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            <title>Landesdelegiertenkonferenz NRW: Alles</title>
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                        <title>AL 1 Beschluss: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 15.08.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie beherrscht seit Monaten den Alltag in Nordrhein-Westfalen. Hier fand einer der ersten großen Ausbrüche statt. Fast 50.000 Menschen haben sich bisher mit dem Corona-Virus infiziert und über 1.700 Menschen sind in diesem Zusammenhang verstorben. Monatelang konnten Kinder nicht in die Kita oder zur Schule gehen. Viele Eltern, besonders Frauen, haben ihren Jahresurlaub als Aushilfserzieher*innen und -lehrer*innen verbracht. Hunderttausende Menschen in Nordrhein-Westfalen sind in Kurzarbeit oder haben ihre Arbeit verloren, unzählige wirtschaftliche Existenzen sind gefährdet oder vernichtet. Der Betrieb vieler Einrichtungen läuft immer noch eingeschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland und NRW sind im internationalen Vergleich relativ glimpflich durch die erste Pandemie-Welle gekommen. Wir GRÜNE haben von Anfang an die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus unterstützt. Was wir in vielen anderen Politikbereichen seit Jahren fordern – <em>Listen to Science</em> – wurde zu Beginn der Pandemie erfolgreich umgesetzt. Das hat viele Menschenleben gerettet und unser Gesundheitssystem vor der Überforderung bewahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir befinden uns immer noch mitten in der Pandemie. Bis ein Impfstoff oder wirksames Medikament gefunden und verbreitet ist, wird uns die Eindämmung des Virus noch viele Monate begleiten. Für uns GRÜNE steht an oberster Stelle, dass wir das Virus so in Schach halten, dass die Infektionsketten vor Ort nachvollziehbar bleiben und wir nicht nochmal ähnlich tiefgreifende Shutdown-Maßnahmen wie im März und April brauchen. Das ist eine riesige Herausforderung und stellt Politik vor schwierige Abwägungen, die Balance zwischen Gesundheits- und Infektionsschutz auf der einen und der Einschränkung von Freiheit auf der anderen Seite zu treffen. Richtschnur dafür muss ein wissenschaftlich fundiertes Corona-Management sein, das dem Vorsorgeprinzip folgt, die Lebenssituation der Schwächsten berücksichtigt und Bürger*innen sowie denen, die diese Politik umsetzen, klar und transparent kommuniziert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in der Krise müssen Grundrechte gesichert werden. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist unbedingt zu achten. Wir fordern eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte, fortentwickelte, permanent evaluierte und transparente Maßnahmenliste mit Sachständen und Bewertungsergebnissen. Bedingung dafür ist die Verhältnismäßigkeit der Einschränkungen. Das Infektionsschutzgesetz erlaubt die Einschränkung von anderen Grundrechten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Einschränkungen unserer Grundrechte, wie zum Beispiel das Kontaktverbot, müssen immer zeitlich begrenzt sein und andauernd nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip überprüft werden. Die Einschränkung von Grundrechten kann immer nur der letzte Weg sein. Wir beobachten mit Sorge, wie Verschwörungstheoretiker*innen und Rechte die Sorgen der Menschen instrumentalisieren und die Debatte um Grundrechte mit falschen Argumenten füttern, um für ihre Zwecke Hass zu säen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich wollen wir GRÜNE auch über das kurzfristige Krisenmanagement hinausdenken, wollen Gelegenheiten nutzen, heute das Morgen zu gestalten. Die Corona-Krise lässt uns vieles neu überdenken und anders machen. Wie wir arbeiten, uns fortbewegen, lernen und miteinander leben – all das wird gerade neu verhandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE treten bei der Kommunalwahl am 13. September dafür an, Mut zu machen und Hoffnung auf ein besseres Morgen zu geben. Denn eine Rückkehr zur „alten Normalität“ ist für uns nicht erstrebenswert. Viele Probleme waren hier schon angelegt: soziale Ungleichheit und ein nicht inklusives Bildungssystem, das diese noch verschärft, der Raubbau an unseren natürlichen Ressourcen, eine schwache soziale Infrastruktur, ungleiche Aufteilung der Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern und ungleiche demokratische Teilhabechancen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei allem notwendigen, kurzfristigen Krisenmanagement dürfen wir nicht vergessen: Wir haben jetzt die Chance, langfristige politische Weichen für eine freiere und gerechtere Gesellschaft zu stellen und für eine widerstandsfähige Wirtschaft, die mit der Natur arbeitet statt gegen sie. Diese Chance wollen wir nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Corona bekämpfen – vorsorgend, transparent, verhältnismäßig und wissenschaftlich fundiert </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unserem Ansatz, jetzt einen nachhaltigen Wandel zu gestalten, steht eine Landesregierung gegenüber, die sich dem Mantra der schnellstmöglichen Rückkehr in „Verantwortungsvolle Normalität“ verschrieben hat. Doch die Betonung liegt bisher zu wenig auf dem Begriff der „Verantwortung“. Denn die darf weder auf die Kommunen noch auf die einzelnen Bürger*innen abgewälzt werden. Wer öffnet, trägt Verantwortung. Dafür, dass im Hintergrund alles getan wird, um Infektionsrisiken klein zu halten, neue Infektionsketten früh zu erkennen und besonders gefährdete Gruppen zu schützen. Dafür brauchen wir vor allem eine umfassende Teststrategie mit mehr Tests in Schulen, Kitas, Pflegeheimen und Sammelunterkünften sowie in potenziellen Hotspots wie Schlachthöfen, Betrieben der fleischverarbeitenden Industrie und Logistikzentren. Nur so können Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden und größere Infektionsausbrüche verhindert werden. Diese Strategie bleibt die Landesregierung nach wie vor schuldig. Die Beibehaltung der Maskenpflicht in Bus und Bahn, beim Einkaufen und immer dort, wo die notwendige physische Distanz nicht eingehalten werden kann, halten wir für ein verhältnismäßiges Mittel zur Eindämmung von Neuinfektionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass diejenigen, die Öffnungen umsetzten – Schul- und Kitaleitungen, Pflegeheime, kommunale Verwaltungen oder Unternehmer*innen – genügend Zeit bekommen, sich auf veränderte Regeln einzustellen. Die Vorgaben und Rahmenbedingungen müssen klar sein und die Landesregierung muss bessere Unterstützung leisten. Von der Schulöffnung im Mai bis zum skandalösen Fall Tönnies ist klar geworden, dass Laschets Öffnungspolitik bisher häufig übereilt und unklar war. Wir GRÜNE stellen uns entschieden dagegen, wenn die Schuld für die Konsequenzen eines schlechten Corona-Managements auf andere geschoben wird – etwa auf aus Südosteuropa eingereisten Arbeitnehmer*innen in der Fleischindustrie. Es gibt keine Menschen erster und zweiter Klasse, und deshalb darf es auch bei Arbeits-, Gesundheits- oder Infektionsschutz keine doppelten Standards geben, so wie es anscheinend jahrelang der Fall gewesen ist. Wer hier arbeitet, ob mit deutschem, rumänischem oder bulgarischem Pass, hat den Anspruch, vor Ausbeutung und Gesundheitsgefahren geschützt zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie ist für uns alle nicht nur eine große Herausforderung, sie deckt auch systembedingte Missstände gnadenlos auf. Die Massenunterbringung von Geflüchteten über einen längeren Zeitraum – teilweise sogar bis zu 24 Monate – war für uns GRÜNE schon vor der Corona-Krise inakzeptabel. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte teilen sich oftmals mit mehreren Personen ein Zimmer, sanitäre Anlagen und Gemeinschaftsküchen, die angemessene Hygiene- und Schutzstandards insbesondere während einer Pandemie unmöglich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb, Geflüchtete möglichst schnell dezentral in den Kommunen unterzubringen. Vulnerable Personen und Menschen, die den sogenannten Covid-19-Risikogruppen angehören, müssen in den Flüchtlingsunterkünften systematisch und schnell identifiziert und erfasst werden, um für sie besondere Schutzbedarfe berücksichtigen zu können wie z. B. Unterbringung in getrennten Räumen, Schutz vor Gewalt in Quarantäne, psychologische Betreuung, um Retraumatisierung zu vermeiden. Alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, müssen präventiv und in geeigneter Weise über Corona, allgemeine Schutzmaßnahmen und Verhalten im Erkrankungsfall umfassend aufgeklärt werden. Neben mehrsprachigen Informationsangeboten müssen für Aufklärung und Prävention auch verstärkt Sprachmittler*innen eingesetzt werden. In allen Unterkünften für Geflüchtete muss zudem der kostenlose Zugang zum Internet gewährleistet werden. Auch über NRW hinaus sagen wir: <em>Leave no one behind</em>. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass NRW ein Kontingent von Flüchtlingen aus den völlig überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln aufnimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir streiten für eine veränderte Prioritätensetzung im Corona-Management. Armin Laschets Öffnungspolitik war rhetorisch eine soziale, aber die Lockerungen waren vor allem ökonomisch motiviert. Für Fußballspiele gab es früher Lösungen als für Pflegeheime, Möbelhäuser hatten eine höhere Priorität als Kinderspielplätze. Vorkehrungen, damit auch Angehörige besonders gefährdeter Gruppen ihre sozialen Grundbedürfnisse ausleben können, müssen in Zukunft im Vordergrund stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Schulen und Kitas braucht es einen Plan B, damit bei einer zweiten Pandemiewelle eine Alternative zu Totalschließungen besteht. Denn die Corona-Krise darf nicht zur Bildungskrise werden. Viel zu lang hat die Perspektive von Kindern und Familien im öffentlichen Krisenmanagement eine untergeordnete Rolle gespielt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Schulöffnung haben wir uns früh dafür ausgesprochen, den Fokus nicht auf Abschlussprüfungen, sondern auf pädagogische Bedarfe zu legen. Jetzt steht mit der flächendeckenden Schulöffnung die nächste Bewährungsprobe an. Wir GRÜNE haben schon im Frühjahr gefordert, dass rechtzeitig Konzepte dafür entwickelt werden, dass möglichst alle Schüler*innen wieder regelmäßig Präsenzunterricht in ihrer Schule erleben. Wir haben dafür auch konkrete Vorschläge vorgelegt. Anders als die Landesregierung setzen wir dabei aber nicht darauf, dass flächendeckend Abstandsregelungen ausgesetzt werden und Unterricht im vorgeblichen &quot;Regelbetrieb&quot; stattfindet – in der Hoffnung, dass es schon gut gehen würde. Schon jetzt wird die Landesregierung von ihren Versäumnissen eingeholt – die Maskenpflicht an Schulen ist die Konsequenz einer Planung, die Unterricht mit 30 Kindern in schlecht zu belüftenden Räumen als alternativlos ansieht. „Das Prinzip Hoffnung“ ersetzt keine verantwortliche Planung im Pandemiefall. Wir halten deshalb an einem Plan B fest: Wir brauchen zusätzliches Personal in Form von Lernbegleitteams u.a. aus Lehramtsstudierenden und Pensionär*innen, aber auch aus studierten Quereinsteiger*innen der Geistes- und Naturwissenschaften sowie zivilgesellschaftlichen Akteur*innen der Bildungsarbeit, z.B. Teach First. Wir brauchen zusätzliche Räumlichkeiten außerhalb der Schulen, z.B. in Vereinsheimen und Kirchengemeinden. So kann der Unterricht in festen Kleingruppen organisiert werden. Gleichzeitig brauchen wir eine Regeltestung von Schüler*innen und Lehrer*innen. Und es braucht eine Strategie für den Einsatz digitaler Lernplattformen. Alle Schüler*innen in NRW müssen mit digitalen Geräten und Kompetenzen ausgestattet werden, damit in Zukunft gemischte Unterrichtskonzepte ohne Benachteiligung einkommensschwächerer Gruppen oder Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen möglich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch viele Studierende wurden von der Corona-Krise hart getroffen. Klassische studentische Beschäftigungsfelder, wie z. B. Nebenjobs in der Gastronomie, im Einzelhandel sowie in der Event-Branche sind weggefallen. Die deutlich erhöhten Studienabbruchquoten wie in Berlin alarmieren. Die Krise wurde zum Systemtest. Das BAföG erreicht derzeit nur noch rund 15 % der Studierenden, die Zahlen sind weiter rückläufig. Was