Der steigende Pflegebedarf kann nicht allein mit professioneller Pflege erfüllt werden. Es ist ein neues Miteinander und Zusammenwirken von professioneller Pflege, medizinischer Versorgung, Nachbarschaft notwendig,
"Pflege im Quartier" beinhaltet auch eine stärkere träger- und sektorübergrefende Zusammenarbeit zur erbringung und Sicherung von Leistungen.
An- und Zugehörigen, Kommunen und örtlichen Initiativen. Hierzu gehört der Ausbau von präventiven und vorpflegerischen Angebote.
Die Pflege durch An- und Zugehörige gilt es zu erhalten und auszubauen. Gleichsam gilt es auch an transparente und unterstützende Angebote aus der Perspektive An- und Zugehöriger zu denken. Hierzu zählen nicht zuletzt auch Mitbestimmungsrechte, die Erfahrungen aktiv abfragen und Lernprozesse und Maßnahmen für die eigene Resilienz in individuellen Pflegesettings verstärken helfen.
Pflegende An- und Zugehörige stehen neben ihrer Berufstätigkeit häufig nur begrenzte zeitliche Ressourcen zur Verfügung. Sich kontinuierlich verändernde Bedarfe bei den Gepflegten können zudem schnell zur Überforderung führen. Um pflegenden An- und Zugehörigen die Sorgearbeit zu ermöglichen und zu erleichtern, ist die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern. Es ist gut, dass die gesetzlichen Regeln zu Pflegezeiten harmonisiert und angepasst werden sollen.
