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            <title>49. Bundesdelegiertenkonferenz Karlsruhe: Änderungsanträge</title>
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                <title>49. Bundesdelegiertenkonferenz Karlsruhe: Änderungsanträge</title>
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            </image><item>
                        <title>D-07-56: Solidarität mit Israel: Für Frieden, gegen Hass und Terror</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2619/amendment/18759</link>
                        <author>Karl Wilhelm-Koch u.a. (KV Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2619/amendment/18759</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_471_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 56 bis 59:</h4><div><p>Sicherheitsinteressen ein. Wir fordern eine koordinierte Wiederaufbauhilfe für den Gazastreifen, an der sich auch die EU beteiligen soll. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir fordern eine aktive Rolle der Vereinten Nationen in den Bemühungen um die Schaffung und Sicherung von Frieden in der Region.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir befürworten die Prüfung der Entsendung von UN-Friedenstruppen in den Gazastreifen und ins Westjordanland, um in enger Zusammenarbeit mit den palästinensischen Sicherheitsbehörden dauerhaft weitere Terroraktionen zu verhindern.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 22:09:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-130-3: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18707</link>
                        <author>Jonathan Wiencke (KV Leipzig)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18707</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 130 bis 141:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir wollen, dass Rückführungen rechtsstaatlich durchgeführt werden. Nicht jeder, der nach Deutschland kommt, kann bleiben. Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, hat ein Recht auf Schutz. Wer nach sorgfältiger Prüfung auf asyl- und aufenthaltsrechtliche Voraussetzungen sowie nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel kein Aufenthaltsrecht erhalten hat, muss zügig wieder ausreisen. Dieses Prinzip glaubwürdig anzuwenden, ist eine Voraussetzung für die gesellschaftliche Akzeptanz. Dafür braucht es funktionierende Regeln auch im Bereich der Rückführungen, die stets rechtsstaatliche Standards sicherstellen. Die freiwillige Rückkehr steht dabei für uns im Vordergrund. Menschen, die schwere Straftaten begangen haben, müssen nach Verbüßung ihrer Strafe prioritär zurückgeführt werden. Da, wo Rückführungen notwendig sind, müssen sie auch vollziehbar sein, und dabei stets dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgen, der unsere Leitschnur ist. Gerade der Schutz vulnerabler Gruppen sowie von Familien und Kindern muss sichergestellt sein.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">6. Es gibt keine humanen Abschiebungen!<br><br>Abschiebungen sind immer ein gewaltvolles Herausreißen eines Menschen aus seinem sozialen Umfeld und die Praxis zeigt, dass noch so gut gemeinte &quot;humane Richtlinien für Abschiebungen&quot; daran nichts ändern. Auch nicht, Abschiebungen in Rückführungen umzubenennen. Forderungen, die aus dem fortschreitenden Rechtsruck in dieser Debatte resultieren, wie etwa dem prioritären Abschieben von Straftätern und der damit einhergehenden Stigmatisierung von Migrant*innen und Geflüchteten, der Ausweitung der sogenannten &quot;sicheren&quot; Herkunftsländer oder dem Durchführen von Asylverfahren außerhalb der EU weisen wir zurück. Es ist eine Frage der Menschenrechte denen wir uns verschrieben haben, das Menschenrecht auf Asyl und das Menschenrecht auf Freizügigkeit nicht noch weiter einzuschränken.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Gerade bei der Forderung &quot;Menschen, die schwere Straftaten begangen haben, müssen nach Verbüßung ihrer Strafe prioritär zurückgeführt werden. &quot; sei daran erinnert, dass zum einen die Abschiebung von Straftäter*innen mit Asylschutz, da ihnen z.B. in dem Land, in das sie abgeschoben werden sollen der Tod droht, eine Abschiebung rechtswidrig ist. Zum anderen, dass es für Verbüßung von Straftaten (unabhängig der Schwere) eine Strafe gibt, die nicht aufgrund der Nationalität noch um eine Abschiebung erweitert werden kann und es sich hierbei also nur um das Nachplappern des rechtspopulistischen Diskurses und das Übernehmen von Parolen, die vor 10 - 15 Jahren noch die NPD auf Plakate druckte, handelt. In Zeiten, in denen wir eine Nettozuwanderung von ca. 400.000 Personen jährlich bräuchten, um das derzeitige Niveau von ca. 45 Millionen Erwerbspersonen zu halten, ist jede Abschiebung eine zu viel. Und abgesehen von dieser arbeitsmarktlichen Verwertungslogik, ist es eine Frage der Menschenrechte denen wir uns verschrieben haben, das Menschenrecht auf Asyl oder das Menschenrecht auf Freizügigkeit nicht noch weiter einzuschränken.</p>