Corona nur nochmal deutlicher gezeigt hat ist, dass wir endlich die Öffnung sowie eine grundlegende Reform des BAföG brauchen, damit die Corona-Krise die Unterschiede bei den Bildungschancen nicht vertieft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In NRW gibt es hunderttausende Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen. Auch unter ihnen sind tausende von der Krise hart getroffen, vor allem aus der Veranstaltungsbrache, im Gastgewerbe, bei Schaustellern oder Kulturschaffenden. Es ist richtig, dass das Land und der Bund mit „Soforthilfen“ und Bürgschaften einen Beitrag leisten, drohende Insolvenzen zu verhindern und damit die Vielfalt in unserer Wirtschaft, Kultur und dem Gastgewerbe zu erhalten. Die Soforthilfen des Bundes gehen leider komplett an der Lebenswirklichkeit vieler Solo-Selbstständigen vorbei, da keine Kosten des Lebensunterhaltes abgerechnet werden können. Obwohl die restriktiven Auflagen für Großveranstaltungen verlängert wurden, ließ die Bundesregierung die davon Betroffenen mit ihrem Konjunkturpaket im Regen stehen. Inzwischen drohen vielen, die das Bundesprogramm in NRW in Anspruch genommen haben, Rückzahlungen, da die Landesregierung zu Beginn andere Voraussetzungen kommuniziert hatte. Es ist gut, dass die Landesregierung auf Druck der Betroffenen und der Opposition die Rückzahlung ausgesetzt hat. Jetzt muss klar gemacht werden: Die Abrechnungsregeln dürfen nicht im Nachhinein geändert werden oder zu neuen Engpässen führen. Das landeseigene kleine Hilfsprogramm zur Existenzsicherung, das die Landesregierung auf enormen Druck u. a. von GRÜNEN aufgelegt hat, ist mit so vielen Hürden und Auflagen versehen, dass es nur wenige in Anspruch nehmen können. Wir erneuern unsere Forderung nach einem wirksamen Rettungsschirm für Betriebe und Selbstständige, die unsere Innenstädte und das gesellschaftliche Leben tragen: Hotellerie, Gaststätten, Einzelhandel und Kulturschaffende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Krisenprävention – Vorsorge als Prinzip</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in Nordrhein-Westfalen einen gut aufgestellten Katastrophenschutz. Das haben die – zumeist ehrenamtlichen – Mitglieder von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Hilfsorganisationen auch in der aktuellen Corona-Krise wieder einmal unter Beweis gestellt. Jetzt gilt es jedoch auch, wichtige Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen und eine bessere Vorsorge für die Zukunft zu betreiben. Risikoanalysen für unterschiedliche Katastrophenszenarien müssen verpflichtend sein. Und die Ergebnisse müssen von Bund, Ländern und Kommunen dann auch umgesetzt werden. Anhand der bereits in der Vergangenheit durchgeführten Risikoanalysen gilt es jetzt zu bewerten, wie Nordrhein-Westfalen für etwaige Krisen aufgestellt ist. Wir fordern die Landesregierung hierzu auf, eine Kommission „Katastrophenvorsorge NRW“ einzusetzen und die Ergebnisse dann auch entsprechend umzusetzen, beispielsweise, indem mehr krisenrelevante Infrastruktur von Schutzausrüstung bis zu Krankenhauskapazitäten vorgehalten wird. Jetzt ist auch die Zeit, die Rechtsgrundlagen zu schaffen, um im Krisenfall Unternehmen in besonders krisenrelevanten Branchen in die Pflicht zu nehmen. Kritische Infrastrukturen müssen verpflichtend ausreichend Vorsorge betreiben, um im Krisenfall die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen aufrecht erhalten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während landesweit 59 Krisenstäbe in den Kreisen und kreisfreien Städten sowie der Bezirksregierungen aktiviert sind, um alle Aktivitäten rund um die Corona-Krise zu koordinieren, ist und war während der gesamten Zeit ein Krisenstab nicht aktiviert: Der Krisenstab der Landesregierung. Wir wollen, dass die staatlichen Behörden im Krisenfall handlungsfähiger werden: Es muss klar sein, wer was zu tun hat. Das darf nicht erst in der Krise geklärt werden. Die Kompetenzen zwischen den Ressorts für den Krisenfall müssen klar geregelt werden. Wir fordern außerdem die Einrichtung einer Zentralstelle beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die den Informationsaustausch über Ländergrenzen hinweg verbessern und – wenn nötig – ein einheitliches Vorgehen insbesondere im Hinblick auf den Einsatz begrenzter Ressourcen absichern soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Katastrophenschutz baut auf Selbstschutz und Selbsthilfe auf. Ein vorsorgender Staat unterstützt die Bevölkerung darin, sich selbst zu helfen. Deshalb wollen wir, dass das Land gemeinsam mit den Organisationen im Katastrophenschutz ein Aufklärungsprogramm auflegt, das die Selbsthilfefähigkeit verbessert – von Erste-Hilfe-Kursen, (Online-)Trainings für passendes Verhalten in Gefahrensituationen bis zur Aufklärung zum Vorteil von Bevorratung von Lebensmitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne die starke Büger*innengesellschaft in NRW wären wir wesentlich schlechter durch die Krise gekommen – von der spontanen Nachbarschaftshilfe bis zu den großen Hilfsorganisationen haben wir ein Netz, das uns trägt und Sicherheit gibt. Dieses Netz des freiwilligen Engagements wollen wir stärken – die Feuerwehren, das technische Hilfswerk, die Hilfsorganisationen, aber auch kleine Vereine und Initiativen. Wir wollen eine Ehrenamtsstrategie mit breiter Beteiligung, um die Rahmenbedingung und die Unterstützung für Ehrenamt und Engagement zu verbessern. Wir wollen die kontinuierliche Aus- und Fortbildung erleichtern, Barrieren abbauen und die Vielfalt unserer Gesellschaft im Engagement noch besser repräsentiert wissen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Corona bekämpfen – solidarisch in Europa</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Krise überstehen wir nur in einem starken, gemeinsam agierenden Europa. Wenn in der Not Patient*innen aus Italien, Frankreich und anderen Nachbarländern in NRW behandelt werden, lebt die Solidarität neu auf. Wir begrüßen eine deutlich gestärkte europäische Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich, um vorhandene Ressourcen gemeinsam effizient zu nutzen, damit Europa widerstandsfähiger aus der Krise hervorgeht. Europaweit gute Regeln ermöglichen auch uneingeschränkte Reisefreiheit und den Binnenmarkt, von dem NRW im Herzen Europas besonders profitiert. Wer blind Grenzen schließt gefährdet das, was in Jahrzehnten der Zusammenarbeit erreicht wurde und lässt alte Ressentiments aufleben. Wenn auf beiden Seiten gute Regeln herrschen, machen Grenzschließungen keinen Sinn. Wir GRÜNE setzen uns für europäische Zusammenarbeit und offene Grenzen in Europa ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit großer Sorge haben wir die Angriffe auf die Rechte von LGBTIQ* und Frauen in der Corona-Krise im europäischen Ausland verfolgt. In Ländern wie Polen, Ungarn und Rumänien sind zum Teil unter dem Deckmantel von Maßnahmen gegen die Pandemie massiv Minderheiten angegriffen worden. Wir GRÜNE verurteilen diese Angriffe auf die Menschenrechte europäischer Bürger*innen scharf. Wir werden uns weiter für die Rechte von Frauen und queeren Personen in ganz Europa stark machen und dafür auch bestehende Vernetzungen, z. B. Städtepartnerschaften, nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Raus aus der Wirtschaftskrise – Green New Deal für NRW</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Bekämpfung der Corona-Krise haben Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Handlungsfähigkeit bewiesen. Unglaubliche Ressourcen wurden mobilisiert. Das gleiche Engagement muss auch für die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen gelten. Alle Investitionen müssen deshalb jetzt eine doppelte Rendite haben: Für den Wiederaufschwung und für eine nachhaltigere, gerechtere und widerstandsfähigere Gesellschaft. Der Weg aus der Krise muss vom Leitgedanken der sozialen, demokratischen und wirtschaftlichen Teilhabe, der Geschlechtergerechtigkeit, der Wahrung unserer planetaren Grenzen und der Zukunftsfähigkeit getragen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen jetzt die Chance ergreifen, NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion in Europa umzugestalten und die sozial-ökologische Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft zum Erfolg bringen. Wir wollen nicht weniger als ein grünes Wirtschaftswunder in NRW. Jetzt ist der richtige Moment, den wir nutzen müssen. Wer diese einmalige Chance vertut, wie die Bundes- und Landesregierung mit ihren Konjunkturprogrammen und dem so genannten Kohleausstiegsgesetz, fährt in Richtung Abstellgleis. Mit Werkzeugen der Vergangenheit lassen sich die Weichen für die Zukunft nicht stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das vom Bundestag beschlossene Kohleausstiegsgesetz, das vielmehr ein Kohleabsicherungsgesetz ist, stellt nicht die richtigen Weichen. Umweltverbände wie Greenpeace und BUND sehen in ihm eine einseitige Aufkündigung des Kohlekompromisses durch Bundes- und Landesregierung. Für uns GRÜNE ist das Gesetz in der jetzigen Form unzumutbar für künftige Generationen und Menschen in Ländern des globalen Südens. Ein Kohleausstieg im Jahr 2038 ist klimapolitisch viel zu spät sowie viel zu teuer. Schuld trägt daran auch die Regierung Laschet, die RWE Geschenke in Milliardenhöhe gesichert hat – auf Kosten der Interessen der Menschen in den Tagebaurandkommunen und auf Kosten des Klimaschutzes. Ohne Begründung ließ sich der Ministerpräsident eine „energiewirtschaftliche Notwendigkeit“ des Tagebaus Garzweiler ins Gesetz schreiben. Es ist richtig, dass nun Verfassungsklage gegen dieses Kohleabsicherungsgesetz geführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für einen <strong>Green New Deal in NRW</strong> fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Landesregierung muss in einem <strong>zweiten Konjunkturprogramm in eine klimafreundliche, widerstandsfähige Wirtschaft in NRW investieren</strong> – vor allem in den öffentlichen Nahverkehr, in den massiven Ausbau der Rad-Infrastruktur, in die Erneuerbaren Energien, in einen Sanierungssprung bei Gebäuden im Bestand, in die Digitalisierung, in regionale Wirtschaftskreisläufe und in die Dekarbonisierung der Industrie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ebenfalls erforderlich sind <strong>Investitionen in Sorge-Arbeit</strong>. Professionelle, gut vergütete Pflege und Kinderbetreuung machen unsere Gesellschaft widerstandsfähiger, sozialer und lebenswerter und schaffen langfristig Arbeitsplätze.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und eine inklusive, barrierefreie Gesellschaft müssen Richtschnur von Wirtschaftsförderung und öffentlichen Investitionen sein. </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen den entschlossenen <strong>Einstieg in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien </strong>in NRW. Deshalb brauchen wir endlich einen ordnungspolitischen Rahmen, der diese wirtschaftliche und klimafreundliche Chance unterstützt. Die Landesregierung darf insbesondere den <strong>Ausbau der Windenergie in NRW </strong>nicht länger ausbremsen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Zerstörung von Dörfern, Wäldern und fruchtbarem Boden – nur um mit der Braunkohle darunter die Klimakrise weiter anzufeuern oder für die Gewinnung von Abraum – ist nicht zu rechtfertigen. Wir wollen in der Tagebauregion des Rheinlandes zeigen, dass eine gerechte Transformation gelingen kann und hier eine Region der Zukunft schaffen. Dazu gehört, dass kein Mensch, der dort bleiben möchte, mehr aus seinem Zuhause für die Braunkohle vertrieben werden darf. Wir sagen: <strong>Alle Dörfer Bleiben</strong>.