. Das betrifft Funktionär*innen, Parlamentarier*innen und Angestellte auf allen Ebenen der Partei. Der Diversitätsrat wurde eingesetzt, um die Einhaltung und die Umsetzung des Vielfaltsstatuts zu kontrollieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Kontrollfunktion in der Besetzung von Listen umzusetzen, hat der Diversitätsrat, vertreten durch sein Präsidium, folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Der Diversitätsrat schickt vor anstehenden Listenaufstellungen und Votenvergaben für die Landes-, Bundes- und Europaebene ein Schreiben an die entsprechenden Parteivorstände. In diesem nimmt der Diversitätsrat auf die Ergebnisse der alle zwei Jahre stattfindenden Vielfaltserhebung Bezug und weist auf die notwendige Umsetzung der Ziele des Vielfaltsstatus hin. Der Diversitätsrat lädt diese Parteivorstände in diesem Zuge zu einer Sitzung mit dem Präsidium des Diversitätsrates und dem*der vielfaltspolitischen Sprecher*in des Bundes ein, um gemeinsam die Umsetzung der Ziele des Vielfaltsstatus bei den anstehenden Listenaufstellungen oder Votenvergaben zu besprechen. Im Jahr 2025 sind dies die Landtagswahl im März in Hamburg und die Bundestagswahl im September.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Der Diversitätsrat weist dabei die Parteivorstände auch auf die vorhandenen vielfaltspolitischen Empowernment- und Weiterbildungsangebote hin und holt sich Feedback dazu ein.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 13:24:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-01: Bundestagswahl 2025 - Wir gestalten die vielfältige Migrationsgesellschaft</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2698</link>
                        <author>Präsidium Diversitätsrat (dort beschlossen am: 29.08.2024)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2698</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Diversitätsrat beschließt, den folgenden Antrag auf der BDK im November 2025 einzureichen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bundestagswahl 2025 - Wir gestalten die vielfältige Migrationsgesellschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob über Klimaschutz, Migration oder Diversität: In unserem Land wird derzeit viel diskutiert. Der Rückschluss, dass wir in einer zutiefst polarisierten Gesellschaft leben, ist aber dennoch nicht folgerichtig.Denn unsere Demokratie ist auf ständige Aushandlung und gemeinsame Verständigung angewiesen; sie sind Ausdruck einer lebendigen und vielfältigen Gesellschaft. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen befürworten eine plurale, liberale Gesellschaft und erkennen an, dass wir eine Migrationsgesellschaft sind. Das haben nicht zuletzt die Demonstrationen gegen rechtsextreme Kräfte, wie die AfD, und für den Schutz unserer Demokratie gezeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Land ist vielfältiger denn je. Diese Vielfalt ist eine zentrale Stärke unserer Gesellschaft. Immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen tragen aktiv zu den Aushandlungsprozessen bei, wie wir als Gemeinschaft zusammenleben wollen. Migrant*innen und ihre Nachkommen haben maßgeblich zum Aufbau und zur Weiterentwicklung unseres Landes beigetragen. Sie sind ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft und spielen eine Schlüsselrolle in der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine stetig voranschreitende und gelingende Integration und Teilhabe führt aber auch zu der Entstehung neuer Konflikte in unserer Gesellschaft. Denn die zunehmende Vielfalt und Teilhabe führt zu einer zunehmenden Gegenwehr derer, die die Vielfalt unserer Gesellschaft infrage stellen. Rechtsextreme und reaktionäre Akteur*innen versuchen, unsere Gesellschaft in scheinbar unvereinbare Lager zu spalten und Menschen gegeneinander auszuspielen. Ihre aggressive Rhetorik findet sowohl in Deutschland als auch in Europa zunehmend Zustimmung, was sich im Aufstieg rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien zeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgabe aller demokratischen Parteien muss es sein, dem Rechtsruck eine klare Absage zu erteilen