| Veranstaltung: | 41. Bundesdelegiertenkonferenz Berlin |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | GS.GS-GA Wir kämpfen für gute Arbeit und bessere Vereinbarkeit |
| Antragsteller*in: | Almut Schaab-Hehn (Rhein-Pfalz KV) und 0 weitere Antragsteller*innen (Frauenanteil: 0%) |
| Status: | Zurückgezogen (unsichtbar) |
| Angelegt: | 09.04.2017, 22:46 |
prekäre Arbeit in Bildung und Weiterbildung bekämpfen
Antragstext
Viele hauptamtlich in der Bildung und Weiterbildung Tätige arbeiten auf Honorarbasis ohne
soziale Absicherung. Wir wollen die Vergabe von öffentlichen Geldern in diesem Bereich von
der Schaffung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung abhängig machen.
Begründung
Es betrifft viele Personen, die obwohl sie hochqualifiziert sind, zum Beispiel als Sprachlehrer*innen für Geflüchtete, oder Kursleiter*innen von fördermaßnahmen der Arbeitsagentur oder Jobcenter, nicht sozialversicherungspflichtig eingestellt werden und deren geringes Honorar ihnen kaum erlaubt, sich privat abzusichern. Oft sind sie nur aussschließlich für einen Auftraggeber tätig, so dass im Grunde Scheinselbständigkeit vorliegen müsste, was aber von niemand kontrolliert wird.
Menschen, die anderen dazu verhelfen sollen, auf eigenen Beinen zu stehen, werden so zu Bittsteller*innen von morgen, die bei Wegfall des Auftrags auf das Jobcenter, im Alter aber auf Grundsicherung angewiesen sind.

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