| Veranstaltung: | 42. Bundesdelegiertenkonferenz Berlin |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | D Dringlichkeitsanträge |
| Antragsteller*in: | BAG Behindertenpolitik (dort beschlossen am: 04.11.2017) |
| Status: | Zurückgezogen (unsichtbar) |
| Angelegt: | 07.11.2017, 13:07 |
Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung im Falle von Koalitionsverhandlungen
Antragstext
Bei Koalitionsverhandlungen wird auf Seite von Bündnis 90/DIEGRÜNEN eine Person mit
Behinderung als Selbstvertreter*in benannt. Dies erfolgt unter Einbeziehung der BAG
Behindertenpolitik, die eine geeignete Person vorschlägt.
Begründung
Grundlage menschenrechtsorientierter Behindertenpolitik ist der Selbstvertretungsansatz "Wir vertreten uns selbst", woraus auch der Slogan folgt "Nichts über uns ohne uns". Bei den Sondierungen war jedoch kein Mensch mit Behinderung als Selbstvertreter in die Vorbereitungsgruppen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN aufgenommen worden. Dazu kommt, dass in die neue Bundestagsfraktion kein behinderter Mensch gewählt worden ist. Damit es mit der Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in dieser Legislaturperiode weitergeht, ist es notwendig, dass ein Selbstvertreter unseren berechtigten Forderungen den Nachdruck verleiht, die durch eine behinderte Person besonders glaubwürdig vertreten werden kann.

Kommentare