| Veranstaltung: | 52. Bundesdelegiertenkonferenz Berlin |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | W TOP 06 - Starke Wirtschaft, faire Chancen |
| Antragsteller*in: | Thomas Wolff (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf) und 92 weitere Antragsteller*innen (Frauenanteil: 49%) |
| Status: | Eingereicht (ehem. O-08) |
| Eingereicht: | 08.10.2026, 22:28 |
W-12: Ausgestaltung der Empfehlungen der Alterssicherungskommission
Antragstext
Eine solidarische Beteiligung Vermögender (d.h. nicht nur „Selbstständiger“) ist
zu erreichen. Das kann indirekt durch einen steuerfinanzierten Zuschuss
geschehen (s.o.), der z.B. über eine Vermögensteuer gegenfinanziert wird, oder
direkt über eine Solidarabgabe oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze sowie über
Sozialbeiträge auch für (persönliche) Kapitaleinkünfte.
Hier muss darauf hingewiesen werden, dass die Verschlechterung des Rentenniveaus
um 7,8% vor 20 Jahren dazu gehört (Absenkung um 4 Prozentpunkte bei Einführung
von Riester). Wir fordern, diese ungerechtfertigte Kürzungsmaßnahme
anzugleichen, was auch durch die Erhöhung des Rentenniveaus geschehen kann.
Einfache Sprache
Die Empfehlungen der Rentenkommission müssen noch gestaltet werden. Dazu sollten
wir Stellung nehmen. Hier werden 3 Themen kommentiert: „Rente mit 63“,
Babyboomer und Gerechte Verteilung der Kosten.
Zur Rente mit 63 empfiehlt die Kommission, dass es so etwas für körperlich
belastete Menschen doch noch geben soll. Wir sollten kommentieren, dass dafür
keine umständliche individuelle Gesundheitsprüfung nötig sein soll.
Die Kommission redet von demografischem Wandel und wie die Kosten verteilt
werden sollen. Sie erwähnt aber nicht die Babyboomer, die nur vorübergehend zu
mehr Rentnern führen. Sie sollten durch Steuerzuschüsse gesondert betrachtet
werden.
Die Kommission redet in mehreren Punkten unklar über die Beteiligung
verschiedener Bevölkerungsgruppen an den höheren Kosten durch demografischen
Wandel. Unsere Haltung muss sein, dass alle, auch Vermögende, sich gleichermaßen
beteiligen müssen.
Begründung
Die Begründen zu den 3 Themen ergeben sich aus den genannten Stellungnahmen.