und stattdessen die Aushandlungsprozesse zur Gestaltung unseres Zusammenlebens konstruktiv zu fördern. Einer Aneignung reaktionärer Rhetorik und einer Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses nach rechts müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen. Denn gerade in Krisenzeiten brauchen wir Zusammenhalt und eine Gesellschaft, die allen Bürger*innen gleiche Rechte und Möglichkeiten sichert und den Wohlstand gerecht verteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solange wie beispielsweise Menschen mit Migrationsgeschichte auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert, Menschen mit Behinderung der Zugang zu vielen Lebensbereichen verwehrt wird, queere Familienformen nicht anerkannt werden und Kinder aus armutsbetroffenen Familien nicht denselben Zugang zu Bildung haben, ist das Versprechen der liberalen und gleichberechtigten Gesellschaft nicht erfüllt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reaktionäre Kräfte bezeichnen das Eintreten für Vielfalt und Gleichberechtigung oft als „Kulturkampf“. Gleichzeitig bemängeln einige Linke, dass es sich dabei um Einzelinteressen handle und die grundlegende ökonomische Verteilungsfrage in den Hintergrund rücken würde. Doch für uns bedeutet der Einsatz für Gleichberechtigung und Vielfalt immer auch den Einsatz für soziale Gerechtigkeit und eine Politik, die Ressourcen gerecht verteilt. Denn als feministische Partei wissen wir, dass die Frage der Verteilung von Ressourcen eng mit der Frage der Diskriminierungsfreiheit verknüpft ist. Dort, wo es keine gerechte Verteilung von Ressourcen gibt, wird es keine gerechte Gesellschaft geben. Und dort, wo es keine Diskriminierungsfreiheit gibt, wird es keine gerechte Verteilung von Ressourcen geben. Menschen mit Migrationsgeschichte, queere Menschen, Frauen, Menschen mit geringem sozio-ökonomischen Status und behinderte Menschen sind häufig die Ersten, die die Folgen ungleicher Verteilung und systemischer Diskriminierung zu spüren bekommen. Ihre Erfahrungen und Perspektiven müssen daher zentral in den politischen Diskurs einfließen, um wirklich alle einzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen, dass unser Land stärker ist, wenn wir in unserer Vielfalt zusammenhalten. Wir wissen, dass unsere Gesellschaft stärker ist, wenn wir uns in gegenseitigem Respekt vor unseren unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Lebensrealitäten begegnen. Das zu leben, kann herausfordernd sein. Doch Konflikte, die konstruktiv ausgetragen werden, sind der Motor des gesellschaftlichen Fortschritts. Das Zusammenbringen unterschiedlicher Perspektiven führt dazu, dass mehr produktive und kreative Energie freigesetzt wird; es führt dazu, dass wir als Gesellschaft bessere Antworten auf die Krisen unserer Zeit finden. Aufgabe der Politik ist es, den Rahmen für eine konstruktive Debattenkultur zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zur Bundestagswahl gilt es mehr denn je, unsere vielfältige und demokratische Migrationsgesellschaft zu verteidigen. Dafür braucht es eine Vision, die nicht spaltet, sondern Probleme konstruktiv und gemeinsam löst. Dabei werden wir von folgenden Grundsätzen geleitet:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine gerechte Gesellschaft - der Kampf für die gleichberechtigte Teilhabe, Freiheit, Feminismus, Vielfalt und Gerechtigkeit sind Teil unserer DNA. Wir wollen, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu Ressourcen und Teilhabe haben. Wir stehen für eine Politik, die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielfalts- und Antidiskriminierungspolitik sind Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Gesellschaft. Wir stehen für eine Politik, die den Menschen in seiner Vielfalt in den Mittelpunkt rückt, gleichberechtigte Teilhabe garantiert und unterschiedliche Interessen und Erfahrungen einbezieht. Für uns ist das kein „Nice-to-have“ oder das Erfüllen von Einzelinteressen, sondern eine zentrale Frage unserer Demokratie. Denn dort, wo Menschen ausgeschlossen werden, wenden sie sich ab; dabei kann unsere Gesellschaft nur dann stark sein, wenn Menschen