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Damit NRW von den Chancen profitiert, die im <strong>Europäischen Green Deal </strong>stecken, müssen Bundes- und Landesregierung dafür sorgen, dass die Mittel auch wirklich in denjenigen Regionen ankommen, die am stärksten vom Strukturwandel betroffenen sind. Dazu gehören zweifelsohne das Rheinische Revier und das Ruhrgebiet, gerade hier muss die nachhaltige Transformation vorangetrieben werden. Die Mittel müssen für Investitionen in grüne Technologien, Um-, Nachschulung und Weiterbildung sowie die Wiederherstellung von durch Bergbau zerstörte Landschaft genutzt werden. Öffentliche Mittel kann es aber nicht für Leistungen geben, zu denen die Konzerne ohnehin gesetzlich verpflichtet sind, sondern nur für darüberhinausgehende Wiederherstellungsleistungen. Es ist ein grober Fehler, dass die Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz nicht für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden können. Wir wollen, dass NRW Fahrradland Nr. 1 wird – sowohl für die Alltagsmobilität als auch für Freizeitaktivitäten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>NRW ist Industrieland und soll es bleiben. Wir bekennen uns zum Industriestandort NRW. Und genau deshalb fordern wir, <strong>dass di</strong>e <strong>Konjunkturprogramme auch als Transformationsprogramme angelegt sein müsse</strong>n. Sie müssen so ausgestaltet werden, dass sie den sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft beschleunigen. Wir haben kein Interesse an der Deindustrialisierung unseres Landes. Der Industriestandort NRW wird auf Dauer nur eine Zukunft haben, wenn schon heute hier die klimafreundlichen Produktionsprozesse von morgen angelegt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Eine Schlüsselindustrie für ein Grünes Wirtschaftswunder in NRW ist die Stahlbranche</strong>. Doch die steckt tief in der Krise, die durch den Corona-bedingten Einbruch in der stahlverarbeitenden Industrie noch verstärkt wird. Entschiedene Schutz-, Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen und verbindliche Umweltstandards beim Stahlimport der Europäischen Kommission sind jetzt notwendig, damit die Stahlbranche diese kritische Phase übersteht. Das bisher geplante Ausmaß der Unterstützung reicht allerdings bei weitem nicht aus, um der Stahlbranche in Europa eine Perspektive zu geben. Mittel- und langfristig hat nur eine klimaneutrale Stahlbranche in Europa eine Zukunft. Deshalb ist jetzt genau nicht der Zeitpunkt, über Lockerungen von Klimaauflagen zu sprechen. Vielmehr braucht die Stahlbranche Unterstützung im Transformationsprozess. Wir GRÜNE setzen uns gegenüber Landes- und Bundesregierung weiter für eine europäische Stahlstrategie ein, mit dem Ziel, die europäische Stahlindustrie zum grünen Technologieführer zu machen. Kernelement dieser Stahlstrategie sollte ein ordnungsrechtlicher Rahmen sein, der neben einem CO2-Mindestpreis auch Klimaverträge mit der Industrie beinhaltet. Sie sorgen dafür, dass sich eine Umstellung auf klimaneutrale Produktion lohnt und schaffen zudem mit Quoten für klimaneutralen Stahl langfristige Absatzmärkte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Für NRW ist auch die Chemieindustrie von überragender Bedeutung. Bisher beruht ihre Produktion überwiegend auf endlichen Rohstoffen, vor allem auf Erdöl. Viele Chemikalien sind belastend für unsere Gesundheit und die Umwelt. <strong>Wir unterstützen eine Strategie für nachhaltige Chemikalien, deren Rohstoffbasis auf erneuerbaren Ressourcen und Kreislaufwirtschaft beruht</strong>. Unser Ziel ist eine giftfreie Umwelt. Hohe Standards müssen für alle Chemikalien im europäischen Markt gelten. Nachhaltige Chemikalien müssen zur Basis eines neuen Investitionszyklus in der Chemieindustrie werden, damit nicht auch in dieser Schlüsselbranche Zukunftstechnologien anderswo entwickelt werden. Europa hat bei sauberer Chemie weltweit einen Vorsprung, davon kann NRW profitieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die katastrophalen Zustände in der Fleischindustrie in NRW kritisieren wir GRÜNE nicht erst seit dem Corona-Ausbruch. NRW bezieht einen großen Teil seiner Wertschöpfung aus einem System, das auf Dumping-Preisen, Dumping-Löhnen und ständigen Verletzungen des Arbeitsschutzes basiert. Ein System, das auf Massentierhaltung beruht und die Arbeit der Bäuer*innen entwertet. Kurzfristig brauchen wir eine absolute Priorität beim Hygiene- und Arbeitsschutz sowie das Verbot von Werkverträgen und die Generalunternehmerhaftung. Mittel- und langfristig stehen wir GRÜNE dafür, wieder regionale Wertschöpfung in der Lebensmittelbranche zu etablieren. Dazu gehören auch regionale Strukturen in der Schlachtbranche. Damit können wir sowohl Tiertransporte und Tierleid verringern als auch eine bäuerliche Erzeugerstruktur stärken. <strong>Wir brauchen endlich Qualitätsprodukte mit Mehrwert statt Billigfleisch zu Dumpingpreisen.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Eine neue Teilhabegesellschaft mit und nach Corona – sozial, ökologisch und demokratisch</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Krise betrifft uns alle, aber sie trifft manche härter als andere. Bestehende soziale Ungleichheiten wurden durch die Krise weiter verschärft und neue Schieflagen produziert. Gleichzeitig haben wir eine neue Wertschätzung für gesellschaftliche Solidarität und einen vorsorgenden und versichernden Sozialstaat erfahren. Dieser Solidargedanke muss auch die mittel- und langfristige Bewältigung der Pandemie prägen. Das bedeutet auch, Verteilungsfragen zu stellen – und gerecht zu beantworten, damit durch die Krise nicht von unten nach oben umverteilt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Krise müsste endlich allen klar sein: Für einen schlanken Staat zahlen wir am Ende eine dicke Rechnung. Kostenreduktion um jeden (gesellschaftlichen) Preis muss dem Prinzip der Vorsorge weichen. Die Welle des Kaputtsparens der Verwaltungen etwa in den öffentlichen Gesundheitsämtern oder im Arbeitsschutz ging zu Lasten derer, die auf gut ausgestattete staatliche Infrastruktur besonders angewiesen sind, weil sie sich nicht aus den öffentlichen Angeboten herauskaufen können. Wir GRÜNE wollen aus dieser Krise die richtigen Schlüsse ziehen, um gestärkt aus ihr hervorzugehen. Wir wollen eine Gesellschaft der Vielen, in der jede*r ungeachtet des Geschlechts, der Herkunft oder anderer Merkmale gleiche gesellschaftliche und politische Teilhabe erfährt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe durch gute Gesundheitsvorsorge</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass wir im internationalen Vergleich gut durch die Krise gekommen sind, hat auch damit zu tun, dass unsere öffentliche Daseinsversorge in zentralen Bereichen nicht privatisiert und die Gesundheitsversorgung nicht komplett dem Individuum auferlegt sind. Und dort, wo Vorhaltungskapazitäten zunächst fehlten, war dies oft auf den gestiegenen Profitdruck im Gesundheitssystem zurückzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen das Gesundheits- und Pflegewesen aufwerten – das bedeutet eine bessere Personalausstattung, höhere Löhne, mehr Reservekapazitäten, die Rücknahme von Leistungsausgrenzungen und nicht zuletzt die Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Die Profitorientierung im Gesundheitsbereich muss enden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der aktuell laufenden Diskussion um die Zukunft der Krankenhausplanung setzen wir auf einen Ansatz vielfältig aufgestellter Gesundheitsregionen, in denen Standorte mit Grundversorgung, solche mit fachlicher Spezialisierung, die Möglichkeiten der Digitalisierung – Stichwort: virtuelles Krankenhaus – und ein gutes Netz niedergelassener Ärzt*innen in einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept zusammengebracht werden. Oberster Maßstab ist für uns die Versorgungssicherheit und ein an den Bedarfen der Menschen aufgestelltes Gesundheitssystem, das in zentralen Bereichen den Kräften des Marktes und der Profitorientierung entzogen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit unser Gesundheitssystem für alle gleich zugänglich ist, wollen wir Angebote und eine gesundheitliche Kommunikationsstrategie für nicht-deutschsprachige und Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe durch gute Arbeit und soziale Sicherheit</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie sehr wir alle von Erzieher*innen, Verkäufer*innen und speziell von Menschen in den Gesundheitsberufen abhängen, wurde in der Krise deutlich. Die politische Gunst der Stunde, diese als systemrelevant identifizierten Berufe auch tatsächlich langfristig besser zu bezahlen und in den Schutz von Tarifverträgen einzubeziehen, darf nicht verpasst werden. Die Stützen unserer Gesellschaft dürfen nicht mit Applaus und Einmalzahlungen abgespeist werden. Ihre Arbeitsbedingungen und ihre Entlohnung wollen wir durch Rahmentarifverträge und höhere Branchenmindestlöhne strukturell verbessern, im Handel etwa über eine Initiative zur Vereinfachung der Allgemeinverbindlichkeit der bestehenden Tarifverträge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Pflege und im Sozial- und Erziehungsbereich verschärft sich der Fachkräftemangel in den zunehmend hochqualifizierten Tätigkeiten immer weiter. Personalgewinnung kann in diesen Bereichen nur mit entsprechend guter Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen gelingen. In vorrangig von Männern ausgeübten Berufen mit vergleichbarer Qualifizierung sind die Löhne deutlich höher. Wir streiten für gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit! Dabei geht es auch um eine generelle Neubewertung von (Care- bzw. Sorge-)Tätigkeiten.<br><br>
Für Menschen, die schon vor der Corona-Pandemie in Armut lebten, sind die Folgen der Krise besonders tiefgreifend. Längst ist der Gang zur Tafel für Menschen in der Grundsicherung zur Normalität geworden. Denn die viel zu niedrig bemessenen Regelsätze reichen kaum aus, um durch den Monat zu kommen. Davon ist der Frisör, der seinen Lohn mit Hartz IV aufstocken muss, genauso betroffen wie Kinder in Bedarfsgemeinschaften oder die Rentnerin, die mit der Grundsicherung im Alter ihre kleine Rente ausgleichen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Nordrhein-Westfalen trifft dies besonders viele Menschen. In der Corona-Krise sind viele der wichtigen Hilfsangebote weggebrochen und gleichzeitig die Kosten, z. B. durch erhöhte Lebensmittelpreise, gestiegen. Deshalb fordern wir als kurzfristige Maßnahme einen monatlichen Zuschlag in der Grundsicherung von 100 Euro für Erwachsene sowie 60 Euro für Kinder und Jugendliche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Krise hat uns aber auch gezeigt, wo unser soziales Netz generell löchrig ist und wie wir es für zukünftige Krisen enger stricken müssen. Deshalb wollen wir Hartz IV überwinden und mit der Grünen Garantiesicherung das soziale Sicherungsversprechen erneuern. Mit deutlich höheren Regelsätzen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichern und Teilhabe garantieren. Mit passgenauer Förderung sowie Beratung auf Augenhöhe und einem Ende der Sanktionspraxis in den Jobcentern. Mit individuellen Leistungen ohne Anrechnung des Partner*in-Einkommens. Mit Hinzuverdienstregeln, die sicherstellen, dass Erwerbstätigkeit immer zu einem spürbar höheren Einkommen führt. Wir wollen und dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Krise zu einer Gerechtigkeits- und Armutskrise wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Abflauen der ersten Pandemie-Welle ist ein guter Zeitpunkt gekommen, Home-Office bzw. mobiles Arbeiten politisch verbindlich zu gestalten. Die Erfahrungen aus der Krise haben das Potenzial für Umwelt, Klima, eine Verkehrswende und mehr Zeit für die Familie aufgezeigt. Hier können wir die Chancen des digitalen Wandels nutzen. Wir setzen uns für ein Recht auf Home-Office in allen Tätigkeitsfeldern und Bereichen, wo dies möglich ist, ein. Dabei muss klar sein: Home-Office ist kein Ersatz für Kinderbetreuung. Arbeitnehmer*innen müssen mit klaren, an neue Arbeitsmodelle angepasste, aber nicht weniger restriktiven arbeitsrechtlichen Regelungen vor einer Entgrenzung von Privatem und Beruflichen geschützt werden. Zudem muss es verlässliche Regelungen im Rahmen der Arbeitsstättenverordnung geben, damit der Gesundheitsschutz auch im Home-Office gewährleistet ist. Weiterhin müssen wir Arbeitnehmer*innen wirksam vor Überwachung und Verletzung ihrer Privatsphäre über digitale Geräte im Home-Office schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe durch demokratische Mitsprache</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag, der demokratische, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe für alle ermöglicht. Es geht um nichts weniger als die Demokratisierung aller Lebensbereiche. Dafür treten wir GRÜNE seit langem ein. Beteiligungsmöglichkeiten müssen gestärkt werden, etwa durch zufallsgeloste Bürger*innenräte auf allen politischen Ebenen von der Kommune bis zur