| Veranstaltung: | 52. Bundesdelegiertenkonferenz Berlin |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | W TOP 06 - Starke Wirtschaft, faire Chancen |
| Antragsteller*in: | Hans Schmidt (KV Bad Tölz-Wolfratshausen) und 100 weitere Antragsteller*innen (Frauenanteil: 47%) |
| Status: | Eingereicht (ehem. O-13) |
| Eingereicht: | 09.10.2026, 10:59 |
W-13: Leistungslose Bodenwertgewinne für die Allgemeinheit nutzbar machen
Antragstext
Einfache Sprache
Die Mieten steigen vor allem wegen der Boden-Preise.
Der Boden für neue Häuser ist sehr teuer geworden.
In München stieg der Boden-Wert von 1950 bis 2015 um 39.000 Prozent.
In ganz Deutschland stieg der Wert von 2010 bis 2020 um 116 Prozent.
Einzelne Personen sollen mit Boden keinen hohen Gewinn machen.
Der Boden muss für alle Menschen nützlich sein.
Das nennt man Allgemein-Wohl.
Gewinne durch steigende Boden-Werte entstehen ohne eigene Arbeit.
Die BDK fordert die Grünen-Fraktionen in den Parlamenten auf.
Die Politiker sollen neue Regeln machen.
Diese Gewinne soll der Staat zu 100 Prozent als Steuern nehmen.
Dann kann der Staat das Geld für alle Menschen nutzen.
Begründung
Grundgesetz 14 (2) GG:
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Gemeinschaft dienen.
By Verfassung Art. 161:
(2) Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen.