<p>Viel mehr muss es einen Gegenpol zum derzeitigen populistischen Überbietungswettbewerb der Entrechtung und Stigmatisierung in der politischen Debatte geben. Dazu gehören natürlich Investitionen in Personal in den Ausländerbehörden, in Integrations- und Sprachkurse, in den Zugang zum Arbeitsmarkt, in Anerkennung von beruflichen Qualifikationen, in mehr Infrastruktur (Schulen, Kitas etc.), die hier in anderen Punkten aufgenommen sind. Wofür wir kämpfen sollten, ist eine Wende im Umgang mit Migrant*innen und Geflüchteten - Weg von der Suche nach dem noch so kleinsten Grund für eine Abschiebung, hin zum Kämpfen um jede*n Einzelne*n, hier ein neues Leben in Würde, in Freiheit und in Gleichheit vor dem Gesetz führen zu können (Artikel 1 und Artikel 7 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 13:07:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-196: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18705</link>
                        <author>Kathrin Henneberger (KV Mönchengladbach)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18705</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 195 bis 197 einfügen:</h4><div><p>Hinzu kommen die sich verschärfende Klimakrise sowie strukturelle Ursachen, die in wirtschaftlichen und sozialen, aber auch politischen Unsicherheiten liegen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Die Klimakrise führt bereits dazu, dass Regionen unbewohnbar werden. Es braucht hier eine solidarische Antwort der Weltgemeinschaft, damit Menschen in Würde umsiedeln und ein sicheres neues Zuhause finden können.</ins> Die allermeisten Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, sind Binnenvertriebene oder finden Zuflucht in </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Pazifische Inseln oder die Sahelzone sind Beispiele, wo die Klimakrise bereits Verursacht das Regionen unbewohnbar werden. Mit Blick der sich verschärfenden Auswirkungen der Klimakrise ist es wichtig dies ehrlich zu bennenen und Lösungen einzufordern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 12:10:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-01-049: Solidarität mit Israel: Für Frieden, gegen Hass und Terror</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/solidaritat-mit-israel-fur-frieden-gegen-hass-und-terror-62206/18704</link>
                        <author>Johannes Mihram (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/solidaritat-mit-israel-fur-frieden-gegen-hass-und-terror-62206/18704</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 48 bis 50 einfügen:</h4><div><p>auch für die Zukunft zu garantieren: Dauerhaften Frieden kann es nur auf politischem Wege geben. Wir setzen uns <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">vehement </ins>für eine verhandelte Zwei-Staaten-Regelung auf der Grundlage der Grenzen von 1967 ein, bei der der Staat Israel und ein souveräner, demokratischer und </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 12:07:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-046-2: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18703</link>
                        <author>Johannes Rückerl (KV Regensburg-Stadt)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18703</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 45 bis 47 einfügen:</h4><div><p>einerseits und unkontrollierter Grenzen andererseits. Wir verteidigen das Grundrecht auf Asyl und unsere internationalen Verpflichtungen wie die Genfer Flüchtlingskonvention.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Hierfür müssen wir alles tun um den Angekommenen einen guten Start zu ermöglichen. Sie brauchen eine menschenwürdige Unterbringung, am besten in dezentralen Wohnungen, sowie eine Versorgung, die vor Armut schützt und einen Neuanfang in Würde ermöglicht. Auch ermöglichen wir ihnen, eine Arbeit aufzunehmen, eine Ausbildung zu machen oder ein Studium anzufangen. Es gibt bereits unzählige Beispielen für erfolgreiche Integration, für welche aber immer beide Seiten offen sein müssen - wenn wir die Grundlagen für den Aufbau eines guten Lebens ermöglichen und die Aufgenommenen vorurteilsfrei und mit offenen Armen willkommen heißen, fällt ihnen die Integration einfacher.</ins> Wir wollen aber nicht nur ein Bekenntnis abgeben, wir wollen diesen Anspruch pragmatisch </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wie Menschen sich bei uns in die Gesellschaft einleben, hängt entscheidend davon ab, welche Lebensbedingungen und Möglichkeiten wir ihnen bieten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:49:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-03-001: Waffenstillstand und Friedensinitiative für Israel und Palästina sind unerlässlich</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/waffenstillstand-und-friedensinitiative-fur-israel-und-palastina-sind-7895/18702</link>