EU. Wir werden die Möglichkeit der Digitalisierung für wirkmächtige, demokratische und partizipative Prozesse nutzen, demokratische Mitbestimmung in Schulen und Betrieben ausweiten und dafür sorgen, dass sich die Vielfalt unserer Gesellschaft, insbesondere unserer Einwanderungsgesellschaft, besser in unseren Parlamenten abbildet. Wir GRÜNE NRW wollen als Partei einlösen, was wir für die ganze Gesellschaft fordern: strukturelle Diskriminierung mit strukturellen Änderungen zu beantworten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausgehend von den USA ist die <em>Black Lives Matter</em>-Bewegung nach dem Mord an George Floyd durch Polizisten erstarkt und um die Welt gegangen. Auch in Deutschland haben im Frühjahr hunderttausende Menschen gegen Rassismus demonstriert und eine wichtige Debatte über rassistische Diskriminierung und Gewalt vorangetrieben. Wir solidarisieren uns mit der Bewegung und bekräftigen unsere bestehenden antirassistischen Positionen. Gerade vor dem Hintergrund der schrecklichen rechtsterroristischen Anschläge der letzten Jahre wie dem Mord an Walter Lübcke, Halle und Hanau, müssen wir uns in unseren Kommunen mit aller Kraft als Demokrat*innen gemeinsam gegen Hass und Hetze stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir einen Aktionsplan gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei, unseren öffentlichen Institutionen sowie eine Aufklärung und Aufarbeitung deutscher kolonial-rassistischer Geschichte. Wir bekennen uns zu der von der AG Vielfalt des Bundesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entwickelten Instrumenten: Repräsentation gesellschaftlicher Vielfalt als verpflichtendes Satzungsziel, das regelmäßig evaluiert wird; Empowerment über Mentoring und andere Programme sowie Institutionalisierung der Ziele über entsprechende Strukturen in unserer Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe von Kindern und Jugendlichen</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder und Jugendliche sind von der Corona-Krise am stärksten betroffen und müssen am längsten mit den politischen Entscheidungen von heute leben. Sie haben aber kaum politisches Mitspracherecht. Wir GRÜNE unterstützen junge Menschen dabei, echte Mitspracherechte und Beteiligung zu erstreiten. Es ist höchste Zeit, dass Bund und Länder das Wahlalter für alle Wahlen auf 16 absenken. Dies muss der erste Schritt sein, um politische Mitbestimmung für alle Menschen unabhängig ihres Alters zu ermöglichen. Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen und in den Städten und Gemeinden dauerhaft mehr Mitspracherechte erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen haben in den letzten Monaten auf vieles verzichten müssen. Viele haben sich darüber hinaus solidarisch gezeigt und beispielsweise Einkäufe für Risikogruppen organisiert. Über Monate hatten Jugendliche und junge Erwachsene so gut wie keine Räume der Zusammenkunft. Wir setzen uns dafür ein, dass gemeinsam mit den Kommunen neue Konzepte erarbeitet werden, wie unter freiem Himmel unter Einhaltung klarer Hygienevorschriften Freiräume geschaffen werden – zum Zusammensein, Tanzen und Feiern. Denn Kinder und Jugendliche brauchen auch mehr Platz und (Frei-)Räume in unseren Städten und Gemeinden – auf öffentlichen Plätzen, im Straßenverkehr, in Jugendzentren und durch mobile Angebote. Und Kinder und Jugendliche brauchen eine bessere finanzielle Absicherung. Deshalb streiten wir für eine Kindergrundsicherung. Mit den erhöhten Hygienebedingungen, die den Besuch der Kita oder Schule schon mit einem leichten Schnupfen ausschließen, werden viele Kinder absehbar häufiger zu Hause betreut werden müssen – deshalb streiten wir weiter für ein Corona-Elterngeld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe durch Gleichberechtigung</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona Krise ist zu einer Krise der Frauen geworden. Deutlich mehr Frauen als Männer verlieren durch die Krise und aufgrund der Ausrichtung der Konjunkturpakete auf traditionell männerdominierte Branchen ihre Jobs. Gleichzeitig leisten sie noch mehr Care-Arbeit von Pflege über Haushalt und Erziehung, die durch den Wegfall staatlicher Leistungen anfällt. Weibliche Stimmen fehlen dadurch im öffentlichen Diskurs. Frauen dürfen nicht zu den Verliererinnen der Krise werden. Wir brauchen mehr Frauen in verantwortlichen Positionen im Krisenmanagement und auf allen Entscheidungsebenen<strong>. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen gehört die Hälfte der Macht. Die im Artikel 3 des Grundgesetzes garantierte Gleichberechtigung der Geschlechter muss auch in unseren Parlamenten endlich Realität werden. Deshalb setzen wir uns für ein verfassungsfestes Paritätsgesetz in NRW und auf Bundesebene ein, welches ein gleichberechtigtes Verhältnis von Männern und Frauen festschreibt, aber auch die sog. &quot;dritte Option&quot;, also Menschen mit dem Personenstand &quot;divers&quot; berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konjunkturmittel müssen mindestens hälftig explizit bei weiblichen Beschäftigten und von Frauen geführten Unternehmen ankommen und das Leben von Frauen verbessern. Dafür braucht es vorausschauende Planung durch Gender-Folgeabschätzung vor Einsatz der Mittel aus den Konjunkturpaketen sowie wirksame Kontrolle mittels Gender Budgeting-Programmen, die der strukturellen Benachteiligung von Frauen entgegenwirken – von Quotierung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt über den Ausbau von Betreuungsinfrastruktur bis hin zu Programmen, die im Bildungsbereich ansetzen –, müssen in der Krise ausgebaut und verstärkt werden. Alleinerziehende und von Mehrfachdiskriminierung Betroffene, etwa aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder einer Behinderung, sind von der Krise häufig besonders stark betroffen und müssen deshalb auch besonders in den Fokus dieser Maßnahmen rücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Stay-at-home</em> bedeutete insbesondere für einige Frauen und ihre Kinder eine Potenzierung der Gewalt, die sie auch sonst schon zu Hause durch ihren Partner erleben müssen. Das Ausmaß wird erst langsam sichtbarer. Schon vor Corona waren Frauenhäuser überlastet. Aber jetzt brauchen sie ebenso wie die Frauenberatungsstellen zusätzliche Mittel, Betroffenen zu helfen. Deshalb fordern wir ein Maßnahmenpaket gegen häusliche Gewalt in der Corona-Krise und eine Stärkung der Hilfsangebote für betroffene Frauen sowie ein lautstarkes außenpolitisches Bekenntnis zur Einhaltung der Istanbul-Konvention.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch mussten queere Projekte im Zuge des Lockdowns heruntergefahren oder pausiert werden. Viele Prides mussten abgesagt werden. Gerade in dieser schwierigen Zeit für die queere Community sagen wir klar: Wir werden jetzt erst recht gegen jede Queerfeindlichkeit und für eine diverse, freie und offene Gesellschaft kämpfen. Deshalb fordern wir einen Rettungsschirm für queere Projekte.<br><br>
Auch Jugendliche sowie ältere, ärmere oder obdachlose Menschen und Menschen mit Behinderung, psychischen und/oder chronischen Erkrankungen, gehören zu den besonders Gefährdeten in der Krise, die unsere Aufmerksamkeit und Solidarität verdienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe durch Vorsorge</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland lebt seit Jahrzehnten von seiner Substanz, was die Infrastruktur betrifft. Das sehen wir jetzt überdeutlich bei Gesundheitsämtern, Arbeitsschutzbehörden, der hygienischen Ausstattung von Schulen oder dem öffentlichen Nahverkehr. Insbesondere Kommunen brauchen einen Rettungsschirm, müssen mit der Hilfe von Bund und Land von ihren Altschulden befreit und in die Lage versetzt werden, Vorsorge durch eine funktionierende Infrastruktur zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorsorge und Krisenfestigkeit müssen auch leitende Prinzipien der Wirtschaftspolitik werden. Viele Unternehmen in Europa sind zu stark auf globale Lieferketten und einzelne Zuliefer(länder) angewiesen, selbst bei essenziellen Gütern wie Medikamenten und Gesundheitstechnik. Das macht unsere Wirtschaft und unsere Versorgung verletzlich. Europa und Deutschland brauchen eine Pandemiewirtschaft für lebensnotwendige Güter und müssen mehr auf regionale Wirtschaftskreisläufe setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>Teilhabe durch Digitalisierung</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Pandemie haben wir einen Schub der Digitalisierung in unseren Alltag erlebt. Was sich durch Corona ungeplant entwickelt hat, muss jetzt politisch gestaltet werden und mit Datensouveränität und zeitgemäßem, modernen Arbeitsrecht in Einklang gebracht werden. Spätestens seit Corona ist ohne Zugang zur digitalen Welt Teilhabe an unserer Gesellschaft unmöglich geworden. Das bedeutet zum einen: Schnelles Internet an jeder Milchkanne ist Teil der Daseinsvorsorge. Und ohne digitales Know-How, Internetanschluss und Endgeräte werden nicht nur Schüler*innen abgehängt, sondern auch gerade ältere Menschen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Sie brauchen Unterstützung, damit Digitalisierung soziale Ungleichheiten nicht weiter verschärft. Wir brauchen deshalb auch einen Digitalpakt für die Sozialwirtschaft, um Angebote durch die Krise hindurch und auch danach aufrecht zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-App hat gezeigt, dass Datensicherheit und -sparsamkeit mit digitalem Fortschritt Hand in Hand gehen können. Das führt zu einer hohen Akzeptanz der App, auch im internationalen Vergleich. Hier liegt für uns die Zukunft der Digitalisierung <em>Made in NRW</em>. Allerdings zeigt sich auch bei der Corona-App, dass wir die digitale Teilhabe barriereärmer gestalten müssen. Viele Menschen in unserem Land können die App nicht nutzen, da ihre Smartphones nicht den neuesten Standards entsprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Einzelhandel droht durch die Corona-Krise eine Pleitewelle und gleichzeitig eine noch größere Konzentration auf einige wenige Online-Händler. Weder Bundes- noch Landesregierung haben eine Antwort auf diese Prozesse, die durch Corona lediglich beschleunigt werden. Wir brauchen dringend mehr Förderung für die Digitalisierung des Einzelhandels und Maßnahmen, um Leerstand und Verödung von Innenstädten und Dörfern zu verhindern. Die Bundesregierung muss die EU-Ratspräsidentschaft für eine faire europäische Besteuerung der Internetriesen nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Digitalisierung kann die Energiewende voranbringen, sie kann uns neue Wege aufzeigen, Energie und Ressourcen zu sparen, unsere Umwelt und Arten zu schützen und kann den Beschäftigten mehr Freiheitsgrade – und nicht mehr Druck – in der Arbeitswelt verschaffen, der Selbstbestimmtheit der Einzelnen dienen. Nichts davon geschieht aber von allein. Digitalisierung ist das Werkzeug, eine Nachhaltigkeitsgesellschaft das Ziel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Zukunft entscheidet sich hier – mit Gestaltungsfreude und Zuversicht in die Kommunalwahl</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE treten bei der Kommunalwahl am 13. September dafür an, Mut zu machen und Hoffnung auf ein besseres Morgen zu geben. Damit fangen wir dort an, wo der Alltag stattfindet: in den Städten, Gemeinden und Kreisen. Denn Zukunft entscheidet sich hier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Kommunen gestalten wir heute das Morgen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit einer <strong>Neuaufteilung des öffentlichen Raums</strong> – für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und spielende Kinder, für genügend Raum zum Abstandhalten und für zusätzlichem Platz für Gastronomie und Kultur. Andere europäische Städte und auch Berlin machen es vor. Mit autofreien Innenstädten wie in Brüssel, den zahlreichen Pop Up-Bikelanes in Berlin und den Gastro-Meilen wie in Wien wurde städtischer Raum in der Corona-Krise neu verteilt. Städte in NRW waren nicht so mutig und erhielten für ihre Überlegungen auch keinerlei Unterstützung durch die Landesregierung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit einer <strong>sozialen und ökologischen Stadt- und Gemeindeentwicklung</strong> stärken wir den Zusammenhalt. Wir wollen Stadtviertel und Gemeinden so gestalten, dass Jung und Alt gut und selbstbestimmt zusammenleben: in lebendigen Quartieren, auf belebten Plätzen und in Ortschaften der „kurzen Wege“ – ohne Barrieren. Wir sorgen dafür, dass Orte ihre Identität bewahren, verhindern Wildwuchs und Flächenfraß und schaffen Raum für zukunftsweisende Ideen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen <strong>bezahlbares Wohnen für Alle.