an ihrer Gestaltung mitwirken. Wir verstehen Antidiskriminierungspolitik als Politik, die Fortschritt für alle Menschen in diesem Land bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir gestalten eine Integrationspolitik, die Perspektiven schafft und Ankommen in einer vielfältigen Migrationsgesellschaft als wechselseitigen Prozess mit dem Ziel, gleiche Zugänge und Teilhabechancen in allen Bereichen des Lebens zu schaffen, versteht. Dieser Prozess stellt sowohl eine Herausforderung für die, die neu zu uns kommen, als auch für alle, die schon länger hier leben. Diesen Herausforderungen stellen wir uns und erarbeiten Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Wir wollen, dass Deutschland zu einem stabilen und gut funktionierenden Einwanderungsland wird, Menschen zusammenkommen und wir als Gesellschaft einen gemeinsamen Weg einschlagen. Anstatt zu spalten und Gruppen gegeneinander auszuspielen, führen wir unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammen, nehmen sie ernst und sehen die Chancen, die mit der Förderung einer vielfältigen Gesellschaft einhergehen. Dabei stellen wir uns einer Verschiebung des Sagbaren sowie pauschalisierenden und diskriminierenden Aussagen entschieden entgegen. Denn sie verhindern den demokratischen Diskurs und verschärfen unsere gesellschaftlichen Konflikte. So schaffen wir Vertrauen in unsere Integrationspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schaffen den Rahmen für die konstruktive Austragung gesellschaftlicher Konflikte. Wir wollen, dass alle Menschen in unserem Land gesehen und gehört werden. Demokratie lebt vom Dialog und dem Wettstreit um die besten Ideen. Nicht selten sind diese Konflikte anstrengend und verlangen uns als Gesellschaft viel ab. Doch im gemeinsamen Ringen setzen wir die Maßstäbe für unser Zusammenleben neu und erweitern als Gesellschaft unsere Perspektive. Wir nehmen uns dieser Konflikte an. Grundlage dafür sind immer die Prinzipien des Grundgesetzes sowie die Rechte und Pflichten, die sich daraus ergeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine Politik, die die Vielfalt unserer Gesellschaft stärkt und die Freiheit aller verteidigt. Wir gestalten die Zukunft Deutschlands als eine gerechte, offene und vielfältige Migrationsgesellschaft. Die Debatten der letzten Monate, wie beispielsweise um das Selbstbestimmungsgesetz, Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen, haben viele Menschen aus marginalisierten Gruppen vor den Kopf gestoßen. Hier wollen wir wieder Vertrauen zurückgewinnen. Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es unsere Aufgabe, dem Rollback von Teilen unserer Gesellschaft entschieden entgegenzutreten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 13:21:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-01: Soziale Ungleichheit im Alter bekämpfen!</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2697</link>
                        <author>Evelyn Thies (KV Ulm)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/motion/2697</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wie können wir für unsere Alten sorgen, ohne den Jungen „die Zukunft zu nehmen“? Für Reformen in den Alterssicherungssystemen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In letzter Zeit ist viel von der Belastung der Gesellschaft und insbesondere der Jüngeren durch die starken Altersjahrgänge, die Rentenzahlungen und die hohe Zahl an Pflegebedürftigen die Rede. Die hieraus abgeleiteten Forderungen nach geringeren Rentensteigerungen, längerer Lebensarbeitszeit oder Kürzung von Hinterbliebenenrenten lösen Ängste bei den Betroffenen aus, insbesondere den weniger begüterten. Sind wir Alten vor allem eine Last für die Jüngeren? Sind die Renten wirklich zu hoch oder gibt es andere Wege, die Finanzierungsprobleme zu lösen? Unsere Gesellschaft braucht die „jungen Alten“ für die Betreuung der Enkel, aber auch der hochbetagten Eltern, für ehrenamtliche Fürsorgearbeit in Familie und Gesellschaft. Ohne diesen Einsatz würden heute und in Zukunft Erwerbsarbeit und gesellschaftliches Leben nicht funktionieren. Diese Arbeit sollte gewürdigt und die Alten