                        <author>Klemens Griesehop (KV Berlin-Pankow)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/waffenstillstand-und-friedensinitiative-fur-israel-und-palastina-sind-7895/18702</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 4:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">„<em>But as the last twenty years, and even more so the events of this horrific Shabbat, prove, all the military might on the earth will not provide defense and security. A political solution is the only pragmatic thing that is possible – we are obligated to try, and we must begin this work today.</em>”</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Angriffe der Hamas auf Israel am 7. Oktober sind eine Zäsur. Die Hamas-Terroristen haben auf brutale Weise weit über tausend Menschen ermordet und über 240 Geiseln genommen. BÜNDNIS<br>90/DIE GRÜNEN verurteilt diesen Terrorakt aufs Schärfste. Wir stehen nach diesen<br>fürchterlichen Taten fest an der Seite Israels und seiner Bürger*innen. Wir trauern mit den<br>Angehörigen der Opfer. Wir zollen allen Respekt, die in diesen schweren Stunden Menschen<br>gerettet, Verwundete und Hinterbliebene betreut haben.<br>Die besondere Beziehung Deutschlands zu Israel muss vor dem Hintergrund des historischen<br>Zivilisationsbruches, des staatlich organisierten und systematisch durchgeführten Mordes an<br>sechs Millionen Jüdinnen und Juden im nationalsozialistischen Deutschland, gesehen werden.<br>Der Staat Israel wurde 1948, drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, gegründet und sein<br>Existenzrecht ist für das Nachkriegsdeutschland deshalb ein wesentlicher Bestandteil der<br>außenpolitischen Orientierung geworden, genauso wie das Diktum „Nie Wieder“, in dem Sinn,<br>dass jüdisches Leben in Deutschland sicher sein muss. Denn dies gilt für unsere<br>grundgesetzlich geschützten Werte, die natürlich für alle in Deutschland lebenden Menschen,<br>unabhängig von ihrer religiösen und weltanschaulichen Orientierung, gelten.<br>SICHERHEIT VERTEIDIGEN, VÖLKERRECHT BEACHTEN, MENSCHEN SCHÜTZEN<br>Israel hat wie jeder andere Staat das in Artikel 51 der UN-Gründungscharta völkerrechtlich<br>verbriefte Recht, sich gegen einen bewaffneten Angriff zu verteidigen, damit die Regierung<br>ihrer Pflicht nachkommen kann, ihre Bürger*innen dauerhaft zu schützen. Dabei müssen die<br>übernommenen Selbstverteidigungsmaßnahmen in Rahmen, Umfang, Dauer und Intensität<br>verhältnismäßig sein.<br>Unter dem Krieg zwischen Israel und der Hamas leidet vor allem auch die palästinensische<br>Zivilbevölkerung, die völkerrechtswidrig von Wasser, Benzin, Strom, Nachrichtenverbindungen<br>und Nahrungsmitteln sowie von medizinisch notwendigen Medikamenten und Materialien<br>abgeschnitten wird, da die israelische Regierung Gaza abgeriegelt hat und alle Zugänge<br>kontrolliert. Die Behinderung der Lieferung von Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten<br>und Energie verstößt gegen das internationale Völkerrecht und muss beendet werden. Das Leid<br>der Menschen in Gaza, die unter schwersten Bedingungen der Besatzung leben müssen, macht uns<br>tief betroffen.<br>Die verschärfte Blockade des Gazastreifens muss beendet werden. Schwerkranke,<br>Schwerverletzte, ältere Menschen, Neugeborene und traumatisierte Kinder und Jugendliche<br>müssen schnellstmöglich in Krankenhäuser in das benachbarte Ausland überführt werden, weil<br>die medizinische Versorgung in Gaza seit dem israelischen Angriff nicht mehr gewährleistet<br>ist und somit die nächste humanitäre Katastrophe droht.<br>Wir stehen uneingeschränkt an der Seite der israelischen Bevölkerung. Jedoch stehen wir auch<br>fest an der Seite der Zivilbevölkerung in Palästina. Wir fordern, dass die humanitäre Hilfe<br>die notleidenden Menschen im Gaza-Streifen, die unter einem permanenten Kriegszustand<br>leiden, erreicht. Dort gibt es für die 2.1 Millionen Einwohner*innen, von denen mehr als die<br>Hälfte jünger als 20 Jahre ist, keine sicheren Zufluchtsorte. Dafür sind ein humanitärer<br>Waffenstillstand und sichere Korridore von entscheidender Bedeutung.<br>Die Hamas und andere extremistische Gruppen müssen sofort alle Geiseln freilassen und<br>umgehend ihre Raketenangriffe einstellen.<br>Der Terrorangriff der Hamas entbindet Israel nicht, sich an die völkerrechtlichen Regeln<br>auch im Kriegsfall zu halten. Sicherheit muss es auch bedingungslos für die palästinensische<br>Zivilbevölkerung, insbesondere für Frauen und Kinder geben. Angriffe auf Krankenhäuser sind<br>nicht akzeptabel.<br>Wir fordern die strikte Einhaltung des humanitären Völkerrechts durch alle Kriegsparteien,<br>in Israel, im Gazastreifen und im Westjordanland.<br>Wir zollen Respekt den Freiwilligen, Mitarbeiter*innen von Hilfsorganisationen, sowie<br>Journalist*innen, die bei ihrer Arbeit vor Ort ihr Leben riskieren. Wir gedenken der<br>zahlreichen unschuldigen Opfer in deren Reihen.<br>NACH DEM KRIEG<br>Wir fordern eine UN-koordinierte Wiederaufbauhilfe für den Gazastreifen, an der sich auch<br>die EU beteiligen soll. Dieser kann nur in einem gesicherten und stabilisierten Umfeld<br>stattfinden.<br>Daher befürworten wir die Prüfung der Entsendung von UN-Friedenstruppen in den Gazastreifen<br>und ins Westjordanland, um in enger Zusammenarbeit mit den palästinensischen<br>Sicherheitsbehörden dauerhaft weitere Terroraktionen zu verhindern. Dazu unterstützen wir<br>die Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Dies muss ein intensives<br>Engagement zur Vertrauensbildung zwischen den israelischen und palästinensischen<br>Bewohner*innen umfassen, denn nur durch Respekt und Verbundenheit ist Frieden möglich.