</strong> Besonders in den Regionen NRWs mit wachsender Bevölkerung brauchen wir mehr bezahlbaren Wohnraum. Wir sorgen dafür, dass die Menschen dort wohnen können, wo sie leben möchten. Kommunen müssen beim Wohnungsbau einen relevanten Anteil mietpreisgebundener Wohnungen vorgeben und selbst in den sozialen Mietwohnungsbau investieren. Statt Mieterrechte in der Pandemiezeit zu stärken, hat die Landesregierung seit dem 1.7. mit Inkrafttreten der sogenannten „Mieterschutzverordnung“ den Mieterschutz in NRW massiv runtergefahren. In nur noch 18 statt bislang 59 Städte greift die Verordnung, Städte mit einem hohen Mietendruck wie Bielefeld oder Aachen sind herausgefallen. Diese Fehlentscheidung werden wir Grüne in Regierungsverantwortung rückgängig machen. Wir wollen kommunale Wohnungsbaugesellschaften stärken, eine sozial gerechte Bodennutzung vorantreiben und in Bebauungsplänen eine verbindliche Quote für sozialen Wohnungsbau festschreiben. Wir GRÜNE unterstützen Baugruppen, Genossenschaften und alternative, gemeinschaftliche Wohnformen, die preiswert Wohnraum schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen in unseren Städten, Gemeinden und Kreisen ein <strong>klimafreundliches, attraktives, bezahlbares und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot</strong> schaffen, mit dem alle bequem und stressfrei zum Ziel kommen. Eines, das die Umwelt schützt und für mehr Lebensqualität in unseren Orten sorgt. In mittleren und großen Städten NRWs wollen wir, sofern vor Ort möglich und sinnvoll, mittelfristig autofreie Innenstädte. Dafür brauchen wir vor allem ein besseres und attraktiveres Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel, sichere und komfortable Infrastruktur für Fahrräder und Pedelecs, CarSharing-Angebote und eine gute Vernetzung aller Verkehrsmittel. Wir führen einen NRW-weiten Mindesttakt von Bus und Bahn ein. Die Kommunen sind dabei durch entsprechende Förderprogramme finanziell zu unterstützen. Wir GRÜNE machen NRW zum Fahrradland Nr. 1. Dafür wollen wir in den Städten, Gemeinden und Kreisen mehr in Sicherheit, Qualität und Attraktivität des Radverkehrs investieren. Mit Radwegekonzepten und Radverkehrsbeauftragten in den Kommunen werden wir dem Thema einen höheren, angemessenen Stellenwert geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir GRÜNE stehen für <strong>den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen</strong>, für den Schutz der Natur und unserer Artenvielfalt. Wir treiben ökologisches Wirtschaften voran. Wir fördern Klimaschutz im Kleinen, der Großes bewirkt. Dazu zählen zum Beispiel der beschleunigte Ausbau Erneuerbarer Energien wie Solarenergie auf öffentlichen Gebäuden und die Förderung von privaten Solaranlagen, ebenso wie moderne effiziente Konzepte zur Energieversorgung in Wohn- und Gewerbegebieten, oder auch verbesserte Bedingungen für lokal emissionsfreie Antriebe. Wir fördern einen neuen Umgang mit Flächen: Die Potentiale von Flächenrecycling wollen wir ausschöpfen, um den Verbrauch neuer Flächen zu reduzieren und ökologische und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen, die Lebensräume lokaler Tier- und Pflanzenarten zu schützen und dazu Natur- und Landschaftsschutzgebiete weiterentwickeln und Biotope besser vernetzen. Kommunale Flächen, Wälder und Gewässer sollen umweltverträglich und nachhaltig bewirtschaftet werden. Wir setzen uns für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ein und arbeiten dazu partnerschaftlich mit allen Landwirt*innen zusammen. Wir wollen mehr Dach- und Fassadenbegrünung ermöglichen, um auch hier Lebensräume zu öffnen. Mit kommunalen Biodiversitätsstrategien und Freiflächenkonzepten zum Schutz der Arten werden wir vor Ort neue Lebensräume schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für <strong>soziale Städte und Gemeinden</strong> mit einer starken Infrastruktur. Die Pandemie macht den Wert der Daseinsvorsorge deutlich und zeigt, wie wichtig Reservekapazitäten sind. Wir wollen ein flächendeckendes Netz der Gesundheitsvorsorge und starke soziale Einrichtungen. Die Kinderbetreuung und den Ganztag an Grundschulen wollen wir weiter ausbauen und die Gebühren dafür mit dem Langfristziel der Gebührenfreiheit zunächst so weit wie möglich senken, unter der Bedingung, dass die Qualität darunter nicht leidet. Wir setzen uns für die Integration von Geflüchteten ein und streiten dafür, dass Kultur und Sozialleistungen der Krise nicht zum Opfer fallen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wir nehmen ernst, wem die Zukunft gehört - Kindern und Jugendlichen.</strong> Sie sind diejenigen, die am längsten mit den Folgen der Entscheidungen von heute leben werden. Wir schaffen mehr Beteiligung, mehr Platz und mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche in unseren Städten und Gemeinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir machen unsere <strong>Kommunen zu starken Orten der wehrhaften Demokratie &amp; Vielfalt</strong>, wo Menschen verschiedenster Identitäten wie unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht und sexueller Identität sich austauschen und gemeinsam ihre Nachbarschaften gestalten können. Wir wollen gezielt kommunale Projekte und Initiativen gegen Rechtsextremismus unterstützen und demokratische Begegnungsorte schaffen gerade mit Blick auf den Bedarf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, z. B. Frauen, Migrant*innen, Jugendliche, alte Menschen und queere Personen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kinderschutz</strong> ist uns ein zentrales Anliegen und muss auch in der Pandemiezeit gewährleistet sein. Fälle von Kindeswohlgefährdung haben in den Monaten des Lockdowns deutschlandweit zugenommen. Die Schließung von Schulen und Kitas, ebenso wie die deutlich geringere Erreichbarkeit von Jugendämtern und die Reduzierung von aufsuchender Familienhilfe hat es erschwert, mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben und mögliche Gefährdungsanzeichen frühestmöglich zu erkennen. Wir sehen die Gefahr, dass sexualisierte Gewalt noch weiter ins Verborgene abrutscht. Umso wichtiger ist es, sowohl die Jugendämter als auch die freien Träger entsprechen finanziell und personell und mit ausreichend Infektionsschutzmasken so auszustatten, dass ihre Arbeit bei einem erneuten Shutdown unter Beachtung des Infektionsschutzes weitergeführt werden kann. Wir müssen die Vielfalt der Träger der Jugendhilfe erhalten und stärken, damit keine Versorgungslücken in der Jugendhilfelandschaft entstehen. Nur so können wir den Schutz von Kindern und Jugendlichen zukünftig sicherstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Städte brauchen Gestaltungsspielraum. Gerade in der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig handlungsfähige Kommunen sind. Gleichzeitig steigen die krisenbedingten Ausgaben, z. B. in den Gesundheitsämtern oder kommunalen Krankenhäusern. Die Fixkosten, etwa für den Betrieb von Kitas, Museen, Theatern, Bibliotheken oder des ÖPNV, bleiben weitestgehend bestehen. Die Einnahmen aus Gebühren und Eintrittsgeldern gehen dagegen stark zurück oder bleiben komplett aus. Vor allem die steuerlichen Einnahmeausfälle werden die Kommunen hart treffen, wie etwa bei der Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Entlastung der kommunalen Haushalte über die stärkere Übernahme der Kosten der Unterkunft durch den Bund ist schon lange grüne Forderung, kann aber nur ein erster Schritt sein. <strong>Wir sehen Bund und Länder in der Verantwortung die Kommunen bei der Bewältigung der Altschuldenproblematik zu unterstützen. </strong>Die Bundes- und die Landesregierung kneifen bei der Altschuldenfrage weiterhin. Wir brauchen ein zweites Landeskonjunkturpaket, in dem endlich eine Lösung zur Entschuldung der Kommunen gefunden wird. Damit es überall in NRW genug Geld für Schwimmbäder, Büchereien und attraktive Spielplätze gibt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Aug 2020 11:18:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ARN 3: Bewerbung: Susanne Ulmke</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Susanne_Ulmke-61946</link>
                        <author>Susanne Ulmke (KV Hochsauerland)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Susanne_Ulmke-61946</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Susanne_Ulmke-61946/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Hochsauerland</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Jahrgang:</dt><dd>1967</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Land- und Forstwirtschaft, Städtische Gesellschaften, Infrastruktur, Jagd und Tierschutz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe LDK,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich auf den Listenplatz 2 zum Regionalrat Arnsberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich heiße <strong>Susanne Ulmke</strong>, bin 53 Jahre alt, Kalligrafin und politische Geschäftsführerin der Arnsberger Fraktion seit mehr als 20 Jahren.<br>
Ich komme vom Bauernhof, bin im Sauerland verwurzelt und seit den 90er Jahren auf vielen politischen Ebenen unterwegs. Ich habe im Laufe der Jahre viele Mandate und Aufgaben wahr genommen, die mir einen Querschnitt aller politischen Strukturen nahegebracht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich war Delegierte auf BDK und LDK, war im Kreistag des Hochsauerlandkreises und in verschiedensten Ausschüssen. Dazu kamen weitere Gremien, die für die Reaktivierung von Bahnstrecken oder die Abwehr überflüssiger Autobahnabschnitte eintraten. Zur Zeit bin ich Kreissprecherin im Hochsauerlandkreis mit einem sehr feinen Co-Sprecher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Regionalrat ist mir erst über die Jahre immer stärker ins Blickfeld gerückt als WICHTIG. Hier werden so viele Weichen gestellt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich, dass Werner Liedmann auf Platz 1 kandidiert, er hat meine volle Unterstützung, wir kennen uns auch schon lange aus der lokalen politischen Arbeit. Ich kann meine zeitliche Kapazität im Moment nur als gering angeben, aber ich wäre ja auch nicht sofort gefragt. Ich möchte einfach als erfahrene Kommunala im Hintergrund bereit stehen, wenn es notwendig sein sollte. Ich hoffe nicht. Aber wenn ja, mach ich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Wohnort am Regierungssitz Arnsberg erleichtert mir die Kandidatur. Wobei ich eigentlich hoffe, dass in Zukunft mancher ellenlange Weg auch erspart wird durch Videokonferenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie sich die Pandemie auf die Aufgaben und Wirkungsweisen des Regionalrats auswirken, müssen wir aus grüner Sicht begleiten und kommentieren. Ich werde gern daran mitwirken und mich mit all meiner Erfahrung im Gremium einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es grüßt so grün</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Susanne Ulmke</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2020 17:22:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LWL 16: Bewerbung: Susanne Marek</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/susanne_Marek-22070</link>