nicht vor allem als (finanzielle) Last gesehen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lösungsansätze, Gegenmaßnahmen / Reformvorschläge:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lösungsansätze: Ein neuer Gesellschaftsvertrag sollte versuchen, Interessen der jungen und der älteren Generation zusammenzubringen. Helfen würde eine grundlegende Reform der Sozialsysteme, zum Beispiel eine Renten- bzw. Bürgerversicherung, in die alle einzahlen (auch Beamte, Freiberufler und Selbständige). Niedriglöhne und Minijobs würden dann der Vergangenheit angehören und die junge Generation müsste das Alter weniger fürchten. Die Rente sollte so organisiert sein, dass sie Armut im Alter verhindert. Unsere reiche und soziale Gesellschaft darf nicht zulassen, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, in Armut geraten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 09:36:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-02: Atahan Demirel</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/2dr24/atahan-demirel-508</link>
                        <author>Atahan Demirel (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/2dr24/atahan-demirel-508</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2dr24/atahan-demirel-508/viewimage?sectionId=571" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>32</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Stuttgart</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>bereits seit zwei Jahren setze ich mich für die gleichberechtigte Teilhabe, Förderung von Vielfalt und Bekämpfung von Diskriminierung im Präsidium des Bundesdiversitätsrats ein. Für mich ist die Arbeit in dieser Funktion überaus befriedigend und wertvoll, weil ich überzeugt davon bin, dass der Diversitätsrat für die Partei eine sehr bedeutsame Rolle einnimmt. Als Person mit sogenannten Vielfaltsmerkmalen weiß ich, dass Barrieren für marginalisierte Menschen den Zugang zu politischer und gesellschaftlicher Teilhabe verwehren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir als Grüne Räume schaffen, in denen Debatten und Anträge für gleichberechtigte Partizipation entstehen können. Diese Räume versuche ich auch als Vorstandsmitglied in Berlin-Charlottenburg zu schaffen, wo ich die für Vielfalt zuständige Person bin und für den Berliner Landesdiversitätsrat delegiert wurde. Mit den Erfahrungen aus der Kommune und dem Land möchte ich den Austausch stärken und so zur Schaffung einer vernetzten Diversitätspolitik beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor allem im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl und der Erstellung des Bundeswahlprogramms möchte ich mich dezidiert für die Interessen von Menschen mit Vielfaltsmerkmalen einsetzen, woran ich auch seit etwa 2,5 Jahren als Referent in der politischen Kommunikation bei einer Migrant*innenselbstorganisation arbeite. Denn Diversität ist kein Selbstläufer, es bedarf der richtigen Anreize und Maßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Derzeit versuchen rechtsextreme Akteur*innen verstärkt unsere plurale Gesellschaft zu zerstören, indem sie einen Keil zwischen die Mitglieder der Vielfaltgesellschaft treiben. Dagegen habe ich letzten Juli auf der CSD-Parade in Stuttgart demonstriert. Als Vertreter einer queer-muslimischen Initiative habe ich gemeinsam mit einer Kollegin von einer queer-jüdischen Organisation und einem Kollegen von einer migrantischen Organisation die Schirmpersonenschaft der CSD-Demo in Stuttgart übernommen, um ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts innerhalb der Community zu setzen. Ähnlich ist es auch im Diversitätsrat: dort sind unterschiedliche Identitäten in Vielfalt geeint. Ganz nach der Devise „wir lassen uns nicht spalten“ möchte ich mich weiterhin im Präsidium des Rats für antirassistische und diversitätssensible Politik starkmachen und bitte daher um euer Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vielen Dank.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ata</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2024 17:12:57 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>