<br>Wir unterstützen eine dauerhafte Friedenslösung wie die Zweistaatenregelung auf Grundlage<br>der „Oslo-Abkommen“, der nachfolgenden Abkommen und Vereinbarungen und der entsprechenden<br>UN-Resolutionen.<br>Diese Friedensinitiative muss gegen alle extremistischen Gruppierungen auf beiden Seiten<br>durchgesetzt werden. Dabei sind wir offen für alternative Friedenslösungen. In jedem Fall<br>muss dauerhaft gewährleistet sein, dass Israelis und Palästinenser*innen als<br>gleichberechtigte Bürger*innen in gesicherter Rechtsstaatlichkeit leben können. Wir sehen<br>hier die deutsche Regierung in der Pflicht, initiativ zu werden.<br>Wir verurteilen die Besatzungspolitik der israelischen Regierung, welche die fortwährende<br>rechtswidrige Landnahme durch jüdische Siedler*innen unterstützt. Ebenso verurteilen wir die<br>gewalttätigen Übergriffe der Rechtsextremen und der radikalen Siedler*innen im<br>Westjordanland. Diese Gewalt nimmt täglich mit zahlreichen Toten und Verletzten zu.<br>Wir fordern die amtierende Regierung Israels auf, diese Gewalttaten umgehend zu unterbinden<br>und juristisch zu verfolgen, dazu gehören auch die dokumentierten Übergriffe des<br>israelischen Militärs.<br>Wir begrüßen die Anstrengungen der Bundesregierung, sich gerade in der aktuellen Lage für<br>einen erneuten Friedensprozess einzusetzen.<br>Wir unterstützen den UN-Generalsekretär, der zur Lösung des Konfliktes dazu aufruft, sich<br>mit dessen Ursachen kritisch und aus verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen.<br>GEFAHR EINES FLÄCHENBRANDES MUSS EINGEGRENZT WERDEN<br>Wir unterstützen unsere Außenministerin in ihrem Bestreben auf die Regionalmächte und<br>Milizen wie Hisbollah, die Huthi-Rebellen und andere regionale Extremisten, in den<br>israelisch-palästinensischen Konflikt nicht militärisch einzugreifen und stattdessen auf<br>eine Deeskalation hinzuwirken.<br>Ohne wirksame Friedensinitiativen droht eine Ausweitung des Konflikts mit Beteiligung des<br>Iran und seiner Bündnispartner zu einem unkontrollierbaren Flächenbrand bis hin zum Einsatz<br>von Atomwaffen und zu Angriffen auf Atomanlagen.<br>WIR BEKÄMPFEN DEN ANTISEMITISMUS IN DEUTSCHLAND<br>Der Krieg hat Auswirkungen weit über Nahost hinaus. Aktuell gibt es eine erhöhte<br>Gefahrenlage für Jüdinnen und Juden und Israelis auf der ganzen Welt. Gleichzeitig werden<br>Muslime und muslimische Einrichtungen angegriffen, weil sie unter Generalverdacht gestellt<br>werden, sich antisemitisch zu verhalten. Antisemitismus in Deutschland ist vor allem dem<br>rechten Lager zuzuschreiben. Wir verurteilen auf das Schärfste antijüdische Äußerungen und<br>Übergriffe. Tätliche wie verbale Angriffe auf jüdische Einrichtungen in Deutschland und auf<br>alle hier lebenden Jüdinnen und Juden sind völlig inakzeptabel.<br>Dies gilt ebenfalls für das vielfältige muslimisch geprägte Leben in Deutschland, das ein<br>Teil dieser offenen Gesellschaft ist. Wir treten Antisemitismus, insbesondere der Gewalt<br>gegen jüdische Menschen und Institutionen in Deutschland entschieden entgegen. Israelis<br>müssen frei und sicher in Deutschland leben können – ohne die Angst, ihre Religion und<br>Identität sichtbar zu machen. Kundgebungen, auf denen die Hamas verherrlicht und gefeiert<br>wird, verstoßen gegen gültiges Recht und sind nicht duldbar. Wer aber meint, das Problem des<br>Antisemitismus ließe sich einfach durch mehr Abschiebungen lösen, hat das Problem<br>„Antisemitismus“ nicht verstanden. Wir brauchen Informationen, Aufklärung und Bildung gegen<br>Antisemitismus. Die staatlichen Geldmittel und Förderprogramme dazu müssen stark erhöht<br>werden.<br>Dabei achten wir darauf, die Pluralität jüdischer Stimmen anzuerkennen und wertzuschätzen.<br>Das Demonstrationsrecht der hier lebenden Palästinenser*innen sowie das Recht auf<br>Demonstration und Solidarisierung mit der Zivilbevölkerung in den palästinensischen Gebieten<br>muss selbstverständlich gewährleistet sein. In Deutschland leben zahlreiche Menschen mit<br>familiären, freundschaftlichen und emotionalen Verbindungen in die palästinensischen Gebiete<br>und die gesamte Region. Ihre Sorge um die Menschen im Gaza-Streifen und der ganzen Region,<br>ihre Trauer um die zivilen Opfer gehören zu unserem Land. Gewaltfreie politische Äußerungen,<br>die Kritik am Vorgehen der israelischen Regierung beinhalten, gehören zur Ausübung der<br>Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die für jede Demokratie grundlegend sind.<br>Wir stellen uns entschieden gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Wir<br>stehen immer an die Seite aller von Gewalt und Diskriminierung Betroffenen.<br><br><strong>Der Text ersetzt alle weiteren folgenden Absätze.</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Aktualisierung aufgrund des Einmarsches in Gaza und der Folgeereignisse.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:38:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-136: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18701</link>
