Sensibilisierung und Prävention sind zentrale Bausteine im Umgang mit sexualisierter Gewalt und müssen strukturell und flächendeckend verankert werden.
Eine nachhaltige Wirkung wird insbesondere dann erreicht, wenn entsprechende Angebote kontinuierlich, niedrigschwellig und für alle relevanten Gruppen zugänglich sind. Die verpflichtende Bereitstellung durch die Bundes- und Landesgeschäftsstellen stellt sicher, dass diese Formate dauerhaft, qualitätsgesichert und flächendeckend angeboten werden.
Gerade im Kontext ehrenamtlicher Strukturen ist es entscheidend, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine breite Teilnahme ermöglichen und fördern. Eine starke Verankerung auf struktureller Ebene erhöht die tatsächliche Inanspruchnahme und Wirksamkeit der Maßnahmen.
Die ausdrückliche Einbeziehung der Beschäftigten trägt der Realität innerparteilicher Arbeitsverhältnisse Rechnung, die ebenfalls von Machtstrukturen geprägt sein können und daher gleichermaßen präventive Maßnahmen erfordern.
Durch eine nachdrückliche Empfehlung zur Teilnahme wird die Bedeutung der Formate klar unterstrichen und ihre breite Nutzung aktiv gefördert.