                        <author>Susanne Marek (KV Herne)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/susanne_Marek-22070</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/susanne_Marek-22070/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Herne</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Ruhr</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1958</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Gesundheit, Bildung, Frauen und Soziales.</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich hiermit um einen aussichtreichen Platz auf der Reserveliste des LWL</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 5 Jahren arbeite ich mit Freude als sachkundige Bürgerin im LWL und bin als Mitglied des Gesundheitsausschusses auch mit allen Themen der Grünen Fraktion vertraut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gesundheit und insbesondere die psychische Gesundheit ist eine Querschnittsaufgabe, hier haben viele Faktoren einen entscheidenen Einfluß auf die Genesung der Menschen. Schwellenängste abzubauen, durch den Ausbau der dezentralen Angebote und auf die Öffnung der Nachbarschaft im Quartier, darauf möchte ich hinwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Corana bedingten Einschränkungen sind besonders Menschen betroffen die schon eingeschränkt sind, dies gilt auch für Menschen in den forensischen Kliniken des LWL. Hier gilt es neue Konzepte zu erarbeiten, die dieser Problematik zukünftig Rechnung tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vergessen dürfen wir auch nicht die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, hier ist vieles durch die Corona Krise sichtbar geworden. Strukturelle Änderungen sind mehr als notwendig, vor allem das öffentliche Gesundheitswesen sollte gestärkt und die Mitarbeiter endlich wertgeschätzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was mir ebenso am Herzen liegt ist das Thema Inklusion. Hier könnte ich mir auch einen Schwerpunkt meiner Arbeit im LWL vorstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch eine nachhaltige Politik kann der LWL einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sowohl in Bezug auf die zahlreichen Gebäude und Einrichtungen, als auch bei der Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliches:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sachkundige Bürgerin im LWL, Gesundheitsauschuß, Stv. Beschwerdekommission.<br>
Stv. Vorsitzende des Forensikbeirates in der LWL Klinik Herne<br>
Stadtverordnete sei 6 Jahren, 9 Jahre Kreisvorsitzende Herne, Bildungsauschuss.<br>
Krankenschwester, Frauenärztin und Psychotherapie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über Eure Unterstützung würde ich mich freuen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2020 11:57:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DÜS 12: Bewerbung: Ulla Schmitz </title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Ulla_Schmitz_-50395</link>
                        <author>Ulla Schmitz  (GRÜNE NRW)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Ulla_Schmitz_-50395</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Ulla_Schmitz_-50395/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>KV Mönchengladbach</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Niederrhein-Wupper</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1951</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>  Umwelt-, Klima- und Verkehrspolitik und Kultur</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit gut fünf Jahren arbeite ich aktiv im Kreisvorstand in Mönchengladbach und bin Mitglied im Kreisvorstand (Kreiskassiererin).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Kommunalwahl 2020 habe ich mich auf einen aussichtsreichen Listenplatz für den Stadtrat beworben. Mein Einsatz für grüne Politik geht jedoch über rein kommunalpolitische Aspekte hinaus. Deshalb bewerbe ich mich für den Regionalrat. Dort werden zu vielen Sachthemen wichtige Weichen gestellt für die Planungen in Städten und Gemeinden. Ein*e Vertreter*in aus Mönchengladbach wird dem Gremium gut tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein besonderes Anliegen ist mir die Zusammenarbeit von Nachbarkommunen, z. B. bei der Planung von Rad- und Radschnellwegen, bei der Abstimmung von Fahrzeiten im öffentlichen Nahverkehr oder bei der Erweiterung der Regiobahn S28, um nur einige Beispiele zu nennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima- und Umweltprobleme unserer und zukünftiger Zeit/en sind nicht kommunal zu lösen. Eine entscheidende Aufgabe des Regionalrates sollte es sein, in diesen Bereichen Lösungen aufzuzeigen und Konzepte zu entwickeln, die gemeinde- und städteübergreifend wirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Bereich Kultur wünsche ich mir eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Etablierte Einrichtungen, wie die Theatergemeinschaft Krefeld-Mönchengladbach, sind zu erhalten. Daneben müssen neue, alternative und innovative Ausdrucksformen der Kultur gleichberechtigt gefördert werden. Eine überregionale Kunstszene kann nur erfrischend sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere für Platz 10 der Liste und freue mich über Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ulla Schmitz</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2020 09:01:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>MÜN 13: Bewerbung: Carsten Peters</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Carsten_Peters-57984</link>
                        <author>Carsten Peters (KV Münster)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Carsten_Peters-57984</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Carsten_Peters-57984/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Münster</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Münster</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1974</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Verkehr, Wirtschaft, Wohnen, Stadtplanung, Antifaschismus</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Geschäftsführer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Münsterland, ehrenamtlich stellvertretender Vorsitzender des Münsteraner DGB-Stadtverbands. Seit 1999 Vorsitzender des Hawerkamp-Vereins, der sich um die Selbstverwaltung des alternativen Kultur-Geländes kümmert. Sprecher des Münsteraner Bündnisses Keinen Meter den Nazis. Ratsmitglied und zuständig für den Bereich der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik, Technologieförderung sowie Liegenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich setze mich ein für die Verkehrswende, mehr Platz für den Radverkehr, neue Fahrradstraßen, Velorouten, die das Umland mit Münster als Stadtregion verbinden, Münsterland-S-Bahn und viele Projekte mehr mit dem klaren Ziel: Vorrang für Radverkehr, Bus und Bahn. Wir haben vieles auf den Weg gebracht, aber um diese Projekte durchzusetzen braucht es starke GRÜNE, um die Verkehrswende tatsächlich durchzusetzen. Nachhaltige Verkehrspolitik kann nicht sein: Mehr Menschen auf Rad und Bus und Bahn, damit wieder Platz für neuen PKW-Verkehr ist oder der anachronistische Ausbau der B 51, den ich mit verhindern will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachhaltige Wirtschafts- und Planungspolitik muss darauf achten, dass nicht noch mehr Flächen unnötig versiegelt werden. Gleichzeitig sind neue Wohnbaugebiete und Gewerbegebiete geplant, die wir nach ökologischen und nachhaltigen Kriterien gestalten wollen. Quartiersparkhäuser in den Gewerbegebieten, optimale ÖPNV- und Radverkehrsanbindung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2005 arbeite ich in der Strukturkommission des Regionalrats mit und gehöre der erweiterten Regionalratsfraktion an, in der ich weiterhin mitarbeiten möchte. Seit 2009 bin ich Aufsichtsratsmitglied des FMO.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für eure Unterstützung wäre ich dankbar!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Carsten Peters</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kontakt: <span class="underline"><a href="mailto:peters@gruene-muenster.de">peters@gruene-muenster.de</a></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.facebook.com/carsten.peters.7/">https://www.facebook.com/carsten.peters.7/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2020 08:07:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LVR 38: Bewerbung: Birgitt Höhn</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Birgitt_Hoehn-18118</link>
                        <author>Birgitt Höhn (KV Kleve)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Birgitt_Hoehn-18118</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Birgitt_Hoehn-18118/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Kleve</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Niederrhein-Wupper</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1964</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Behindertenpolitik, Jugendhilfe, Soziales</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe GRÜNE,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>eine wohlwollende, individuelle, dem Menschen zugewandte Sozial-, Kinder- und Jugendpolitik sowie eine Behindertenpolitik, die Chancen und Möglichkeiten auslotet und nicht in Begrenzungen denkt liegt mir sehr am Herzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit einer Kandidatur auf der Reserveliste des LVR möchte ich meine verschiedenen Erfahrungsbereiche gerne zusammenführen und motiviert einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was bringe ich mit?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politisch: Viele Jahre Erfahrung in Sozial- und Jugendhilfeausschüssen im Rat und Kreistag sowie im Aufsichtsrat von Haus Freudenberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Privat: Mutter und Pflegemutter von 7 Kindern darunter 3 Kinder mit Behinderung und Pflegegrad. Seit acht Jahren arbeite ich mit dem LWL als „anerkannte Westfälische Pflegefamilie“ zusammen da der Träger, der uns begleitet, seinen Sitz in Münster hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich: Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Kommunikations- und Medienwissenschaft (MA), aktuell Fraktionsgeschäftsführerin der Kreistagsfraktion in Kleve.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meist werden die Bedürfnisse von Pflegekindern mit Behinderung und ihren Familien wenig gesehen. Viele Leistungen werden für diese Kinder zwar schon vom LVR erbracht aber im Wechsel der Zuständigkeiten zwischen den Landschaftsverbänden, Jugendämtern, Trägern der Jugendhilfe, der Sozialhilfe sowie den Herkunfts- und Pflegefamilien werden sie zu oft zum Spielball der aktuellen Finanz- und Personallage. Kontinuität und Verbindlichkeit sind hier meine Ziele.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kenntnisse der unterschiedlichen Arbeitsweisen in den beiden Landschaftsverbände würde ich genauso gerne einbringen wie meine Erfahrung als Betroffene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher wurde nie eine Person aus dem Kreis Kleve direkt entsendet. Da ich den letzten Frauenplatz auf der Reserveliste vor Ort habe, bin ich frei mich engagiert einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür bitte ich um Euer Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es grüßt Euch,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Birgitt</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 17:54:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>MÜN 12: Bewerbung: Julius Wessels</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Julius_Wessels-6309</link>
                        <author>Julius Wessels (KV Coesfeld)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Julius_Wessels-6309</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Julius_Wessels-6309/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Coesfeld </dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Münster </dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1996</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Soziales, Jugend, Ausbau des ÖPNV und Kultur- und Vereinsförderung </dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht nur meckern - mitmachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 6 Jahren bin ich bei den Grünen aktiv erst im Vorstand der Grünen Jugend im Kreis Coesfeld und jetzt im Vorstand des OV Havixbeck. In den letzten Jahren hatte ich als sachkundiger Bürger einen ersten Einblick in die kommunalpolitik und diesen möchte ich gerne vertiefen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere auch für den Kreistag und Gemeinderat und möchte die Interessen der Bürger*innen vertreten und die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Bürger*innen, Gemeinden, Kreis und Bezirk verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich studiere in Münster Politik und Wirtschaft und wohne in einem drei Generationen Haushalt in Havixbeck. In meiner Freizeit mache ich viel Musik in unterschiedlichen Vereinen im Münsterland und gehe reiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüne Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Julius Wessels</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 17:53:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LVR 37: Bewerbung: Marc Kersten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Marc_Kersten-42565</link>