                        <author>Max Lucks (KV Bochum)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18701</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 135 bis 137 einfügen:</h4><div><p>gesellschaftliche Akzeptanz. Dafür braucht es funktionierende Regeln auch im Bereich der Rückführungen, die stets rechtsstaatliche Standards <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und die Wahrung der Menschenrechte </ins>sicherstellen. Die freiwillige Rückkehr steht dabei für uns im Vordergrund. Menschen, die schwere Straftaten begangen haben, müssen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 139 bis 141 einfügen:</h4><div><p>sind, müssen sie auch vollziehbar sein, und dabei stets dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgen, der unsere Leitschnur ist<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Rückführungen sind nur dann angemessen, wenn im Zielland die Einhaltung der Menschenrechte und die Wahrung der Sicherheit gewahrleistet sind</ins>. Gerade der Schutz vulnerabler Gruppen sowie von Familien und Kindern muss sichergestellt sein.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:34:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-034-4: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18700</link>
                        <author>Johannes Rückerl (KV Regensburg-Stadt)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18700</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 33 bis 34:</h4><div><p>unserer humanitären Verantwortung gerecht werden und hierfür auch legale und sichere Fluchtwege gewährleisten. Wer Schutz braucht, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">muss</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dem müssen wir hier in Deutschland</ins> Schutz <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">bekommen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bieten</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:30:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-05-015: BVerfG-Urteil ernst nehmen – Schuldenbremse reformieren</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18699</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18699</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 15 bis 20:</h4><div><p>So wie die Schuldenbremse aktuell in der Verfassung verankert ist, wirkt sie <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">aus der Zeit gefallen und </del>wie eine „Fortschrittsbremse“. Es braucht schon heute massive Investitionen, um das Klima zu schützen<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>, unsere Infrastruktur zu stärken, eine weitergehende soziale Spaltung in Deutschland zu verhindern</strong> </ins>und unseren Wohlstand zu sichern<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. </ins><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Investitionen, die heute ausbleiben, können uns in Zukunft ein vielfaches kosten</ins>. </strong>In einem anderen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht 2021 entschieden, dass jüngere Generationen durch konsequenten Klimaschutz in ihren Freiheitsrechten geschützt werden müssen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Auch diesem </del><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dieses </ins>Urteil <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wollen wir weiter Rechnung tragen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">hat nicht weniger Gewicht als das jüngste Urteil zur Schuldenbremse</ins>.</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Betonen, dass die Schuldenbremse derzeit eine Fortschrittsbremse ist. Hinweis, dass es die Investitionen auch in unsere Infrastruktur und im sozialen Bereich braucht. Ergänzung, dass Investitionen, die heute Ausbleiben, Schulden in der Zukunft sind. Hinweis darauf, dass das Klimaurteil nicht weniger wert ist als das Urteil zur Schuldenbremse.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:28:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-018-2: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18698</link>
                        <author>Johannes Rückerl (KV Regensburg-Stadt)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18698</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 17 bis 19:</h4><div><p>unterstützen. Auch wenn wir Punkte, wie etwa die geplante Verlängerung des Grundleistungsbezugs des Asylbewerberleistungsgesetzes <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">oder</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und insbesondere</ins> die Prüfung von Asylverfahren in Transit- und Drittstaaten kritisieren: Unsere Demokratie ist stark und muss dies durch ihre </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:25:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-05-012: BVerfG-Urteil ernst nehmen – Schuldenbremse reformieren</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18697</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18697</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 12 bis 14:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts birgt aber auch eine Chance, die Schuldenbremse so zu reformieren, dass sie zukunftsfähig, rechtssicher und praktikabel angewendet werden kann.</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Klar ist aber auch: Wenn wir die vor uns stehenden Herausforderungen meistern wollen, dann braucht es jetzt eine Reform der Schuldenbremse.</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die BVerfG-Entscheidung sollten wir zwar zum Anlass für eine Reform der Schuldenbremse nutzen, eine Chance ist sie allerdings nicht. Vielmehr zeigt sie, dass jetzt eine Reform der Schuldenbremse dringend nötig ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:22:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-05-006: BVerfG-Urteil ernst nehmen – Schuldenbremse reformieren</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18696</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18696</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 6 bis 11:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir erkennen an, dass sich die geringen Spielräume innerhalb der Schuldenbremse durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts weiter verengen. Kurzfristig muss daher sorgfältig abgewogen werden, wie die notwendigen Investitionen in Wohlstand und Klimaschutz mit der in der Verfassung festgeschriebenen Schuldenbremse in Einklang gebracht werden können. </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist nun klar: Kurzfristig braucht es eine Priorisierung der Ausgaben, damit die dringendsten Investitionen in Gesellschaft, Wirtschaft und Klimaschutz nicht infrage gestellt werden müssen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Nicht BVerfG-Urteil selbst engt Spielräume innerhalb der Schuldenbremse ein, sondern nach diesem ist klar, dass es kurzfristig eine Priorisierung von Ausgaben braucht, damit die dringendsten Investitionen in Gesellschaft, Wirtschaft und Klimaschutz nicht infrage gestellt werden müssen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:18:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-05-025: BVerfG-Urteil ernst nehmen – Schuldenbremse reformieren</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18695</link>
                        <author>Albert Wenzel (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18695</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 24 bis 26:</h4><div><p>Bundesverfassungsgericht strenge Anforderungen an die „Jährlichkeit“ und „Jährigkeit“ von solchen Sonderfonds formuliert.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Daraus folgt: Sondervermögen sollten nicht zum Regelfall werden, sondern können nur für ein bestimmtes Haushaltsjahr aufgesetzt und verwendet werden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dies stellt alle Sondervermögen des Bundes in Frage. Gleichzeitig hat die Einrichtung von jahresübergreifenden Budgets durchaus ihren Sinn, zum Beispiel bei den Mitteln für den Wiederaufbau nach der Ahrtal-Katastrophe. Hier muss zeitnah eine Lösung gefunden werden. Auch die Möglichkeiten Investitionen in Beteiligungen und Sondervermögen außerhalb der Schuldenbremse kreditzufinanzieren sollten genutzt werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Entscheidung des BVerfG zur Jährigkeit stellt die Haushaltspolitik vor relevante Herausforderungen und entspricht wohl kaum dem Willen der Erfinder*innen der Schuldenbremse. Wenn eine Naturkatastrophe (explizite Ausnahme im Grundgesetz) eine Ausnahme von der Schuldenbremse auslöst, dann wird es in den meisten Fällen nicht möglich sein, den Wiederaufbau im laufenden Haushaltjahr abzuwickeln. Gleichzeitig ist es wichtig, den Menschen in Not eine Sicherheit für die Mittel geben zu können. Hier muss eine Lösung gefunden werden, für solche Fälle Vorratsbeschlüsse für eine Ausnahme weiterhin zu ermöglichen. Eine Möglichkeit, die jetzt auftretende Finanzknappheit zu lösen, besteht darin Finanzmittel in Sondervermögen außerhalb der Schuldenbremse zu verlagern. Das ist nicht die reine Lehre, allerdings im Einzelfall (z.B. bei der Bahn) durchaus sinnvoll und kann ein pragmatischer Ausweg sein. Vor diesem Hintergrund sollten wir uns nicht dem allgemeinen medialen Bashing von Sondervermögen anschließen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:14:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-05-002: BVerfG-Urteil ernst nehmen – Schuldenbremse reformieren</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18694</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18694</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 5:</h4><div><p>Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 des Bundes nehmen wir sehr ernst und respektieren sie vollumfänglich. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Folgen des Urteils unverzüglich geprüft und mit der Löschung von Kreditermächtigungen im Klima- und Transformationsfonds in Höhe von 60 Mrd. Euro die ersten nötigen Konsequenzen gezogen hat.