                        <author>Marc Kersten (KV Köln)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Marc_Kersten-42565</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Marc_Kersten-42565/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Köln</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Mittelrhein</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1968</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Wohnungslosigkeit (sowie Inklusion &amp; Pflege)</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere hinten auf der LVR-Reserveliste (Platz 28-40), um mein Interesse zu unterstreichen, die GRÜNE Fraktion im LVR zukünftig als sachkundiger Bürger zu unterstützen. Hierzu hatte ich mich bereits im Juni schriftlich bei der Fraktion beworben.<br><br>
In der Partei sind soziale Themen mein Arbeitsschwerpunkt, beruflich beschäftige ich mich ganz zentral mit sozialen und gesundheitspolitischen Themen und privat habe ich ebenfalls Querbezüge, die mir die Einfühlung in besonders schwierige Lebenslagen erleichtern, um die sich der LVR ja in vielfältiger Weise kümmert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin hochmotiviert und habe auch das Zeitbudget und die berufliche Flexibilität, um ein fleißiger und zuverlässiger Helfer in den Fachausschüssen zu sein. Ich hoffe Ihr gebt mir Eure Stimme &lt;3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>MANDAT<br><br>
Mitglied der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt<br><br>
PARTEI</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Seit 2014 Sprecher des Partei-AKs Soziales der Kölner GRÜNEN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Mit der LAG Soziales die Einführung ins Sozialkapitel des Landtagswahlprogramms 2017 weitgehend neu geschrieben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Diverse sozial- &amp; gesundheitspolitische Änderungsanträge zum LTW-/BTW-Programm, sowie zum KWP hineinverhandelt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Arbeitsschwerpunkt auf bezahlbarem Wohnen/Wohnungslosigkeit mit entsprechenden Kontakten zu Protagonist*innen und Institutionen in Köln</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>BERUF<br><br>
- Autor/Social Media Berater bei der Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen, deshalb in Pflegethemen relativ fit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Pressesprecher beim größten inklusiven Kulturfestival Deutschlands (Sommerblut), das seine Eröffnung 2019 zusammen mit dem Tag des Begegnung des LVR organisiert hat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>PRIVAT</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- 52 Jahre jung, seit 35 Jahren politisch und zivilgesellschaftlich engagiert, u.a. in der LGBT-Bewegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- mehrfach chronisch krank und trotzdem voll im Leben und zu 110% engagiert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- private Unterstützung von Wohnungslosen, Mitarbeit bei einer Tafel</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 14:36:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LVR 36: Bewerbung: Tina Guentheer</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Tina_Guentheer-48653</link>
                        <author>Tina Guenther (KV Mettmann)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Tina_Guentheer-48653</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Tina_Guentheer-48653/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Mettmann</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Niederrhein-Wupper</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1972</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Digitales, Umwelt, Ordnung, Demokratie, Erinnerungskultur</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich möchte mich auf einen Listenplatz für die Landesreserveliste des LVR bewerben und möchte gerne ab Listenplatz 31 einsteigen. Warum ich mich für einen Listenplatz auf der Reserveliste des LVR bewerbe, möchte ich kurz erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Soziologin von Beruf, arbeite in mehreren Beschäftigungsverhältnissen, bin ehrenamtliche Schöffin beim Amtsgericht Wuppertal. Seit 2010 bei Bündnis 90/Die Grünen, seit 2012 im Kreisverbandsvorstand Mettmann. Im Jahr 2014 habe ich als Sachkundige Bürgerin im Kreistag Mettmann (IT/Digitales) begonnen, seit 2019 bin ich Kreistagsmitglied und kandiere auf Listenplatz 9 für den neuen Kreistag. In Wülfrath, wo ich seit 2017 wohne, bin ich Sprecherin im Ortsverband und kandidiere auf listenplatz 1 für den Stadtrat. Mit meinem Wülfrather Team bearbeite ich das gesamte Themenspektrum der Politik vor Ort; ein Schwerpunkt ist dennoch der Bereich &quot;Umwelt und Ordnung&quot;. Eine persönliche Leidenschaft bei mir ist der Einsatz für eine echte Mobilitätswende, die Mobilität ohne eigenes Auto für alle ermöglicht, unabhängig vom Wohlstandsniveau, Lebensalter, körperlicher Verfassung - ein wichtiges Stück Teilhabe! Eine weitere Leidenschaft ist die Arbeit für unser gemeinsames friedliches Europa, unsere lebendige Demokratie und Erinnerungskultur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr gerne stehe ich der neuen LVR-Fraktion zur Verfügung, sehr gern auch als Sachkundige Bürgerin. Ich möchte intensiv aktiv mitarbeiten, mein Fachwissen aus der Soziologie, meine Erfahrung aus der Kommunalpolitik und meine Perspektive als Frau beisteuern und hoffe, viele wertvolle Impulse geben zu können. Für meine Kandidatur habe ich das Votum meines GRÜNEN KV Mettmann bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür bitte ich Euch um Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüne Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tina Guenther</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 13:59:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LWL 15: Bewerbung: Dietmar Chudaska</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Dietmar_Chudaska-54490</link>
                        <author>Dietmar Chudaska (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Dietmar_Chudaska-54490</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Dietmar_Chudaska-54490/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Recklinghausen</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Ruhr</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1961</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>die Gestaltung des Demographischen Wandels, Soziales und Bildungsfragen, Inklusion, Integration</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Dietmar Chudaska. Seit 15 Jahren gehöre ich dem Ortsverband Gladbeck von Bündnis 90/Die Grünen an. Bis 2012 engagierte ich mich im Ausschuss für Soziales, Senioren und Gesundheit der Stadt Gladbeck. Gleichzeitig war ich im Kreistag Recklinghausen in die Arbeit des Sozial- und Gesundheitsausschusses eingebunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von Beruf bin ich Pfarrer. Da ich 2012 die Leitungsaufgabe für die evangelischen Gemeinden in Gladbeck, Bottrop und Dorsten übernahm, legte ich gleichzeitig alle politischen Ämter nieder, um für Rollenklarheit zu sorgen. Selbstverständlich begleiteten mich zentrale soziale Themen (Flüchtlingsfragen, Integration, Arbeitsbedingungen in Altenheimen, neue Wohn- und Pflegeangebote, BTHG etc.) weiterhin. Im Sommer 2020 endet diese berufliche Aufgabe, daher würde ich mich gerne wieder parteipolitisch einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Hauptinteressenfelder liegen bei den Sozial- und Bildungsfragen unserer Gesellschaft. Was mich besonders beschäftigt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der demographische Wandel in unserer Gesellschaft fordert uns heraus, neue Modelle zu entwickeln, wie Menschen selbstbestimmt und doch begleitet und gefördert alt werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Starke und Schwache gehören gleichermaßen zu unserer Gesellschaft. Die Angebote und die Qualität unserer Jugend- und Eingliederungshilfe sind beständig weiterzuentwickeln und zu verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Begabte und talentierte Menschen sind in den vergangenen Jahren in unser Land gekommen. Diese Männer und Frauen müssen unterstützt, gefördert und ausgebildet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus diesen wenigen Bemerkungen könnt Ihr hoffentlich erahnen, wo mein soziales, grünes, christliches Herz schlägt. Deswegen würde ich mich gerne in die Arbeit des LWL einbringen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Euer Vertrauen und Eure Stimme schenkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Dietmar</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 10:55:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W.LSG 4: Bewerbung: Kira Heyden</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Kira_Heyden-17673</link>
                        <author>Kira Heyden (KV Düsseldorf)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Kira_Heyden-17673</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Kira_Heyden-17673/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Düsseldorf</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Delegierte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich stelle mich erneut zur Wahl als Beisitzerin im Landesschiedsgericht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2012 setze ich mich als eines seiner Mitglieder dafür ein, dass die Beteiligten eines Schiedsverfahrens mit ihren Anliegen Gehör finden, ein faires Verfahren und eine Entscheidung basierend auf grünen Regeln bekommen. Oft gelang es uns in den vergangenen Jahren auch, einvernehmliche Lösungen zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei meiner Arbeit im Landesschiedsgericht helfen mir meine Erfahrungen als langjähriges grünes Mitglied und als Kommunalpolitikerin. Ich weiß, dass Diskussionen und Streit zur Basisdemokratie dazu gehören und sie langfristig oft zu richtig guten Ideen und Konzepten führen, um die drängenden Probleme unserer Zeit anzugehen. Das gilt auch für den grünen ‚Binnenkosmos‘ mit seinen vielen klugen und engagierten Köpfen auf allen Ebenen. Glücklicherweise gelingt es diesen offensichtlich auch, ihre Kontroversen politisch auszutragen; jedenfalls erreichten das Landesschiedsgericht in den letzten Jahren nicht allzu viele Anträge. Wenn es aber doch aufs Landesschiedsgericht ankommen wird, bin ich zum Entscheiden gerne bereit. Hierbei kann ich zudem auch auf mein Wissen als Amtsrichterin zurückgreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus familiären Gründen kann ich leider dieses Mal nicht persönlich zur LDK kommen. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür, dass ich dem Kindergeburtstag meines Sohnes den Vorzug geben muss. Obwohl ein Besuch der LDK für mich sicherlich entspannter und daher für mich durchaus reizvoll gewesen wäre…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen, wenn ihr mir das Vertrauen für eine neue Amtszeit im Landesschiedsgericht aussprecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliches:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Landesschiedsrichterin seit 2012 * Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin 2014 bis 2019 in Düsseldorf * Ratsfrau in Münster 2009/10 * Amtsrichterin * zwei Kinder * verheiratet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 06:34:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-534: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7317</link>