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mit der Löschung der Kreditermächtigungen im Klima- und Transformationsfonds von 60 Mrd. Euro und der seit dem 21. November in Kraft getretenen Haushaltssperre sind bereits die ersten Auswirkungen auf die Politik der Bundesregierung sichtbar. Schon jetzt ist klar, dass die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit dadurch eher schwerer als leichter geworden ist.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir sollten die Folgen der BVerfG-Entscheidung nicht begrüßen. Diese sind zwar rechtlich notwendig (was wir respektieren), machen die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit aber eher schwerer als leichter.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:14:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-05-045: BVerfG-Urteil ernst nehmen – Schuldenbremse reformieren</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18693</link>
                        <author>Albert Wenzel (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/bverfg-urteil-ernst-nehmen-schuldenbremse-reformieren-25652/18693</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 44 bis 45 einfügen:</h4><div><p>Föderalismuskommission aus Bund und Ländern sein, die in Zusammenarbeit mit Expert*innen konkretere Reformoptionen erarbeiten kann.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Diese Förderalismuskommission sollte auch die Finanzbeziehungen von Bund, Ländern und Kommunen insgesamt in den Blick nehmen. Es ist Zeit diese neuzuordnen und eine besssere Finanzierung der Kommunen sicherzustellen, denn sie sind essenziell für die Finanzierung unserer Infrastruktur.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die offensichtliche Unterfinanzierung von Kommunen sollte bei einer solchen Kommission nicht ausgespart werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 11:13:02 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-001-4: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18692</link>
                        <author>Louis Jarvers (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18692</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Humanität und Ordnung sind nur durch eine steuernde Migrationspolitik erreichbar.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 08:35:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-164: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18691</link>
                        <author>Louis Jarvers (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18691</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 163 bis 169:</h4><div><p>Schutzsuchenden. Deutschland hat in den letzten Jahren sehr viele Geflüchtete aufgenommen. Wir wollen, dass alle Menschen, die zu uns kommen, an den Außengrenzen registriert werden<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und es</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Dort laufende, zeitlich begrenzte Grenzverfahren leisten einen wichtigen Beitrag, um zügig Klarheit darüber</ins> zu <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">einer fairen Verteilung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">schaffen, wer bleiben kann und wer nicht. Diejenigen, die bleiben dürfen, müssen fair</ins> in Europa <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kommt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">verteilt werden</ins>. Dafür müssen auch andere europäische Länder mehr Verantwortung übernehmen. Ein verbindlicher Solidaritätsmechanismus zur Verteilung von Geflüchteten ist dazu ein richtiger Schritt. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In den derzeitigen Verhandlungen zur Reform</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">DieReform</ins> des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ist ein wichtiger Schritt, um sichere Migration, Rechtssicherheit und europäische Einigkeit herzustellen - denn ohne Einigung geht es allen schlechter. Zudem sind wir in der Verantwortung, zu zeigen, dass wir als Europäische Union gemeinsam einen breit getragenen Kompromiss in diesem wichtigen Politikfeld erreichen. In den Verhandlungen </ins>setzen wir uns für ein funktionierendes, menschenwürdiges System, in dem Familien und Kinder sowie vulnerable </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Kompromiss zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem ist eine historische Einigung in einer der größten Herausforderungen in der Geschichte der Europäischen Union. In den laufenden Verhandlungen haben unsere GRÜNEN Spitzenpolitiker:innen zentrale Punkte für ein funktionierendes, menschenwürdiges System durchgesetzt, darunter den Schutz von Familien und Kindern, sowie einen verbindlichen Solidaritätsmechanismus. Als wesentlicher Baustein einer gemeinsamen europäischen Migrationspolitik können Grenzverfahren die Prüfprozesse beschleunigen und so Ordnung, Humanität und Verfahrenssicherheit für alle Beteiligten herstellen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 00:08:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-142: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18690</link>
                        <author>Louis Jarvers (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18690</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 142:</h4><div><ol start="7"><li value="7"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Migrationsabkommen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Migrations- und Rückführungsabkommen</ins> abschließen</strong></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Rückführungen gehören zur Realität einer steuernden Migration dazu - denn nicht jeder, der nach Deutschland kommt, kann bleiben. Umso wichtiger ist es, diese Komponente bei Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten zu berücksichtigen. Rückführungsabkommen können so sicherstellen, dass die Rückkehr abgelehnter Asylbewerber:innen menschenrechtsbasiert, geordnet und sicher geschieht. Zusammen schaffen umfassende Migrations- und Rückführungsabkommen auch Akzeptanz für die Gesamtheit von vereinbarten Maßnahmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-143-2: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18689</link>
                        <author>Louis Jarvers (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18689</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 143 bis 151:</h4><div><p>Wir wollen Migration <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">steuern, ordnen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">stärker steuern</ins> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">dafür Migrationsabkommen abschließen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ordnen. Ein zentrales Instrument hierfür sind Migrations- und Rückführungsabkommen</ins>, die zugleich legale Einreisewege schaffen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> können</ins>.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del>Eine bessere Steuerung der Migration kann nur gelingen, wenn wir mit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">den Herkunftsstaaten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Herkunfts- und Transitstaaten</ins> zusammenarbeiten. Jeder Staat ist verpflichtet, seine Staatsbürger*innen und somit auch abgelehnte Asylbewerber zurückzunehmen; dieser Verpflichtung steht in den <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Migrationsabkommen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Migrations- und Rückführungsabkommen</ins> ein Angebot gegenüber, das für den Herkunftsstaat und uns einen konkreten Nutzen hat. So steigern wir die Kooperationsbereitschaft, an der das Ausstellen fehlender Ausweispapiere und Rückführungen häufig scheitert<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, beschleunigen Rückführungsverfahren für diejenigen, die nicht dauerhaft bleiben können,</ins>und schaffen geordnete Verfahren, etwa für die Arbeitsmigration. Mehr geregelte Migration ermöglicht weniger ungeregelte Migration: Da müssen wir hinkommen – weg </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Rückführungen gehören zur Realität einer steuernden Migration dazu - denn nicht jeder, der nach Deutschland kommt, kann bleiben. Umso wichtiger ist es, diese Komponente bei Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten zu berücksichtigen. Rückführungsabkommen können so sicherstellen, dass die Rückkehr abgelehnter Asylbewerber:innen menschenrechtsbasiert, geordnet und sicher geschieht. Zusammen schaffen umfassende Migrations- und Rückführungsabkommen auch Akzeptanz für die Gesamtheit von vereinbarten Maßnahmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 23:58:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-02-050-3: Humanität und Ordnung: für eine anpackende, pragmatische und menschenrechtsbasierte Asyl- und Migrationspolitik</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18688</link>
                        <author>Louis Jarvers (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/49bdk/motion/2543/amendment/18688</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_474_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 52:</h4><div><p>Wir wollen Kapazitäten ausbauen, die soziale Infrastruktur stärken und tragfähige Strukturen schaffen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Daneben müssen, wo die Kapazitäten erschöpft sind, durch rechtsstaatliche und menschenwürdige Maßnahmen auch die Zahlen sinken. Eine Obergrenze ist </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Um Kapazitäten zu erhalten, müssen wir auch irreguläre Migration reduzieren. Eine gesetzliche Obergrenze ist hierbei aber </ins>weder machbar noch rechtens noch human.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Um Humanität und Ordnung zu erhalten, müssen Kapazitäten zur Aufnahme Asylsuchender geschaffen und entlastet werden. Einen wesentlichen Anteil am Erhalt der Kapazitäten hat die Reduzierung irregulärer Migration - gerade auch, weil sie besondere Herausforderungen für geordnete Verfahren mit sich bringt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 23:49:47 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>