                        <author>Martin Metz (KV Rhein-Sieg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7317</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 534 bis 536 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Wirtschaften voran. Wir fördern Klimaschutz im Kleinen, der Großes bewirkt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dazu zählen zum Beispiel der radikale Ausbau erneuerbarer Energien wie Solarenergie auf öffentlichen Gebäuden und die Förderung von privaten Solaranlagen, ebenso wie moderne effiziente Konzepte zur Energieversorgung in Wohn- und Gewerbegebieten, oder auch verbesserte Bedingungen für lokal emissionsfreie Antriebe.</ins> Wir fördern einen neuen Umgang mit Flächen: Die Potentiale von Flächenrecycling wollen wir ausschöpfen, um den Verbrauch neuer Flächen zu </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Klimaschutz ist eines der GRÜNEN Kernthemen, dazu gehört selbstverständlich auch der Energiebereich (der das Thema leider an mancher Stelle dominiert). In den kommunalpolitischen Kernfeldern des Leitantrags taucht dieser Aspekt jedoch leider gar nicht auf und sollte zumindest mit Essentials erwähnt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 21:49:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-514: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7316</link>
                        <author>Martin Metz (KV Rhein-Sieg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7316</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 526 bis 528 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">durch entsprechende Förderprogramme finanziell zu unterstützen. Wir GRÜNE machen NRW zum Fahrradland Nr. 1. Dafür wollen wir in den Städten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, Gemeinden</ins> und Kreisen mehr in Sicherheit, Qualität und Attraktivität des Radverkehrs </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es sollte auch Gemeinden explizit genannt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 21:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-515: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7315</link>
                        <author>Martin Metz (KV Rhein-Sieg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7315</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 517 bis 519 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">kommen. Eines, dass die Umwelt schützt und für mehr Lebensqualität in unseren Orten sorgt. In mittleren und großen Städten NRWs wollen wir <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,sofern vor Ort möglich und sinnvoll, </ins>mittelfristig autofreie Innenstädte. Dafür brauchen wir vor allem ein </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>De jure (§ 4 GO NRW) kann man "mittlere Städte" schon ab 20.000 Einwohner definieren. Vor diesem Hintergrund und um auch den örtlichen GRÜNEN eine gewisse Flexibilität in ihrer Positionierung zu gewähren, sollte die beantragte Einschränkung vorgenommen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 21:42:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-550: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7314</link>
                        <author>Martin Metz (KV Rhein-Sieg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7314</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 550 bis 552 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">flächendeckendes Netz der Gesundheitsvorsorge und starke soziale Einrichtungen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Die Kinderbetreuung und den Ganztag an Grundschulen wollen wir weiter ausbauen und die Gebühren dafür so weit möglich senken, unter der Bedingung dass die Qualität darunter nicht leidet.</ins> Wir setzen uns für die Integration von Geflüchteten ein und streiten dafür, dass Kultur und Sozialleistungen der Krise nicht zum Opfer </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Kinderbetreuung im Kita-Alter und im Grundschulalter ist (erst recht aufgrund des geltenden bzw. geplanten Rechtsanspruchs) in quasi allen Kommunen ein besonders wichtiges Thema und sollte daher zumindest erwähnt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 21:35:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-27: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7313</link>
                        <author>Martin Metz (KV Rhein-Sieg)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7313</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 27 bis 28 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Daher fordern wir GRÜNE für Maßnahmen des Infektionsschutzes eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte, fortentwickelte, permanent evaluierte und transparente Maßnahmenliste mit Sachständen und Bewertungsergebnissen. Ebenso wollen wir die Rechtsgrundlagen für pandemiebedingte Grundrechtseinschränkungen im Hinblick auf Rechtssicherheit, Abwägung der betroffenen Schutzgüter und Transparenz überprüfen und bei Bedarf für eine Änderung eintreten.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Vorschlag dient als Ergänzung zum sehr guten Änderungsantrag AL 1-26 des LaVo und soll verdeutlichen, welche Schlussfolgerungen aus der darin formulierten Analyse zu ziehen wären.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 21:28:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DÜS 11: Bewerbung: Carsten Haider</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Carsten_Haider-15380</link>
                        <author>Carsten Haider (KV Mettmann)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/Carsten_Haider-15380</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldknrw/Carsten_Haider-15380/viewimage?sectionId=222" alt="Foto"><h2>notwendige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Mettmann</dd></dl><h2>freiwillige Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Düsseldorf</dd><dt>Jahrgang:</dt><dd>1969</dd><dt>Meine Schwerpunktthemen:</dt><dd>Natur- und Artenschutz/Klimaschutz/Energiepolitik</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe GRÜNE Parteigenoss*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hier meine Bewerbung für den Regionalrat Düsseldorf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich bin ich als selbstständiger Dipl.-Ing.(FH) für technische Gebäudeausrüstung und als Energieberater in Velbert tätig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sowohl der GRÜNEN Ortsfraktion, der GRÜNEN LAG Ökologie als auch dem ehrenamtlichen Naturschutz (als Vorsitzender des Velberter BUND) widme ich einen Großteil meiner Freizeit. Auch bei letzten RPD-Änderung mit dem Motto „Mehr Wohnbauland am Rhein“ setzte und setze ich mich in Form von vielfachen Stellungnahmen gegen den Flächenfraß ein. Da nun die nächste Regionalplanänderung für Gewerbe- und Industrieflächen ansteht, möchte ich aktiv im Regionalrat Düsseldorf mitwirken. Es kann und darf nicht sein, dass Naturräume und Landschaft von der Regionalplanung wie ein nachproduzierbares Gut behandelt und unwiederbringlich zerstört werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir wurde sehr bewusst, dass Naturschutz nicht ohne GRÜNE Politik funktionieren kann. Für mindestens ebenso wichtig halte ich aber auch, dass die Politik von Bündnis90/Die Grünen nicht ohne fachkompetente Unterstützung aus dem Naturschutz auskommen kann. Natur- und Klimaschutz sind zwei Kernthemen – auch des GRÜNEN- Parteiprogrammes – für die ich stehe. So beteiligte ich mich bereits in den vergangenen zwei Jahren aktiv als sachkundiger Bürger an der Fraktionsarbeit des OV Velbert. Viele Klima- und Naturschutz betreffende Anträge habe ich bereits ausgearbeitet und gestaltete einige Parteiveranstaltungen - auch zum Thema Regionalplanung - mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Votum meiner KDK für meine Kandidatur habe ich bereits mit einer Enthaltung bekommen. Ich hoffe nun auch sehr auf euer Vertrauen und eure Stimme für mich, damit ich euch und eure/unsere Anliegen auch im Regionalrat vertreten kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit herzlichen GRÜNEN Grüßen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Carsten Haider</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 19:24:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-393: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7312</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND NRW (beschlossen am: 12.08.2020)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7312</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 393 bis 395 einfügen:</h4><div><p>dabei, echte Mitspracherechte und Beteiligung zu erstreiten. Es ist höchste Zeit, dass Bund und Länder das Wahlalter für alle Wahlen auf 16 absenken.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dies muss der erste Schritt sein, um politische Mitbestimmung für alle Menschen unabhängig ihres Alters zu ermöglichen.</ins> Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen und in den </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 18:28:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1- 104: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7311</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND NRW (beschlossen am: 12.08.2020)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7311</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 104 bis 105 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Junge Menschen haben in den letzten Monaten auf vieles verzichten und sich dabei sehr verantwortungsbewusst verhalten. Viele haben sich darüber hinaus solidarisch gezeigt und beispielsweise Einkäufe für Risikogruppen organisiert. Über Monate hatten Jugendliche und junge Erwachsene keine Räume der Zusammenkunft. Wenn inzwischen Urlaubsreisen und größere Veranstaltungen wieder möglich sind, dann muss auch Party unter Infektionsschutzmaßnahmen wieder möglich sein. Wir setzen uns dafür ein, dass gemeinsam mit den Kommunen neue Konzepte erarbeitet werden, wie unter freiem Himmel Freiräume geschaffen werden und mit Maske verantwortungsvoll feiern möglich ist.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 18:24:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AL 1-103: Heute das Morgen in NRW gestalten</title>
                        <link>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7310</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND NRW &amp; Katrin Lögering (KV Dortmund) (beschlossen am: 12.08.2020)</author>
                        <guid>https://antraege.gruene.de/ldknrw/motion/1279/amendment/7310</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_219_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 103 bis 104 einfügen:</h4><div><p>Kompetenzen ausgestattet werden, damit in Zukunft gemischte Unterrichtskonzepte ohne Benachteiligung einkommensschwächerer Gruppen möglich sind.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Auch viele Studierende wurden von der Corona-Krise hart getroffen. Klassische studentische Beschäftigungsfelder, wie z.B. Nebenjobs in der Gastronomie, im Einzelhandel sowie in der Event-Branche, auf die nach Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks 75% der Studierenden für ihre Existenzssicherung angewiesen sind, sind weggefallen.<br>Über drei Monate gab es hier trotz unzähliger Proteste und einer Petition, die in kurzer Zeit über 50.000 Unterschriften sammelte, keine Reaktion seitens BMBF - es gab keine Aussicht auf Kurzarbeit, keinen Zugang zur Grundsicherung und keinen Rettungsschirm.<br>Viele Studierende stehen vor der Frage, ob sie ihr Studium und ihren Lebensunterhalt im Studium noch finanzieren können. Manche Studierende mussten aus ihren WGs ausziehen um das Onlinesemester aus finanziellen Gründen zu Hause bei ihren Eltern zu bestreiten, andere haben ihr Studium bereits abgebrochen - dabei handelt es sich um eine signifikant höhere Zahl als im letzten Jahr zum vergleichbaren Zeitpunkt.<br>Das Notfallprogramm von Bundesbildungsministerin Karliczek ist dabei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sie schlägt vor, dass Studierende sich in der Krise entweder mit dem KFW-Studienkredit verschulden sollen oder Gelder aus einem Nothilfetopf beantragen können, welche in einer sehr geringen Höhe durch hohe Hürden nur an einen Bruchteil der Studierenden ausgezahlt wird.<br>Die deutlich erhöhten Studienabbruchquoten wie in Berlin alarmieren:<br>Die Krise wurde zum Systemtest. Das BAföG erreicht derzeit nur noch rund 15% der Studierenden, die Zahlen sind weiter rückläufig. Es spiegelt nicht die Lebensrealitäten der Studierenden wieder.<br>Was Corona nur nochmal deutlicher gezeigt hat ist, dass wir endlich die Öffnung sowie eine grundlegende Reform des BAföG brauchen, damit die Corona-Krise die Unterschiede bei den Bildungschancen nicht vertieft.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 18:21:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>